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Supplementbald zum Conversations-Lexicon.
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Nester Ncukomm

Neffelrode gehört, welchem 1316 die Verwaltung des Collegininlder auswärtigen Angelegenheiten übertragen wurde.

Nester, rndi anische Vogelnester sind Nester von

i»

bianlschen Vögeln, die in so fern einen Gegenstand des Handelaucmachcn. als dieselben für Leckereien geachtet und jährlichTausenden in die Küchen indianischer und sinesischer Großen, autwohl nach Europa verkauft werden. Der Vogel, der sie baut,eine Schwalbe sillirunclo esculenta), wohnt auf Java, den Wlippmen, zu Tunking, Cochinchina rc., und befestigt sein Nest iiden Höhlen am Meeresufer. Die besten und gesuchtesten sind weifdurchscheinend, wie Hausenblase, von der Größe eines Enteneisund bestehen säst ganz aus einer nahrhaften, gallertartigen Sui-stanz, die der Vogel aus halbverdauten und so gegen Fäulniß g»schützten Würmern erzeugen soll. Man stößt sie entweder zu Pulvrr und mischt dieses andern Speisen bei, oder kocht sie mit Fleischbrühe weich. 1 *.

Ncukomm (Sigismund), ein jetzt lebender genial«Komponist, von welchem das musikalische Pubiicum noch man-ches Große erwarten darf. Er ist den loten Juli 1778 zu Salz-,bürg geboren, und-zeigte schon in seinem sechsten Jahre große »öhigkeit und Neigung zur Musik. Sein Lehrer war der wachenOrganist Weißauer in Salzburg, welchen er bald in seinem Amti-unterstützte. Zn seinem Igten Jahre wurde er »um Universitäki-organisten in Salzburg ernannt, wo er seine Studien fortsetzte..Sein Vater, Lehrer der Schönschreibekunst an derselben Universität,!trug für seine wissenschaftliche und musikalische Bildung groß!Sorge. Seine Mutter war mit der Gattin Michael Haydns ver-wandt, der sich mit dem ihm eigenthümlichen Wohlwollen erbot,dem jungen Reukvmm Unterricht in der Eomposition zu geben, mitihn öfters seine Stelle als erster Hoforganist vtrscben ließ. I«igtcn Jahre wurde Neukomm als Correpctitor der Oper beim Hof-theater in Salzburg angestellt, welche Beschäftigung in ihm de»Entschluß befestigte, sich ausschließend der Tonkunst zu widme»-Im I. 1798 verließ cc Salzburg und ging nach Wien, wo ih»Joseph Haydii auf Empfehlung feines Bruders zu seinem Schüler iaufnahm, und wie seinen eignen Sohn behandelte. Sieben Jahre >

benutzte er diese glückliche Lage, mit dem steten Bestreben, dieLiebe seines Lehrers zu verdienen. Im I. 1804 keis'te er nach Lt-Petersburg, wo er als Capellmeistcr und Director der deutsche»

Oper angestellt wurde. Eine schwere Krankheit nöthigte ihn, dich

Stelle aufzugeben, worauf er sich ungestört Musikalischen Arbeit»widmete. Er iburde im I. 1807 zuni Mitglied der königl. Akadnn»der Musik zit Stockholm und im folgenden Jahre züm Mitglied derphitarmonischen Gesellschaft zll Petersburg ernannt. Während ft>-«er Anwesenheit in Petersburg führte er mehrere ausgezeichnet!Werke von feiner Eornpostlion mit großem Beifall auf, konnte äd»erst auf einer Reise in sein Vaterland 1308 auf dringendes Me-tzen der Kenner und besonders seines würdigen Meisters, JosepfHaybn, den er vier Monate vor dessen Tode noch einmal zu um-armen das Glück hatte, zur Herausgabe einiger seiner Composit»'«sn bewogen werden. Hierzu gehört vür alle» seine große PY»»lasse für d.'S ganze Orchester, ein eben so kühnes, als kräftig u»"Scher ausgeführtes Werk, wodurch er sich eine Neue Gattung ifW'(tztipz. bei Kühner.) Auch find vo« ihm ei« schönes Quintett su

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