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der Minoritenkirche stol!» ^luiiriara aufgestellt wurde, jetzt abersich im Palast der großen Sanvitali befindet, und von seinengemeinen Talenten zeigt. Correggio's Anwesenheit in Parma um1521 machte ihn mit dem Style dieses Meisters bekannt. Die krie-gerischen Unruhen in seinem Vaterlands bewogen ihn, sich nebstseinem Bruder (nach Ändern seinem Better) Girolam»', nach Via»dana zu begeben, wo er mehrere nicht mehr vorhandene Gemähldearbeitete. Um 1522 kehrte er zurück, und mahlte unter ander",eine Madonna mit dem Kinde und die Heiligen Hieronymus m dBernardin von Feltri, ein ausgezeichnetes Olgemählde, welche'im Kloster stall» dstuiiLinra bewundert wird, aber durch Zeit undungeschickte Hände gelitten hat. Seine Reise nach Rom im Jahr152z, welche er nebst seinem Oheim in der Hoffnung machte, umdort unter der Herrschaft eines Clemens Vll. Proben seiner Ta-lente abzulegen, macht in seinem Leben Epoche. Denn hier machteauf ihn der Anblick der Werk« Raphaeis, der einige Jahre vor-her gestorben war, den tiefsten Eindruck, dessen Folgen sich auchin seinen spätern Werken sichtbar zeigten, indem er sich von nunan eine Manier bildete, welche Correggio's Grazie und RaphaeisAusdruck zu vereinigen suchte. Er wurde von dem Papste und denGroßen Roms auf das zuvorkommendste aufgenommen, verkaufteeinige seiner mit nach Rom gebrachten Gemählde (worunter auchsein eigenes Portrait, welches späterhin in die wiener Gallerie ge-kommen ist) sehr vortheilhaft, und arbeitete fleißig mehrere vonEasari beschriebene Wecke. Der Einfall feindlicher Waffen in Rom1527 beraubte ihn nicht nur seines Geldes, sondern auch mehrererGemählde. Er ging darauf nach Bologna, wo ihm ein Kupfer-stecher, Antonio da Trento, mit mehreren seiner Handzeich-nungen durchging, welche späterhin in der Sammlung des GrafenArundel wieder gefunden, vom Grafen Ganetti nach Italien ge-bracht, auch in Kupfer gestochen worden sind. Zu den ausgezeich-netsten Gemählden, , welche er in Bologna arbeitete, gehörte ein.heil. Rochus für die Kirche des heil. Patronius, welches auch Lud»Earacci würdig fand, es zu copiren; und die jetzt in der dresdnerGallerie befindliche IVl»stoni>» stalln Istos», und die heiligeMargaretha, welche in neuern Zeiten nach Paris wanderte. Mäz-zola ging endlich in sein Vaterland zurück, hier arbeitete er denBogen schnitzenden Cupido, und schmückte die »eugebaute Kirchestell» Steccar» mit mehreren Arbeiten aus, welche er aber nichtvollendete. Seine Gesundheit hatte damals schon sehr gelitten,die Aufseher jenes Baues drangen sehr hart in ihn, vorzüglich daihm eine Summe voraus bezahlt worden war, und ließen ihn, alsman seine Nachlässigkeit bemerkte, inS Gefängniß setzen, aus wel-chem er nur, nach gegebener Versicherung, jene Arbeit zu vollen-den, entlassen wurde. Allein aus Unwillen über die niedrige Be-handlung ergriff er die Flucht und eilte nach Casalmaggiore, w»er nach einigen Arbeiten iggo starb. Mazzola verband mit einertiefen Kenntniß der Anatomie eine sehr richtige Zeichnung. Alga-cottr und Mengs tadeln, Saß er oft eine gewisse gesuchte Graziebestrebt habe, 'und Fiorillo tadelt hen Mißbrauch der Schlangen-linien, so wie das Einwickeln der Glieder in den Gemählden desParmigiano. Dennoch schätzt man ihn als einen der ersten italie-nischen Mahler, und rühmt vorzüglich sein Feuer, seine Grazie,d»e Richtigkeit seiner Zeichnung, s» wie vorzüglich die Leichtigkeit«