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Supplementbald zum Conversations-Lexicon.
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1054
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io54 Mola Monccy

lünd, zum Eonstable vom Tower und zum Generalfeldzeugmeistnernannt, isoö und 1314 erhielt er die hohe Würde als General,gouverneur von Bengalen. Bei seinem Aufenthalte in Schottlaniverheiratete er sich mit Flora Campbell, Gräfin von London»,der einzigen Tochter und Erbin des verstorbenen Grafen dieses N»mens. Der Prinzregent bat den Graferr von Moira seit langnZeit mit einem besondern Vertrauen beehrt. Unter seinem Nanmerschienen: 8nl>skaiice ob a Lpeecli 011 llis rleii-ä reacliiiA c>f llieLanbr I.0NN Zzilt in riie Ilouso ob liorelz. 3. 17^1. — 8peec!>VII tlio cirealllul anä slsriniii^ statt: ob Irelkiiici. Z. 17^7. -l-etiaes to Lolonel Alac-Äbasion on tlio s»b>ject ob n eiian^eob II i, Xlajesr^'s Vlinisfors, g. 179g. 3. — Lxeecli 011 tlie xie-»enr stnre ob piihlio nikairs. 3. 1Z0Z.

Mola. Unter diesem Rainen kennen wir zwei ausaezeichnetiMahler der italienischen Schule: nämlich i. Pietro FrancesceMola, geboren zu Coldre im Mailändilchen 1621. Aus des Al-bani Schule kam er nach Venedig. Hier bildete er sich aus AI-Hain und Guercino Manier einen Styl, vervollkommnete sich i«Colorit, und sah sich durch des letzter» Neid genöthigt, nach Romzu gehen, wo ihn Alexander VII. die Geschichte Josephs in derGallerte von Wontc Cavallo mahlen ließ, und ihn sehr ehrte. Lud-wig XIV. lud ihn an seinen Hof ein, aber er starb aus Ver-druß über einen Streit mit dem Prinzen Pamsili zu Rom 1666,wo man viele Frescobilder von ihm sieht. Auch in dem königli-chen Palaste zu Paris sah man mehrere treffliche Bilder von ihm,z. B. den heiligen Johannes in der Wüste predigend, den heiligerBruno in einer schönen Landschaft, Hagar und Jsmael, Archimedeimit dem Cirkel und dem Soldaten, der ihn verwundet, eine ägyp-tische Flucht, Tankred. Er arbeitete viel und lebhaft, zeichne«richtig, und übertraf seinen Lehrer Albani in der Farbengebung,obgleich seine Schatten ein wenig schwarz sind, und in der Man-nichfaltiakeit der Erfindung, nicht aber in der Grazie. Auch bil-dete er mehrere Schüler, 2. Giovanni Batists Mola, um1620 geboren.

-fMölleNdorf. — Er starb 1316 zu Havelberg.

Molossus, eiu aus drei langen Sylben bestehender Versfuß(s. d. Art. Fuß.), welcher wegen seiner schwerfälligen Bewegungden Namen bekommen hat, indem, wie einige behaupten, die Mo-lo ss er, ein Volk in Epirus, sich in ihren Kriegsgesängen vorzüg-lich dieses Fußes bedient haben sollen. Andere leiten den Namenvon einem gewissen Molossus aus Erela ab.

Moltke, eine berühmte Familie, aus welcher mehrereStaatsmänner und Mäcene der Wissenschaften hervorge-gangen sind, besonders Adam G lo b Gr a f v 0 n Mo l tk e, geb.

gestorben 17Y.2, Minister und Freund des Königs von Däne-mark Friedrich V-'und KlopstockS Freund; ferner der noch lebendeF. L. Graf von Moltke, königl. dänischer Conierenzministcr undGroßkrenz des D an eb ro g ord en s, ein gründlicher Kenner desAlterthums, welches auch sein in vortrefflichem Lapidarstyl errich-tetes Denkmal Klopstocks beweis't. . . . ..

-j-Monaco. — 1314 kam es wieder unter sardinucye Hoyeir.

Moncey (Bon. Am. Jean de), Herzog von Conegliano unsvormals franz. Reichsmarschall, ist 1751 zu Belangn geboren,v-nd hat sich früh dem Militär gewidmet. Schon 1773 drente