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unaufhörlich beschäftigt ist, abzuschneiden und niederzudrücken, füidie Bildung der Völker hervorbringt, ist auch unsern Zeiten be-kannt, und um den engherzigen Linn und das steife, kleinlich!Wesen, das er erzeugt, in der Nähe zu sehen, dürfen wir nichlerst zu den Chinesen und Japaner» gehe». Andrer nicht zu ge-denken, zeigt das unglückliche Spanien, wie die schönsten natis-»ellen Anlagen und Kräfte ünrer den Fesseln einer inhumane»,finstern Regierung verkümmern müssen. Aber auch selbst da, wsder gute Wille der Fürsten ministerielle Bureaus der Aufklärungund Volksbildung in Thätigkeit setzte, hat man bis jetzt nur spär-liche Treibhauspflanzen gesehen, und noch immer leidet die deutsch!Nation an den Nachwehcn jenes Mißgriffs ihrer Großen, ihr eine»überrheiniA en Ralionalgcist einzuimpfen, der sie in Widerspruchmit ßch selbst verwickelte und über ihre eigene Rationalität ung!-wiß machte. Die gegenwärtige Organisation der Staalsverfaffu»-gen und das mächtige Vordringen des Zeitgeistes erlaubt den Re-gierungen freilich nicht, bei dem Streben ihrer Völtec zur Bil-dung, wiewohl sonst häufig geschehen, müßige Zuschauer abzuge-den; aber soll ihr Einfluß wohlthätig bleiben, so mögen sie sichdamit begnügen, denen Communen, aus den ihr Volk besteht, bi«-rrichende Fonds zur Unterhaltung ihrer Bildungsaustalten zu ris-sen, über die Einstimmigkeit der Tendenz dessen, was in dies!»Anstalten geschieht, zur veredelten Menschheit zu wachen, den i>>Ihrer Gewalt stehenden Geist der bürgerlichen Verfassung und Verwal-tung dieser eines Volkes allein würdigen Tendenz immer mevr an-zupassen, das vaterländische Große und Gute ins Licht zu stelle»,und der egoistischen Präponderanz einzelner Classen und Stänkenicht minder sorgfältig, als dem Einschleichen fremdartige,unverträglicher Elemente in das Leben des Volks zu wehren. Wieaber eine Ration, die in mehrere sich gegenseitig mit unbrüder-licher Eifersucht betrachtenden Staaten zerfallen und dadurch jederfremden lüRllkür bloß gestellt ist, je dahin kommen soll, sich einesgemeinsame» nationalen Lebens zu erfreuen und inniger, als bis-her durch das Band gleicher Sprache und Literatur geschehen konnte,für den Zweck einer in allen Provinzen gleichmäßig fortschreiten-den Nationalbckdung zu vereinigen, läßt sich nicht absehen. DasWi deraufregcn ihrer alterthümlich-nationalen Kunst und Poesie,das Dringen und Ermähnen ihrer Schriftsteller wirb wenig ver-mögen, so lange die direkten und indirecten Gegenwirkungen fort-dauern, die von den Mächtigen ausgehen und durch das Privci-intereffe der Einzelnen unterhalten werden. Was in diesem Arti-kel von der Nationalbildung gesagt ist, gilt größtenteilsauch von der Bildung und dem Nationalcharakter eines Volkskm engern Sinn, in so fern der Volkscharakter im engern Sinnder auf der Gemeinschaft einer bürgerlichen Verfassung(oder darin, daß eine Menschenmasse einen Staat ausmacht) be-ruht, mit dem Nationalcharakter (s. d. Art. Nation) znsammsn-fällt.
N a tivnaltapital oder Volkscapital ist der Vorrath»on Gütern oder Gcnußmitteln, welche im Besitze einer Nationoder eines Volks find, also die gekämmte Vcrlassettschaft sowohlfrüherer Geschlechter des Bolks, als auch früherer Jahre und Tage,welche aus den jetzigen Augenblick herabgekommen ist, und.dem jetzu
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