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Supplementbald zum Conversations-Lexicon.
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Malttr Mannert

^783 außerordentlicher Gesandter im Haag. 1777 vermählte ersich mit Henciette Marie, Tochter des verstorbenen Sir GeorgeAmyand, BaronetS, von der er mehrere Kinder hatte, unter de-nen Biscount Fitzharris, welcher zu Petersburg geboren, zu Etonund Oxford erzogen, und jetzt Mirglied des Parlaments für He-rytesbury ist. 1788 wurde Lord Malmesburv zum Ritter beiBathordcns ernannt, und im folgenden Jahre erhielt er den preu-ßischen Adlerorden wegen seines Benehmens während der holländi-schen Jnsurrection. Nachher begleitete er die Prinzessin von Wa-les nach England, da er vorher zur Unterzeichnung und Schließungdes Heirathscvntracts bevollmächtigt gewesen war. 1797 kam ernach dem Kontinent, um zu Lille und Paris mit den Ministernder französischen Republik über den Frieden zu unterhandeln. Un-geachtet durch dies Geschäft die Beilegung der Zwistigkeiten nichtbewirkt wurde, so zeichnete sich doch Lord Malmesbury als eineneinsichtsvollen Staatsmann aus, und ward zum Lohn seiner Dienste(rosten Deeemb. 1800) zum Grafen ernannt. Seine selbst verfaßtenund herausgegebenen Schriften sind: lntroänorion ro rlie Hisro-

ob tlie Diitosi klexublic kor tsie lasr reu äiear« kioin 1777,L- 1783 ! und Work-; ok sssmes Harris kisgiiii k rvirli an accounrök ilis I.ile aiiii Eiiaracter, siz- siis 8 on. 2 Voi, 4. iZoi.

Malter wird vorzüglich ein Getraidemaß genannt. In Ober-sachsen und Thüringen beträgt es die Hälfte eines Wispels, mit-hin zwölf Scheffel, in Preußen und Polen 16, am Rhein vierScheffel. In Hammerwerken und Kohlenbrennereien ist es einHolzmaß, und beträgt etwa 74 Eubiksuß.

Malz ist Gerste (Weizen, Hafer), die durch Einweichen im Was'ser bis zum Keimen gebracht, und nachdem vorher die Keime ab-gerieben worden, im Luftzuge (Lustmalz) oder durch Feuerhitze(Darrmalz) schnell getrocknet worden ist. Lurch diesen anfangen-den Vegctationsprozeß des Keimens wird ein großer Theil Kleberoder Eiwcißstoff der Körner mit ihrem Mehle in zuckcrähnlicheSubstanz verwandelt, welche bewirkt, daß die Abkochung des Mal-zes (Würze) in geistige Gährung übergehen und Bier liefern kann-Viele Seestädte (Danzig, Stralsund und Königsberg) treiben mitMalz starken Handel, und in Stralsund bilden die Malzbereitersogar ein eigenes Gewerk. iL.

Uanosn (abbrevkrt inanc.), abnehmend, bezeichnet >nder Tonkunst, daß das Zeitmaß eines Tvnstücks immer langsamerwerden, und der Ton alsmählig schwinden soll.

' Manctho, Manethon aus Dioepolis ist Ägypten, umhaß Jahr v. Ehr. Geh. 270, Oberprkester zu Htliopolis, Verfassereiner ägypiiichen Ehronik in Z Büchern, die selbst in den vorhand-nen Bruchstücken poch wichtig ist (man findet sie in Scaligers Werkecke enieiiciärionc temxoriiio). Das ihm beigelegte Gedicht veMEinfluß der Gestirne eä. 6ronov. Leide» itiyz-

4.) gehört in die folgende Periode und ist, wie das ihm beigelegteBuch von den Königen von Ägypten, untergeschoben. K—s.

Mannert (Conrad), geboren am ißten April.7756 zu A-t-dorf, erst Lehrer an der Sebaldschule und dann am Agidianum zuNürnberg, hierauf seit 1797 Professor der Philosophie zu Altdvrr,und seit 1808 könkgl. hayr. Hcfrath und Professor der Geschreyzu Lanbshut. Er hat sich als gründlichen Geschichtforscher (C»w-xendium der deutschen Reichs'geschichte, 2te Äust. Nürnberg 18»»-

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