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Medicin
alkgemeine» philosophischen NaturwLssensch aft, diel auch wohl Metaphysik der Natur, Naturphilosophie genannt§ wurde. Gott und die Natur, Thätigkeit und Seyn, Zeit undRaum, Kraft und Materie müsse» hier ihre Betrachtung.finden.In dieser Betrachtung werden die einzelnen Erscheinungen, die ebenals Äußerungen des Lebens erscheinen, begründet; diese selbst lassensich auf mechanische, chemische und dynamische zurückbringen. Diebeiden ersten Eiaffen beziehen sich vorzugsweise auf den Raum (undzwar die mechanischen auf den äußern, die chemischen auf den in»nern Raum), die letztere auf die Zeit. Und es ist 2. die Phy-sik der Betrachtung der mechanischen (Größe, Form, G-stalt,
! Dichtigkeit, Ausdehnung, Lheildarkeit, Dimension, Undurchdring»lichkcir) und der dynamischen (Bewegung, Cohäsion, Adhäsion,Schwere, Magnetismus, Elektricität, GalvaniSmuS, Schall, Wär-! me, Licht) bestimmt; dahingegen Z. die Chemie die Mischungoder die sogenannten chemischen Erscheinungen betrachtet. Beideaber können nur durch Beobachtung, als das Mittel derselben,durch das Experiment die Erscheinungen selbst kennen lernen, beidesind daher als bloß empirische Doktrinen der philosophischen Na-turwiffenschasr gewissermaßen entgegengesetzt, oder sie erscheinenvielmehr als die empirischen Theile derselben, die in ihr ihre Be-gründung und Erklärung finden müssen. Es äußert sich aber darUrleben in vsrschiednen größern oder kleinern Kreisen, die zur Be-gründung verjchiedncr Doktrinen führen. In so fern seine Äuße-rungen uii großen Weltganzcn betrachtet werden, so erhalten wir4. die C 0 sm 0 i,ogie (gewöhnlich Astronomie genannt) und C 0 s-rnogenie, von denen uns jene freilich nur zur Kenntniß der Ge-stirne, ihres Standes gegen einander, und ihrer Bewegung führt;diese aber besteht in bloßen Hypothesen und Ahndungen. Mehrereund mannichfalligere Kenntnisse gewährt uns dagegen 5. die Geo-logie und Geogenie, weil der Kreis kleiner und unserer In-dividualität näher liegt. Ais Theile der erster» sind die Alm 0-fphärologie, Hygrologie und Mineralogie aufgestelltworden; denn unter der dreifachen Form des Luftigen, Tropfbar-^ flüssigen und Starren erscheinen uns die Theile der Erde.— Aber! auf derselben und zwar auf der äußern Rinde derselben (Humusgenannt, den man, als ein in sich geschlossenes Ganzes gar wohlbetrachten kann und muß) erblicken wir eine unzählige Menge In-dividuen, welchen ein eigenthümliches Leben zukommt. Sie sindi» zwei große Classen, in die der Pflanzen und Thiere getrennt,b. Die Phytologie (Botanik) betrachtet das individuelle Leben! ber Pflanzen und dessen Erscheinungen, die sich sämmtlich auf die! Materie, auf die Hervorbringung und Erhaltung derselben bezie»
! hen. Höher steigert sich das Leben in den Thieren, in denen au.
> ßer den vegetativen Lebensäußerungen (Funktionen genannt) die ei-gentlich thierischen, irritable nämlich und sensible beobach-tet werden. Die Doktrin, die von ihnen handelt, wirb am besteni wit dem Namen 7. der Zoologie belegt, und saßt die sogenannre! onsromi» und psi)sic> 1 c>Ais eoiripsist» und die Naturgeschichteober äußere Beschreibung der Thiere, als Theile in sich. — Allebtese Wissenschaften sind zwar für den Arzt nöthig und nützlich,'haben auf die eigentlich medicinischen Doktrinen einen großen E-n»gehören jedoch, streng genommen, nicht zu der Medicin undWerden auch gewöhnlich nicht dahin gerechnet; sie mußten aber