1276 Münster Münzbedarf
Münster Monssterluni), ehemaliger Hochstist tm westphä. nielisch«» Kreise, mit 350,000 Einwohnern und 230 Qvabratmeile». azDie Hauptstadt Münster mit einer Citadelle liegt an der X«, jiähat 25,000 Einwohner, eine Domkirche und mehrere Stifter u«tKlöster. Die merkwürdigste Kirche ist die Lembertskirche, ach »z!ist der bischöfliche Palast zu bemerken. Die Universität, ö»,welcher jedoch der Jurist und Pstblicist Sprickmann, der XW Mund Physiker Bode, und die Theologen Kistemaker ichBrockmann, und der durch seine Übersetzung de« Lacitus bnkannte Schlüter leben, ist nicht mehr in Flor. Dar bischöslijeSeininarium für Prediger hat ebenfalls gelitten. Die herrschetReligion in diesem Lande ist die römisch - katholische. Der Boda x,kst bergig, hat viel Haideland, aber auch gutes Ackerfeld. ES «ist «,von der EmS (an welcher Warendorp mit 3000 Etnw., «Leinwand-, Baumwoll- und Seidenfabriren sind), Aa (woran achSo «holt mit ungefähr 2600 Einw., wo Kattun - .und Seide»»«- ^ Wherei, Branntweinbrennerei, Ackerbau und Kornhandel getriebnwird), Berkel (woran Coesfeld liegt), ferner von der H4 .«(woran Meppe», welches «inen starken Cichorievhaodel hals, HzDecht (woran das Städtchen Dechte) und von der Hunte »»> K,Lippe durchfloffen. Dar ganze Land stand bir zum I. igor oms ffqeinem geistlichen Regenten, dem Fürstbischof Erzbtschof zu Eö!» «zIm röten Jahrhundert hausten in demselben die Wiedertäufer sid. Art.), die sich besonders in Münster (1533) sammelten, da -s,Stadtrath daselbst absetzten (1534) und das Königreich Zion errich ,.-x,ten wollten; aber der Bischof zu Münster nahm endlich, von «» xgHern Fürsten unterstützt, 1535 Münster wieder ein und der Schneid« WJohann von Leiden wurde an dem höchsten Thurm der Stadtgehenkt. Im I. 1802 kam ein Theil des BisthumS als Fürste»thum Münster mit der Hauptstadt unter königl. preußische Sir»»' st;rung, unter welcher diese Länder bis 1806 blieben, wo sie zu de» e-iKönigreiche Westphalen geschlagen wurden. Unter dieser Herrisch stlwurde baS Domcapitcl in Münster, wo der Prüftet über das Jestersche Land residirte, aufgehoben; die demselben gehörenden si-d^ üs»en Geräthschaste», welche 1600 Pfund betrugen, so wie das d« z„Jesuitenkloster gehörende Silber, gegen noo Pfund, schaffte»» r>»ach PariS. Die Domherren wurden pensionirt, die Mönche >S ft,aufgehobnen Klöster zum Theil mit wenigem Reisegeld in die ^ Mgestoßen, zum Theil mit einem kärglichen Jahrgehalt entlaß KzIm November 1813 nahm Preußen von diesem Lande nacht* tijVertreibung der Franzosen wiederum Besitz. Der preußisch« «rzirk Münster, weicher unter der Provinz Westphalen steht, de15Ü Quadratmeilen und hat 334-300 Einwohner. Zu ihm 8das Fürstenthum Münster mit Cappenberg, und die Hoheit,^ K>Salm-Salm, Salm-Kirburg, Rhein-, und Wildgrafen, de
»nd Rheins- Wolbeck, Brntheim- Steinfurt, Anhalt, Vrona«, »» st;wen und ReMnghausen, ferner Lecklenöurg und PreußischK
Münzbedarf (nach dem gemeinen Sprachgebrauch G« ^ öl^arf). Die Waffe von Münz«, deren ein Volk in einem sei
Zeiträume zu seinem Verkehr bedarf, ist der Summe von in
gen «reich, welche in demselben Zeitraum« von ihm mittelst Vrv Fgeleistet werden müssen, dtvidirt durch die Anzahl der Maie- 7 ' eidie Münze ihren Eigenthümer verändert. Dies ist das Gesetz. ^ stcheS stet« d»i Untersuchung der Frag« zum Grund» gelegt iß