Band 
Supplementbald zum Conversations-Lexicon.
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Morbona More

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Rutsch Leipz. 178Y. 8 .). Im I. I7Y2 reis'te er mit dem LordLauderdale nach Frankreich, und ließ nach seiner Rückkehr nachEngland sein Journal äniiliA a ^esiciencs in Voancs drucken.Sein letztes, nicht minder schätzbares Werk ist: Viewok tsse Lau-?e? rr k'eencli kevoliition. (London 1795. 2 Voll.) Der Ver-fasser erzählt darin die ersten Begebenheiten der franz. Revolution,von deren einigen er Augenzeuge gewesen, und liefert gelungeneCharakteristiken mehrerer hervortretender Männer in jener Periode.Dr. Moore brachte die letzten Tage seines Lebens in seiner Fa-milie eingezogen in Richmont zu, wo er iMg gestorben ist,

Morbona, die Göttin der Krankheiten und Seuchen beidenRömern.

Mordant vdee Mordent, in der Tonkunst eine Spiel-oder Singmanier, welche darin besteht, daß man mit dem an-gegebenen Ton und dem unter demselben liegenden Tone schnell, aberso abwechselt, daß man wiederum zu dem erster» zurückkehrt. DieAlten nannten ihn auch Kräusel, oder wörtlich .Beifier, die Fran-zosen xince. Er ist einfach oder kurz, wenn der untere Ton

nur einmal gehört wird nnd wird dann so bezeichNte.. (z. B. —«7--

»llkgeführt "n langer, doppelter Mordant, wenn

jene Abwechselung mthrmalS geschieht. Letzterer wird bezeichnet.

... (z. B- ; ausgeführt

Mordschlag ist eine mit einer kurzen Brandröhre versehenehohle metallene Kugel mit einem platten Boden, welche in Feuer-kugeln gelegt wird, und durch ihr Zerspringen großen Schadenanrichtet. 'Mordschlag nennt man auch einen kurzen eisernen Laufmit einem Flintenschüsse geladen, davon mehrere, mittelst einesZünders, nach einander losgehen und das Annähern verhindern.

More (Hannah), diese ausgezeichnete Schriftstellerin wareineder fünf Töchter eines armen Dorfschullchrers im Kirchspiele Han-ham bei Bristol. Das zufällige Lesen eines einzelnen Bandes vonRichardsons Pamcla erregte bei ihr den Durst nach Belehrung, undeinige Damm in der Nachbarschaft suchten durch ihre Unterstützungder Neigung des jungen Mädchens zu genügen. Sie machte soschnelle Fortschritte, daß fie sich allgemeine Bewunderung erwarb.Ein Doctor Stonhouse zu Bristol zeichnete sich durch seine freund-schaftliche Sorge für sie aus; dieser unterstützte fie bei der Errich-tung einer Erziehungsanstalt, die unter der geschickten LeitungHannah More's unnd ihrer Schwestern einen hohen Grad vonVollkommenheit erreichte. Derselbe verschaffte ihr die Bekanntschaftmit dem berühmten Garrick, der sie beredete, für die Bühne zuschreiben. Ihre Arbeiten für das Theater wurden sehr beliebt;aber wenig Jahre nachher erhielten die religiösen Ansichten unse-rer Dichterin eine so ernste Richtung, daß sie in der Vorrede zumdritten Bande erklärte: sie finde den gegenwärtigen Zustand derVuhne dem Wesen des Christenthumes so wenig gemäß, daß sie>hre dramatischen Werke für bloße Gedichte gehalten wissen wolle.Nachdem sie sich durch den Ertrag ihrer Schriftstellern ein« Art

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