Nassau (HerzogHunr)
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tragen, für das Earneval zufVenedig zu schreiben ; er üherließ sichaber seinen Aueschweisungcn so sehr, daß er, ohne seinen Auftragerfüllt zu haben, starb. Seine Compositionen sind in der gewöhn-lichen Manier der neuern Italiener, leer in der Harmonie, undganz dem Ganger zu gefallen geschrieben.
Nassau (Hcrzogthum). Sie Lande des Gesammthauscs Naßsau; enthalten »ach Hasset, 101", nach Ander,» 102," Quadral-meilen nämlich an eigenrhümüchen BestHunae» ungefähr yz,"Quadratmeilen, und an standcsheplichen 8," Quadratmeilen. EShat jn Allem ungefähr 273,000, nach Hasset 285,Zoo Einwohnerund 1,760,000 Gulden Einkünfte. Ganz genau rönnen diese An-gaben vor einer definitiven Gräiizbcstiminung unmöglich seyn. Dienaffauischen Lande bilden jetzt einen vereinten souverainen Staatunter dem Namen Herzogthum Na,sau. Die naffauischen Landehaben in den letzten Zeiten große Veränderungen erlitten. Durchden Frieden von Lüneville verlor Nassau-Usingcn die ganze Erb-schaft der während des Krieges ausgestorbenen Linie von Saarbrülk(auf 20* Quadratmeile mit 53,276 Einwohnern), wofür es eineEntschädigung von zü^ Quadratmeilen mit 93,000 Einwohnern er-hielt. Nassau- Weilburg verlor acht Quadratmcilcn und i8,bboEinwohner und erhielt dafür 16 Quadratmeilen mit 37,000 Ein-wohnern. Im Jahr 180Ü traten die Fürsten von Nassau an Frank-reich (i2ten März 1806) die Gemeinden Castel oder Cassel undCosthcrm sammt ibven Gemarkungen, fo wie die ganze St. Pe-tersinsel im Rhein'ab; ferner wurden an Berg i4 Quadratmeileund 4000 Einwohner abgetreten. Durch den Beitritt zur Bun-desacte erhielt der Fürst.von usingen, als Senior des HauseSN.affau, die herzogliche Würde, und sämmtliche naffauische Länderwurden für ein souveraincs vereintes und unkheilbareöHerzogthu«erklärt, über welches beide Fürsten (Usingen und Weilburg) regier-ten. Dabei wurden auf Zr Quadratmeilen mit 84,400 Einwoh-nern der herzoglichen Souverainität unterworfen. Im Jahr 181Zverließ der Herzog als Fürst von Nassau den rheinischen Bund,und am Zisten Mai 1815 'schloffen leide Häuser einen Gräyzregu-lirungSvertrag, vermöge dessen Nassau an Preußen mehrere. Ämter,zusammen 31*. Quadratmeile mit 8y,7«c> Einwohnern, abtritt, undvon Preußen'die diesem von Nassau - Oranien abgetretenen deut-schen Besitzungen, nämlich die Fürstenthümer Dieß (5 Quadrat-meilen mit 16,00c» Einw.), Hadamar (ü Qadrtm. mit 18,000 Ein-weihn.), Dillenburq ohne Burbach (9 Quadrtm. mit 23,000 Einw.),einen Theil von Siegen (5 Quadrtm. mit 12,000 Einw.) und ei-nige andere B-sitzungen, z. B. die Herrschaft Beilstein rc. zusammen34Qdm. tnit 103,400 Einwohnern erhält. Im I. 1815 traten diebeiden naffauischen Häuser zu dem deutschen Bunde. Am s-sste"März 1316 starb der Herzog von Nassau,Usingen, FriedrichA u gu st. Die gesummten naffauischen Lande kamen nun auf sei-nen Erben, den gegenwärtigen Herzog, Wilhelm (Georg AugustHeinrich Belgicus), geboreü den igsien Juni 1792, welcher seinemWater Friedrich Wilhelm in der Regierung des fürstlich Nassau-Weilburgi sehen folgte und seit 1794 mit einer Prinzessin vonSachsen-Hildburghausen vermählt ist. Der Herzog von Nassauhat in der deutschen Bundesversammlung mit Braunschwerg ge-,meinschaftlich die iZte Stelle, führt aber im Plenum-zwei StimmenLaS Militär beträgt 3000 Mann, zum Csntingent stellt NaW,
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