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Münze» MÄnzumlauf ivgr
Bchooßr der Erde nicht entreißen und zu der Feine bringen, welcheste für menschliche Zwecke brauchbar macht, die Zwecke selbst aber,zu welchen fie al» Mittel taugen, sinh höchst maunichfaltig? wegenihrer Schönheit und ihre« innern Adels befriedigen sie zu Schmuckverarbeitet die Eitelkeit, wie sie ckls Werkzeug und Hausgeräxh zurBequemlichkeit des Lebens und zur Verbesserung unsers äußern Zu-standes dienen; 2. fie find leicht von dem einen Ürte zum ander«zu schaffen, denn sie besitzen in einem kleinen,Umfang einen große»verglichenen Tauschwcrth, daher sind die wirklichen Preise derselbenfast in allen Ländern gleichförmig; Z. sie sind fast ins Unendlichekheilbar, alle ihre Theile haben gleiche Natur mit dem Ganzen, sobüß sich der Tauschwerth der einzelnen Stücke bloß durch das Ver-hältniß ihrer Größe bestimmt, und wie sie ohne Verlust vielfachßttheilt werben können, so können ihre Theile auch ohne Verlustwieder vereinigt werben; 4. sie sind höchst dauerhaft, verlierendurch den Gebrauch äußerst wenig und widerstehen jeder Art vonZerstörung. — Bei diesen vortrefflichen Eigenschaften der Metall»ist es kein Wunder, daß die Metallmünze im Weltverkehre wie imBinnenverkehr« eine so große, vor allen übrigen Gattungen derMünze ausgezeichnete, Rolle spielt. Im besondern Ginne nennt»an Münze gewöhnlich auch dje von Korn geringere Scheidemünzeim Gegensatz des groben klingenden CurrcNt. Erstere ist immerschlechter, weil die AuSprägung derselben mehrere Kosten macht. köl.
Münzen, antike, moderne, griechische, römische,kensularische, Kaisermünzen, s. d. Art. Münzkunde.
Münzckeister, s. Münzw ardeiu.
Münzreduction, so viel als Münzdevalvation.
Münzregal. Es ist höchst zweckmäßig, daß das Recht, Mün»pn zu schlagen, ein Regal (s. d. Art.) sey. Denn da die Münzemit dem Wohlstand eine« Volks in so naher Verbindung steht, undKredit dazu gehört, den Münzön einen Cours zu verschaffen, wel-chen die Regierungen in der Regel mehr als Privatleute besitzen,sin Gegentheil aber mit dem Recht zu münzen durch Eigennutz soleicht Mißbrauch getrieben werden kann, wenn der wirkliche Ge-halt der Münzen geringer sfl, als der auf dem Stempel angezeigtrWerth, auch die Aufsicht hierüber, wenn dies Recht mehreren Pri-maten zustehen sollte, schwer, ja fast unmöglich seyn würde; sti>bird dasselbe weit sichrer und zum Wohl des Ganzen von der am-serkannten Regierung gehandhckbt. Daraus ergibt sich aber auchzugleich dir Pflicht der letztem (s. den Art. Münzfuß).vaw über da«Münzweseit bey Dohm S. 47- u. f. In den meßsten Ländern ist übrigens das Münzen Regal.
Münznmlauf (gewöhnlich, wiewohl unrichtig, Geldum»kaus genannt): Die Münze lauft um, sofern sie wiederholt ver-äußert wirb, , jede Veräußerung derselben macht gleichsam eine»Achritt oder ein Moment ihres Umlaufs und die Aufeinanderfolgesolcher Betällßetungen macht, den Umlauf selbst aus. Die Mengeder Veräußerungen und folglich auch die Lebhaftigkeit des Münz-«mlaufr hingen größtenteils ab von der Theilung der Arbeit,«er Verbreitung des Wohllebens, dem Anwachse des Nationalver-mögens und der Zunahme der Bevölkerung. Die Masse der beieiner Ration vorhandenen, zur Ausgleichung der in den Verkehrüebrachte» Güter bestimmtes. Münzen ist die Umlaufsmünz«^usse dsr Ration, Mit tei Sunahmr «aß AbnahnO der U tü-