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Supplementbald zum Conversations-Lexicon.
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Nattonalgeld Nationalmünze royZ

gen Geschlechte zur Benutzung dargeboten wird, um Zwecke in dexZukunft zu erfüllen. Diese Verlassenschaft früberer Geschleckterund früherer Epochen begreift demnach alles in sich, was demWolke von den Erzeugnissen der Natur und der menschlichen Thä-tigkeit bei dem Genusse (der Consumtion) übrig geblieben ist, da-mit es die neu« Thätigkeit des Menschen verstärke, vermehre undbeflügele. (S, Capital). kiM.

Nationalgeld ist der Vermögensmesscr, welcher be-stimmt ist, den Werth der beim Rat> ono lverkehr in den-"^Tausch kommenden Waaren zu messen und mit einatr-über zu vergleichen. Dieser Vermögensmesscr kann in sinn-reichen Dinge» (Realgeld), er kann aber auch in bloßen Begrif,'?stea (Jdealgeld) bestehen. Wie die edlen Metalle zum Weltgeldes- b. Art.) ganz vorzüglich'geschickt sind, so sind sie es auch zumÄationalgeld, sid machen jedoch nicht die einzigen Genußmit-? stets aus, welche diese Fähigkeit besitzen., sonder« alle Güter voneinem dauerhaften und ziemlich gleichförmigen Werthe lassen sichdazu anwenden. So diente bei allen Bölkern älterer Zeit dasWie», und bei den Römern, zu Julius Cäsars Zeiten, sogardas Grunleigcnthum als allgemeiner Becmögensmesser der Natron.Von den : einen Hauptgattungen der «blen Metalle aber, dem.Golde und Silber/ eignet sich Letzteres weit mehr zum National,geld als Ersteres, d nn die größere Menge dieses Metalls ist aufder Erdoberfläche gleichmäßiger vertheilt und läßt den Preis dessel.sten besser übersehen und verfolgen, der größte Raum, weichen esjeinnlmmt, macht die ller^endung, so wie das Einschmelzen, schwi«lrizer, und den Gewinn d. iei unbeträchtlicher, es ist also seiner

> Natur nach träger, und aus demselben Grunde muß in einem ge-gebenen Zeitraum der Goldpreis allenthalben viel größern Schwan-stungen unterworfen seyn, als der Silbcrpreis. (S. Geld),

l Na ki o na l m ü Nz e, Staatsmünze, V o l ks mü n z e, istdiejenige Gattung von Münze, welche von der Regierung einesLandes gewählt worden ist, um bei sämmtlichen zwischen den Bür-gern des Staats unter einander vorkommenden Tauschgeschäftensten Dsenst der Werthausglcichung zu verrichten. Gleich der Pri-»atmünze kann auch die Nationalmünze eben sowohl zurClasse der Jdealmünze, als zu der der Realmünze und -er dex.Jdcalrealmünze gehören; denn es kann die Regierung irgendeinem Dinge ohne allen Lauschwerth, oder einem Ding«, dessen

> Tausch,versh dem dsr Güt-r, worauf dasselbe die Anweisung ent-hält, gleichkommt» oder einem solchen, dessen Tauschwecih dendieser Güter nur zum Theil ausgleicht, zur Münze für den Ra-tionalverkehr wählen. — Wäre nicht der Verkehr aller Staatensteuerer Zeit zugleich mehr oder weniger Weltverkehr, wäre derHandes gegenwärtig nicht das Band, was alle Völkerschaften derErde mit einander vereint, so könnte die Nationalmünze einzigund allein aus Jdeglmün e bestehen, es hinge dann lediglich vonder Regierung ab, irgend einen beliebigen Gegenstand, möge er eigen-thümlichen Tauschwerth besitzen/oder nicht, den Charakter der Münzebeizulegen. Anders aber verhält sich d,'e Sache, wenn, wie es »eiallen cultivirten Völkern der Erve jetzt der Fall ist, die Bürgereines Sragts nicht bloß unter sich, sondern zugleich mit dem Aus-lande in Verkehr stehen; im Auslande fehlt der Jdealmünze der

' un Baterlande anerkannte Charakter eines allgemeinen Werrhaus-