Magie
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i,Äl"äss Sävsns bett medrilnischen und chemischen. Theil bearbei-tete, machte er sich durch verschiedne nützliche und populäre Wer-ke über die Chemie bekannt, als: Siemens lle iLIriinie riieori-gue; LIeiueiis cio Lliimie p^LCti^us; ki»n ck'iin ooui« chv 6iii-mie ttc.; Port llo 1 a reinrure äs rois, und lN Verein Mit Bau-me das Dictionnairs cke Lliiinis, welches auch ins Deutsche über-setzt worden ist. Er starb 1734.
'Magie, Magier. Magismu«. Natürlich« Ma-gie. Maja, die ewige Mutter der Dinge, ist in der Mythologieder Inder zugleich Göttin der Liebe und geistig»»,, so wie dersinnlichen Zuneigung. In einer andern Bedtütturg ist sie Muse,Göttin der Weissagung und derDichtkunst, aber auch Göttin derLäu-schung und des Truges. Verwandt. m«t jener mehrseitigen Wurzel, er-scheint in Hinsicht auf seine ursprüngliche Bedeutung, das WortMagie. Pcrsien und seine vormals durch Astrologie berühmtenNachbarländer werden uns vorzüglich als die Heimath jener Ma-gier genannt, deren Lehre zum Theil aus den ältesten Zeiten fort-geerbt scheint. Nach jener alten Lehre des Magismus wax der -Gegensatz, oder wie sich Heraklit ausdrückt, der Streit, Vater«>id Urgrund aller Dinge, und nachdem sich einmal der Gegensatzzwischen Licht und Finsterniß — Ormuzd und Ahrtman — ent-zündet, geht aus ihr-m Kampfe die ganze Reihe der endlichenWesen, die ganze Sinnenwelt hervor, indem sich einer segensrei-chen Schöpfung des Lichts immer auf der andern Seite eine Schö-pfung der Finsterniß entgegenstellt. So schafft Ormuzd zuerst 24segnende Jzeds — wohlthätige Dämonen oder Naturkräfte, denenAhriman auf der andern Seite 24 schädliche, dem Menschenge-schlecht verderbliche Dews, feindselig entgegengesetzt. Jene wohl-thätigen und verderblichen Dämonen stellen sich in der äußernNatur als Lage und Nächte des Monats dar, und sind dann anösr Zahl Zu. Der Wechsel zwischen Lag und Nacht, Lscht undFinsterniß, die ganze Aufeinanderfolge der Zeiten ist sodann einAbbild des unaufhörlichen Kampfes zwischen den Kräften des Gu-ten und des Bösen, eines Kampfes, in welchem der Sieg baldauf der Seite der einen, bald auf der andern erscheint, bis zu-letzt das Licht auf immer siegt über die Finsterniß. Und nichtbloß Abbild jenes Kampfes ist der Wechsel der Zeiten, sonder»°ie Zeit entsteht in einem höher» Sinne selbst aus jenem Kampfe,und besteht durch denselben. Entgehen konnte es einem tiefer iqb>e Natgr eindringenden Alterthume nicht, in wie weit alles End-liche in Hinsicht auf Form und Wesen von dem Einflüsse der Zeit,tn welcher es entstanden und gebildet worden, abhänge. Nichtuur erscheinen die verschiedne» Monden und Lage des Jahres alsUivhithLtige Genien, deren ein jeder seine eigenen besonder»; Ga-ben mitbringt, sondern jede Zeit drückt ihr eigenthümliches Ge-tckagi den Wesen auf, die in ihr entstehen, oder nach astrologi-Wem Ausdrucke: das vorherrschende Gestirn ist von Einfluß aufbss Naturell und hierdurch auf das Schicksal der neucptstehende«Weien. Selbst Buffon deutet daraufhin, daß die verschiedenen Spiel-arten und Varietäten der Khjexgeschlechte dadurch entstünden, daßNM (künstlich) ihnen die sonst fest bestimmt- Zeit der Begattung,uud sonach der Geburt verändere; — die äußeren Forme», Ge-stalt unh Fapbe blieben unverändert lang« hie Heite« hft He«?