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aber auch bei ber Veräußerung, Erbfolge, wo es sich fragt, ob un-bewegliche Güter zur Erbmasse gehören, und wo bewegliche undunbewegliche Güter getheilt werden. Mobiliarerbe heißt derErbe des beweglichen RachlaffeS (Mobiliarvermdgens). x.
-fMobena. ' Auf dem Eongresse von Wien wurde die Wieder-herstellung des Hauses Österreich-Este in dem Besitz von Modena,Rcggio, Mirandola, Maffa und Carrara ausgesprochen, und zu-gleich das vormalige kaiserliche Reichslehen Lunigiana damit ver-bunden. Diese sämmtlichen Besitzungen betragen yü Quadralmn'-len mit 369,364 Einwohnern (nämlich Modena, Mirandola undReggio mit den Fürstenthümern Correggio, Carpi und der Gras-schaft Rivolo 8r Quadratmeilen mit 331,857 Einwohnern; jdieHerzogthümer Maffa und Carrara mit dem Lehen Lunigiana ^15Quadratmeilen mit 37,507 Einwohnern) und 1,200,000 bis 500,000Gulden Einkünften. Der Herzog Franz ist 1779 geboren und mitMaria Beatrix, Prinzessin von Sardinien, iZiü vermählt. DieLänder Msssa und Carrara werden von der Herzogin Mutter,ebenfalls Maria Beatrix genannt, auf Lebenszeit besessen, fal-len aber nach ihrem Absterben an den regierenden Herzog zurück.
Mohn (S.), bekannt durch eine von ihm erfundene Art vonGlasmahlerei, starb im Jahr 1815 in Dresden, wo er mehrereJahre seine Kunst mit großem Beifall ausgeübt hatte. Er warein geborner Meklenburger, diente längere Zeit als Soldat, undbeschäftigte sich, nachdem er seinen Abschied erhalten, viele Jahrehindurch mit sehr mühsamen und kostspieligen Versuchen, durch dieer endlich sein Geheimniß fand, auf böhmischem und österreichischem,reinem, starkem und feuerfestem Crystallglase, sowohl Trinkgläsern,Naschen und Bechern, alsTafeln, mit eingebrannten Metall-farben, die das schönste Feuer und eine solche Dauer haben, daßdas Gemählde nur mit dem Glase selbst zerstört werden kann,Arabesken, Frucht- und Blumengewinde, Silhouetten, Porträts,Landschaften, Prospekte von Städten (wie Dresden, Königstein,Pillnitz, Meißen, Leipzig, Weimar, Berlin, Wien, Rom u. a. m.),auch Bilder, z. B. heilige Familien, und ähnliche Kunstdarstellun-ge», geschmackvoll angeordnet, und vollkommen durchsichtig,in einer, was Zeichnung, Perspective und Co.lorit betrifft, sehr ge-lungenen, überaus lieblichen Nachbildung hervorzubringen. SeinGeheimniß erbten feine Söhne, die in Wien und Berlin (?) d:eKunst fortsetzen. Es gelang dem Vater nicht, einen Actienplan zuStande zu bringen, um seine Kunst fabrikmäßig und dadurch zubilligern Preisen auszuüben. Bisher betrug der Preis eines Trink-Aases, auf dem Schriftzüge mit schicklicher Verzierung, z. B. einFacsimile der verstorbenen Königin von Preußen, oder Silhouetten,Portraits, Landschaftsbilder u. s. w. befindlich waren , 6 bis isThaler.
Moira (Francrs Graf von) in Irland, Baron Rawdon inEngland, ein ausgezeichneter Staatsmann, Feldherr Und Parla»mentsredner, auch eifriger Freund des jetzigen Prinzregcnten VonEngland, stammt aus der alten und berühmten Familie Rüwdon,und ist der Sohn des ersten Grafen Moira- Er ward den sttenDecember 1754 geboren und folgte seinem Vater 1793 in seine«»Eutern und Würden. Früherhin war er schon bei der Armee an-gestellt und diente in Amerika unter dem Lord Cornwalus m!»Auszeichnung, rgoz wurde er zum obersten Befehlshaber in Schott-