lo6o
Moresque Morgengabe
von Unabhängigkeit verschafft hatte, begab sie sich mit ihren Schm-steril von Bristol nach Mendiz, wo sie sich durch Errichtung undVerwaltung mehrerer Armenschulen für die Kinder der Kohlen-undBleierzgräber große Verdienste erwarb. Mein diese menschenfreund-lichen Anstalten fanden bald Widersacher; es erhob sich ein Streitfür und gegen diese Schulen, an dem die edle Stirterin abnkeinen Antheil nahm, die vielmehr die Früchte ihrer Bemühung«»für ihre Beweggründe sprechen ließ. Als die Erziehung der Prin-zessin Charlotte ein Gegenstand der Aufmerksamkeit ihrer erhaben«»Familie wurde, ward Miß Hannah Mure in dieser Hinsicht »»»der Königin selbst um Rath gefragt. Bei dieser Gelegenheit gutsie ein Werk über die Erziehung junger Fürstinnen heraus (Iki-inrownrcis korminA riin Eliai.acter 01 !> vorniA 1'rilicess. 2 Voll8. iMg), wodurch sie nicht bloß den Beifall der königlichen Fami-lie, sondern allgemeine Achtung erwarb, so wie sie überhaupt bi«berühmtesten Personen und Schriftsteller Englands zu ihren Freun-den zählt. Seit einigen Jahren ist diese achtungswürdige Schrift-stellerin an einer sehr schmerzhaften Krankheit bettlägerig. Dessenungeachtet blieben literarische Arbeiten ihre Lieblingsbeschäftigung.Besonders suchte sie den Roman zur Verbreitung sittlicher und re-ligiöser Grundsätze zu benutzen. Bon ihren Schriften, welche blei-bende Denkmale der Reinheit ihres Sinnes und der Größe undFruchtbarkeit ihres Genies sind, nennen wir nur den Roman,Soolebs in soarcii ok a Wike, 2 Vol. Z. agoy, der in einemJahre 10 Auflagen erlebte; Lacreä Dramas, witii sensikiiiit)',s p>oetic»i opistle. Z. 17Z2, lßte all. 1Z12; I?racric»i or
rfle inünence ok rfls rali^ion ok rlre irearr on ti,s conäucl
ok Ute, 2 Voll. 8- IZII, Ztir eclit. aZl2. Die Ausgabe ihrerWerke beträgt bis jetzt 8 Bände.
Moresque, Moreske nennt man den maurischen, ursprünglich also den orientalischen Styl in der Baukunst und i"den Verzierungen; s. Arabesken.
Morgen, Morgen Landes, ein Feld-oder Ackermaß,welches ungefähr so viel umfaßt, als ein Mann mit einem Ge-spann an einem T-ge bearbeiten kann; also fast so viel als Zu-chart, Joch. ES ist in verschiedenen Ländern verschieden. In derMark Brandenburg rechnet man auf den großen Morgen 22HQuadrattoisen (die Toise zu 36 Quadratfuß alten pariser Maßes),oder 400 Quadratruthen (die Ruthe zu 15 Schuh 2 Zoll. lcipz-Maß.); den kleinen zu 724 Toisen, oder 130 Ruthen. 3 "Sachsen rechnet man den Morgen zu izo Quadratruthen oder 85 ?Toisen; .im Hannöverischen zu 120 Quadratruthen oder 707 Tol-stn; in Hamburg 3303 Toisen; in Straßburg527Toisen; in Fran-ken 603 Toisen; in Danzig 705; in Magdeburg 360.
Morgen gäbe, ursprünglich nach gemeinem deutschen Pri-vatrecht das Geschenk, welches der neue Ehemann der Frau amTags (Morgen) nach der Hochzeit macht, und dessen freies Eigen-thum auch folglichauf sie übergeht. Man nennt dieses vertrags-mäßige Morgengabe, in sofern sie in einem Ehcvertrage ver-sprochen wird, und aus demselben, obgleich sie in der Form einesGeschenks eingekleidet ist, auch rechtlich gefedert werden kann.Bei sogenannten unstandesmäßigen Ehen bekam die Frau sie g-wohnlich statt alles übrigen, und mußte durch dieselbe sur stw ""ihre Kinder sorgen. Schon in den ältesten Gesetzen der deutschn
RatAdelin dsächwelcnem
>n edunwichGesgest
Ma
nie,
gen
Na-
Bei
«rö
18 ,
mil
am
sän
Mis
un!
I8>
St
un
am
We
In
(in
Jl!
lös
3 r
un
te,
des
fer
D
«!
rs
he
°I
er
es
A-
ei
zr
E
di