Band 
Supplementbald zum Conversations-Lexicon.
Seite
1008
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roog Masaccio Mason

nalgarden und die Soldaten der Sand- und Seemacht, welche b-.talllonS- und escadronsweise seinen Lbron umgaben, und vor>hm aufzogen. Sie machten, mit Inbegriff von 27,von Ration»!-garden, 50,0ns Mann aus. Nach diesem rolirisch i militärisch re-ligiösen Schaufeste rief Napoleon feierlich die Kammern der Pairiund der Bolksdeputirtcn zusammen. So begann ihre erste Si-tzung, die nach drei Wochen des Kaisers Abs.tzung beschlossen ha-ben würde, wenn er ihr nicht mit seiner Thronentsagung zuvorgekommen wäre. Lio rirnsit Gloria unnniii!

Masaccio, sein eigentlicher Name Lomalo Guidi, ein»der ältesten und berühmtesten Meister der fl 0 re» tin i scheuMahlerschuie (s. italienische Kunst). Er war von St. Gu>-v-anni im Bald'arno gebürtig, und soll 1402 geboren seyn. Erführte die Kunst durch eignen Schwung so weit, daß man in de»Bewegungen des Körper« nun nicht mehr bloß den Schein dr!Lebens, sondern auch die Bewegungen der Seele erblickte. Jader Kirche ckel Larrnins zu Florenz befinden sich einige vorzüglicheWerke von ihm; hier hat er die Apostel Petrus und Paulus, wiesie zum Gefängnisse verdammt werden, voll sprechenden Ausdruckdargestellt. Baldinucci hat sein Leben genau beschrieben, und denBasari in mehrerem berichtigt. Beide setzen ihn mnler die erstenKünstler, durch welche die Härte, Unvollkommenheit und Schwie-rigkeit der Kunst vermindert, und Leben und Ausdruck verkörpertwurde. —z.

Maschine, jedes künstlich zusammengesetzte Ding ohne Lebenund eigne Bewegung, welches als Mittel zur Erreichung einesäußern Zwecks dient, besonders wenn ihm durch mechanische Ge-setze äußerlich eine Art von Bewegung mitgetheilt ist (wie derUhr); im engsten Sinne ein zusammengesetztes Werkzeug (dem ein-fachen entgegengesetzt) — (wie z. B. ein Getriebe, eine Wasser-kunst) — welches als Hcrvorbringung oder Erleichterung einer Be-wegung dient. Maschinerie ist die künstliche Einrichtung solcherTriebwerke. Man trägt dieses Wobt auch auf Menschen und de-ren geistige Erzeugnisse und Anstalten über, und nennt einenMenschen, der nur durch äußere Triebe, und gleichsam durch äu-ßern Anstoß, mitbin ohne Selbstthätigkeit des "Geistes, denkt undhandelt, ein Werk, welches keinen innern und gleichsam organi-schen Zusammenhang, eine Anstalt, welche nicht durch eigenthüm-lichen und innern Geist belebt wird, eine Maschine, und einesolche Wirksamkeit ohne freie Bewegung mechanisch odermaschinenmäßig. — Die Theorie deS Maschinenwesensmacht die praktische Mechanik aus. Hierüber hat man eine treff-liche Anleitung in Poppe's Encyklopädie des gesummten Maschi-nenwesens oder vollständiger Unterricht in der practischen Mecha-nik in 6 Theilen.

Mason lWilliam), ein ausgezeichneter englischer Dichter, ist1725 zu Hüll in Porkshire geboren, wo sein Vater Pfarrer war.Er studirte auf dem Johannes-Gymnasium zu Cambridge, ward1747 Collegiat der hohen Schule zu Pembrocke, 1749 Magister,1754 ordinirt, bald darauf königlicher.CaplaN und Pfarrer;«Aston in Porkshire, und endlich Präcantor und Canonicus amDom zu Uork. Man hat viele Gedichte von ihm, worunter zweiTrauerspiele, in denen er den griechischen Chor auf die BusMbringt; ein« Sammlung Oden, mehrere Elegien, z. B.

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