Massagettn Mast rooy
der englische Garten, ein bidactisches Gedicht *. a. BeimAusbruch des amerikanischen Krieges zeigte er sich als warmenVerfechter der Freiheit. Nach Admiral KeppelS Freisprechungdichtete er eine Ode an die Seeoffiziere, in welcher er die Feind-seligkeiten gegen den transatlantischen Theil der Ge-meinde heftig tadelt. Als Pitt an Las Staatsruder kam, be-grüßte er auch ihn mit einer Ode, und sah in diesem Ministereinen vom Himmel Gesandten, um die Wunden des Staats zuheilen, und die Parlamenkseinrichtungen zu verbessern. Im spä-tern Alter aber, da sich die ersten Schrecken der französischer»Staatsumwälzung überall verbreiteten, und Mason zu einem ru-higen und ansehnlichen Besitzthum gelangt war, änderten sich seineGrundsätze, und er schrieb einen Widerruf an die Freiheits?alinoä)^ lo I,il)ei'l)ch. Er war ein Freund des berühmtenGray, dessen Gedichte er nach dessen Tode nebst einer Lebensbe-schreibung und den Briefen dieses Dichters herausgab. Er hatauch die Inschrift aus Gray'ö Monument in der Westminster- Ab-tei verfertigt. Sein Amt als Präcantor leitete seine Aufmerk-samkeit sehr natürlich auf die Musik. Das Resultat seiner Be-trachtungen über diesen Gegenstand ist ein historischer undkritischer Versuch über die englische Kirchenmusik,welcher er die größte Einfachheit empfiehlt. Masons Gedichtezeichnen sich durch Lebhaftigkeit und Eleganz, und eine vorzüglichreine Moral aus Er starb im April 1797. Man hat ihm inder Westminster-Abtei unter den Dichtern eine Gedächtnißtafct«richtet..
Massagetcn war bei den Alten der Collectivname (Ge-sammtbenennuug) der unbekannten nördlichen asiatischen Völker,welche an der Ost - und Südseite des caspischen Sees bis am dieGränzen der persischen Monarchie, wo jetzt die Turkestaner undKarakalpaken wohnen, ihre Sitze harten. Sie kommen in derstythischen und persischen Geschichte öfters vor; in letzterer vor-züglich bei Gelegenheit der Feldzüge des Cyrus (s. d- Art.). DieAlanen waren ein besonderer Stamm derselben.
sMassena. Er erklärte sich, als er »814 in Toulon com«niandirte, sogleich für Ludwig XVlkk., und ließ ihm mit viclem-! Ecräusche huldigen. Er ward Commandeur des St. Ludwigsor-^sns, und versicherte dem Könige bei der Fahnenweihe in Mar-seille aufs neue seine unwandelbare Treue. Bei Napoleons Lan-dung 1815 aber war sein Betragen in Toulon mindestens zwei-deutig. Als der Kaiser wieder eingesetzt war, schwor er zuseiner Fahne, und ward Pair und Commandant der pariser Ra-kwnalgarde. Als solcher trug er viel zur Erhaltung der Ord-nung in der Stadt während der unruhigen Tage bei, die des Kö»bigs Rückkunft vorhergingen. Seitdem lebte er von allen Ge-kästen zurückgezogen. Im Juni 1816 erwarteten die pariserBlätter seinen Tod wegen Engbrüstigkeit, der 1817 erfolgt ist.
Mast. — Masten heißen die größten und längsten Baum«»anaen. die auf den Schiffen das Segel- und Sauwerk kragen,"wd durch die sogenannte Wand austeilt erhalten werden. Hi r-iEk ergi^ sich, daß sie zu den wichtigsten Theilen des Schiffesschoren, ohne welche die Regierung größerer Schiffe unmöglich
-Aik kleinen Schiffe haben einen oder zwei die großen vier^ls fünf solcher Masten. Man unterscheidet den größten, M r t-E-iu>. kq (Slip,!. Bd.) öch