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Mycsle, Mykilrve ro85
thumSforscher verschiedener Meinung. Einige haben denselben fürein Fossil au« der Classe der Sardonhre und Achate, Andere fürein Artefact, eine Art Porzellan, gehalten. <S. Plastik.)
Mycäle, s. Jonien. .
Mycenä, Provinz und Stadt im PeloponneS; Perseu« fallletztere erbaut haben. Sie war die Residenz der Agamemnon undward in der 48sten Olympiade von den Lrgivern zerstört.
Mylitta hieß die Venus der Affyrier (bei den Arader»Alitta, bei den Persern Mithra), Sie war al« Mondgötttn dasweibliche Princip der Zeugung. In dem üppigen Babylon warihr Dienst VolkSdienst, indem t,'e Sitte bestand, daß jede Fra»sich einmal in ihrem Leben einem Fremden Preis geben mußte füreine Summe, welche sie in den Lempelschatz lieferte. Mit einemBlumenkranz auf dem Haupte, erzählt Herodot, setzten sich dieWeiber jn den GaUerien des Tempel« nieder, durch welche dieFremden gingen, sich eine der Harrenden zu wählen. Keine durftezurück nach Hause kehren, bi« ihr ein Fremder da« Geld mit denWorten in den Schvoß geworfen r ich rufe für dich dir Göttin My-litt« an.
Myrmidonen, ein Völkerstamm in Phthia in Thessalien..Sie sollen von Myrmidon, nach der Sage einem Sohn t»üJupiter uyd der Eurymednsa, Vater des Actor, ihren Namen ha-be«, der auch al« ein Abkömmling des PeiaSguS und Nachfolgerdes LeutamideS, Königs von Lariffa, genannt wird. Die Myrmi»denen bewohnten vorher mit dem Aacus die Insel Agina, käme»Mit Pcleus, Sohn desÄacuS und Enkel des Actor, nach Lbeffarfle«, waren mit Achilles, Peleu« Sohn (s. d. Art.), vor Trojaund zeigten sich als tapfre Krieger. Die alte Sage ließ sie au«Ameisen entstehen,
, Myrrhe, ein bittrer, harziger, erhärteter Baumsaft, der au«der Levante zu «nS gebracht und al« stärkende, erhitzende, demGift widerstehende Arznei angewendet w»rd. Die beste ist hellgelb-K«lb und tropfenförmig (Lliniia in Isurime); schlechtere Sorte»kommen in größern, undurchsichtigen Stücken vor. Der Baum,Woraus sie fließt, ist noch unbekannt, eben so, ob die schon im ho-hen Alter bekannte Myrrhe mit der unsrigen einerlei seyn mag. r.
Myrthe, Myrte (myrcu,), die bekannte Zierpflanze» welch«ihrer immer grünen Blätter und ihres gewürzhaftcn Geruchs we-gen beliebt ist. Man findet davon mehrere Spielarten, als dieitalienische mit weißgeraudeten, mit großen oder mit BuchSbaurw-dlättern; die andalusischen und portugiesischen schmalblättrigen, roß»«arinbläirrigen, thymianblättrigen, lorbeecbtärrrigca Myrrhen, DieFrüchte sind Beeren, die unreif grün, dann roth, bei der Neiße«der schwarz aussehen und ehedem als Arzneimittel gebraucht wur-den. Die BlÄLep können als Werbemittel dienen. r.
M ysiren (Mysia), ehemals ein« Landschaft KleinastenS, ge-theilt m Klein mysien, worin »ampsaeur, und Groß mysieazworin Pergamus.
Mvtil«N e, s- Le-do».