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Mtne Minime«
mimischen, d. i. solchen Künstler, der durch Geberden darstellt,Mtthm auch den Schauspieler. (Berg!, d. Art. Pantomime).
Mine (t-.!-«) betrug als Münze bei den Griechen roriDrach-28 Rthl. iL gr., als Gewicht 28 Loth zwei Quent.
69^ Aß.
Mingrelien, s. Georgien.
*M i n i a t u rm a h l er e i, Miniatur (fr. mini»n>rs,rurs), diejenige Art der Waffermahlerei, bei welcher man die Gum-nnfarben mit der bloßen Pinselspitze aufträgt, — welches punktnren (poinrillcr) heißt, Sie unterscheidet sich von den andern Ar-ten dewMahlerei dadurch, daß sie weit feiner ist, und mithin inder Nahe gesehen werden muß, und daß sie daher auch nur iriKleinen, mehrenkhei's auf Pergament und Elfenbein angewendetwird. Daher.hat der Ausdruck Miniaturbild, oder ein Bild e»«niiiiatiiic, auch die Bedeutung eines kleinen Bildes. Man spartden Grund des Pergaments oder Papiers zu den höchsten Lichter»auf, einige brauche» aus diesem Grunde sogar kein Weiß. Diebesten Farben sind die, welche am wenigsten Körper haben, als derCarmin, der Ultramarin, die Lacke rc., welche man, um sie sehrfein zu haben , in vieles Wasser auflös't, dann abgießt und trock-nen läßt. Diese Art der Mahlerei erfodert übrigens wegen derfeinen Punkte, aus denen sie besteht, und welchs so reinlich nebe»einander gesetzt werden müssen, daß sie verrieben und gleichsammit einander vereinigt scheinen, die meiste Zeit. Miniaturmahle-reicn kommen schon aus dem neunten und zehnten Jahrhunderteals Verzierungen der Handschriften in Italien und Frankreich vor,noch mehr aus dem elften und folgende» Jahrhundert. (S. Rar»«saar sur t'arr 8s veiilier 1'sAs 8ss ininiatoi'ss psintss llsiis lo»rnanussripts. Paris 1782). Überhaupt ward diese Miniaturniah-lerei eine Beschäftigung der Mönche, und wie man jene illumiwu'»nannte, so erhielten diese den Namen illuminaloics oder mini»'rores, weil man sich gewöhnlich der rothen Farbe (rniiiium) be-diente. Sie blühte in dieser Art vorzüglich im igten Jahrhun-derte unter Carl V. in Frankreich, und erreichte unter Carl Vlll-nnd Ludwig XII. eine noch größere Vollkommenheit, kam abernach Erfindung der Bnchdruckerkunst und durch das Emporkom-men der Kupfcrstccherkunst in Verfall. In der neuern Zeit hatman sie vorzüglich zum Porträt angewendet. Ausgezeichnete Mt-naturmahler der neuern Zeit waren Mengs, Chodowiccki, Fuger,Westermann, Niron und Shelly. Zu den theoretischen Schriftengehören Violets Anweisung zur Miniaturmahlerei aus demFranz. Hof, 179Z, und d'Arotais de Montanys Abhandlungvon den Farben zum Porzellan - und Miniaturmahlcn a. d. Franz-Straßb. 1769. 8. ^ ,,
Minima hieß in der alten Notenschrift eine halbe Lactnore.
Minimen, oder mindeste Bruder des heil. Franciscusa Paula(daher auch Pauliner oder Paulancr) ein in der Mitte des igrenJahrhunderts gestifteter Mönchsorden, der sich seit i4<73 in aneLändern ansiedelte. Den Ruf einer vorzüglichen Heiligkeit ver-dankten sie ihrem unaufhörlichen Fasten, da sie nach ihrem Geluvnichts als Brot, Früchte und Wasser genießen dürfen. Ihre K 'düng ist schwarz und wie bei den Franziskanern mit Leibriemen uGeißel versehen; ihr Leben ist ganz der stillen Contemplation u.Andacht gewidmet. Ohne die ihnen verliehenen Privilegien