Band 
Supplementbald zum Conversations-Lexicon.
Seite
1078
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Mänzbeschickung Münze

rrseLkleinM Stadt, sehr schwär, wie unendlich schwerer, ja »»->«ssögstch,. muß eS seyn, die Münz - Waffe in Erfahrung zu bringe»,

'«eiche ech ganzes Land an jedem Lage des Jahrs zu seinem in-Kern sowohl, als auswärtigen Verkehre nöthig hat, und aus dmBedarf« deb einzelnen Tage den Durchschnittsbedarf für datganzeIahr außzumitfeln. (S- Münze.) RM.

.. Münzbeschickung/s. Legire».

Munzdevalvatro.n, s. Devalvation.

Münze (im weitern Sinne) oder allgemeines Werth-ausgleichlangsmittel ist derjenige sinnliche Gegen-stand, welcher eine nach dem allgemeinen Werth- vdttVermögen s-nesser (dem Gelde) berechnete Lnweisunj-a>,f hie in den Kauschverkehr kämmenden Güter oderGen Ätzmittel jeder Art enthält. Es gehört also MWesen der Münze: i. daß sie/twas Sinnliche« oder Körp et-liches,.keig bloßer Begriff sey, wie es beim Gelde der Feilseyn kann; 2. daß sie eine Anweisung auf die in den Tauschvcr-kctzr kommenden Güter jeder Art enthalte, und 3. daß diese Anwei-sung nach Kein allgemeinen Dermögenömeffer (dem Gelde) berechnetsey. Aber es liegt nicht nothwendig in dem Wesen der Münze,daß fle die Eigenschaft eines wirklichen Genußmittels besitze, misdaß sie einen Derichögensthei'l nicht bloß ausdrücke, sondern auchwirklich enthalte. Diese Eigenschaft klebt der Münze nur. irso fern an, als sie zugleich Maare ist, als reines Lauschmitielhingegen betrachtet, bedarf sie derselben durchaus nicht. Staat«»älterer und neuerer Zeit liefern uns Beispiele genug vau Münze»,welche, ohne zugleich Waaren zu seyn, den Dienst allgemein«Werth-Lusgleichungemittel verrichteten. Das Wesen der Münz«als reines Lauschmitiel betrachtet, spricht sich lediglich in der An«Weisung aps, welche sie ihrem Besitzer auf den Erwerb hex in dt»Verkehr kommenden Güter gibt; in ihr erscheint.bloß etwas Zft"les, und in dcqr Augenblicke, wo irgend eine Waare in den Kreisder allgemeinen Tauschmittei übertritt, hört sie auf, GennßniMzu seyn, wenn sie es auch ihrem Stoffe nach vorher war und dennnächst, wenn sie nicht mehr Münze ist, wieder werden kann. L«'sitzt der sinnliche Stoff, woraus das allgemeine Tauschmittel v«Lfertigt ist, einen eigenthümlichen Lauschwerth, so. schadet diese K«*b'eneigenschaft, welche dasselbe zugleich zur Waare/macht, sein«Haupteigrnschaft als Münze zwar durchaus nicht, ja sie ist decsmden vielmehr in den meisten Fällen sogar nützlich, aber im AuEblicke des Tausches, also gerade da, wo die Münze ihren Di«"stverrichtet, kommt jene Nebencigenschast gar nicht in Betracht, »n»ist so gut wie gar nicht vorhanden. Inzwischen sind die Wirk»»'gen, welche das Daseyn oder die Abwesenheit jener NeheneiMschüft in anderer Beziehung hervorbringt, so maanichfaltig nn»bedeutend, daß es nothwendig scheint, hiernach verschiedene Ml'

ftn von Münzen festzusetzen. Am passendsten lassen .sich in dMHinsicht drei Hauptgattnngen von allgemeinen Tauschmittel»Nehmen, nämlich t. solche, welche bloße Anweisungen auf in

Tauschverkehr kommende Güter, also reine Lauschmittel sind.

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nennt dieselben Ideal-Münzen;' 2. solche, welche neben d«ihnen als Münze zukommenden Eigenschaft einer allgenm?'»Anweisung auf die in den Verkehr gebrachte» Güter zugleich

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Eigenschaft einer Waare, und zwar einer solchen besitzen, der«»