Nase Nafolint 1039
^ freundschaftlichen Fuße leben soll. Überhaupt wird ihm seine Gc-
. fangenschaft durch eine Behandlung erleichtert, die ihm .jeden.Le^
bensgenuß gestattet, der mit der Natur dieser Insel vereinbar ist,aber. auch jede Flucht fast unmöglich macht. —'
Also endete das fürchterliche Delpotenspiel, das.ganz Europlizerrisse», alle Welttheile bewegt, und in dem sinnlosen Gedanke»^ „des großen Reichs" die römische Weltherrschaft h.tzustellen vcr-A sucht hatte. Eine furchtbare Geißel ward g schwungen üb>w alle^ Völker und schlug tiefe, manche unheilbare Wunden. Die Welt,welche die Richtung auf das Wahre und Ewige verloren hatte,diente einem Götzen, in dem alle Sünden und Leidenschaften dcp?«» Asit sich schreckend, warnend und drLuend vereinigten . Aber dieGeschichte wird einst in dem, den wir hier nicht ohne Abscheu mahl»^ ten, das. Werkzeug einer heiligen Macht zeigen, die selbst die Kräfte
des Abgrunds in starker Hand hält, und wie sie auch lochen und2 rase», sie doch lenket zum Heil des Ganzen.
Nase ist ein Theil des Gesichts und enthalt das Organ best^ Geruchs. . .Ihr äußerer, zwischen den Backen hervorragender Theil
„ hat zur Hälfte eine aus zwei Nasenknochen bestehende Grundlage,
k" hie sich zwischen den Lugen an das Stirnbein ansetzen. Die Spitze
^ über ist von Knorpel und macht den Eingang zur Nasenhöhle.
"" Diese Höhle wird durch eine knöcherne Wand der Oberkinnlad«
"" lind durch die Gaumenbeine votn Munde getrennt, öffnet sich aber
^ hinter den Mandeln und dem Zapfen mit ihm gemeinschaftlich in dea
Schlund; nach oben steht sie mit den Stirnhöhlen i» Verbindung,^ jo wie mit den Zellen des SicbbeineS (Labyrintb), womit sie gleich-kam eint Höhle auszumachen scheint, indem nicht nur die papier-dünnen SeiteNknochen des Siebbeines nebst den Lhtänenbeinen die^ Lugen - und Nasenhöhlen trennen, sondern Auch die mittlere Schei-dewand des Siebbeines (senkrechte Platte) sich in den PflUgschaar,A ,i>. i. die Scheidewand den Nase, fortsetzt. Noch stehen zu beide»'Seiten die in der Öberkinnlade befindlichen Highmorshbhlen und.hie Hintern Höhlen des Keilbein« mit der Nasenhöhle im Zllsam-," wenbange. Vom Labyrinthe des Sicbbeins ragen zwei Paare mu»
^ schelförmig gewundener Knochen parallel mit der Scheidewand i»
" die Nase herab, ein drittes Paar steht tiefer und bedeckt gerade
, die Öffnungen der HighmorShöhlen. Die ganze innere Fläche der
Rase und ihrer Seitenhöhlen ist Mit einer schleimabsondcrnden^ Haut (der schneiderschen Haut) ausgekleidet, in der sich der Nerven
'in mr da« Geruchsorga« verbreitet. Er zeichnet sich Lurch große
77 Weichheit aus, dringt durch die obetn Öffnungen des Siebbcin»
" aus der Schädelhihle herab, zertheilt sich hier i» 12 bis tg Aste,
Und geht von hier, wo seine Masse die Härte' anderer Nervens» angenommen hat, in die schüeidet'sche Hallt größtem-
theils in dir Mitte der Nase und ihre Scheidewand. Hier istdemnach hauptsächlich der Ort, wo das Getuchsorqlln die Düftep ' der riechenden Körper appercipirt, auch müssen die muschelförmigenKnochen, die zu beide» Seiten herab liegen, darauf großen Ei»«A siuß haben; denn ihre Gestalt ändert sich auffallend in den Thie»
' ten, nachdem die Natur ihnen die Nase znm Wegweiser für thie«
^ tische oder vegetabilische Speise güb. Vgl. den Art. Geruch. S,
, Nasolini, ein italienischer Componist, geb. um 1767, führtet?yc> die Oper AndromacaUnd mehrere andere Oper» i»derfchudencn Städten Jtaltcns auf. Man hatte ihm 1742 »Uftzt-il»»». iep. (Soppl lvo«)