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längst den Schlußton festhält. Solche Stellen findet man vorzüg-lich in Orgelsätzen, weil die Orgel für gebundne Harmonien sichbelonde s eignet, — daher der Name — «Nd sie werden vorzüg-lich in Fi«en beim H.uprschliisse gebraucht, wo sie den Haupt«s 4 lus und das allmählige Ausruhen der Stimmen vorbereiten.
Orosius Paulu's, von Geburt ein Spanier, Freund desAU'iistinus, schrieb (um 417 nach Chr. Geb.) außer mehrerentbeologischen Schriften, z. B. gegen die Pelagianer,> ein -histori,sches Werk in sieben Büchern, worin er zugleich den Bvrwurf derGegner des Christenthums zu widerlegen suchte, als sey dieses andem Unglücke des römischen Reichs Schuld. Hävertamp hatdasselbe herausgegeben, Leyden 1767, 4.
Ortsbestimmung, Bestimmung der geographischen Längeund Breite (s. Art.) eines Orts.
Osteologie, die Knochenlehre, ein Theil der Anatomiechs. d. urt.).
O sti nd i e n fa hr er sind Schiffe, welche von den europäi-schen nach Ostindien handelnden Compagnien ausgerüstet werden,und gewöhnlich etwas größer als Fregatten von 40 Kanonen sind,aber nur 20 Stücke (y und 6 Piander) führen.
Oktave Aime, Octavreime, s. Stanzen.
O ud end 0rp (Franz von), ein berühmter holländischer Philo-log, aus Leiden, durch seine Ausgaben des Lucan (Leiden 172K, 4.)Apulejus, Zul. Cäsar (1737, 4.), Sueton (175*. P.), berühmt,Erfurt 1761.
Ousely oder Ouseley (Mr William), einer der größtenOrientalisten, geboren in Monmonthshive 1771. Im Jabre 17x7besuchte er Paris, um sich in der französischen Sprache zu vervoll-kommnen. Im folgenden Jahre wurde er Cornet bei dem achtenbrittischen Dragonerregimcnte. Bon dieser Zeit an widmete er«lle seine Rebenstunden dem Studium der morgenlänvischen Spra-chen, und verließ nach dem Feldzuge unter dem Herzoge von Porkgegen die Franzosen 1794 den Dienst, um sich ihm ganz hinzu-sehen. Zu diesem Zwecke besuchte er die Universität Leyden, undgab I7yg seine sversisn It-liscellaniks etc. heraus. Darauf wurdeer als Major zu einem Dragonccreoimcntc nach Carlisle abgeru-fen, und heirarhete die Tochter seines Obersten. Als dieses Re-giment bald darauf rcducirt wurde, ging er nach London, umsich mit dem größten Eifer seinen Likblmgswiffenschaften zu wid-n>en. Dr« Universität Dublin ertheilte ihm die Würde eines Doc»tors der Rechte, und als >r selbst diese Hauptstadt besuchte, er-nannte ihn der Statthalter von Irland zum Rit'.er. MehrereUniversitäten und getcbrte Gesellschaften (z. B. die königliche So»tütät zu Edinburg, die asiatische Societät zu Calcutta, die Aka-demie der Wissenschaften zu Göttingen) ertheilten ihm die Mit-gliedschaft. AIS mi: dem persischen Hofe Unterhandlungen eröffnetwurden, ward er zum Secrelär bei der englischen Gesandrschaft«m Persischen Hofe ernannt. Au seinen Schriften gehören: Orien-tal colleciions I Voll. 4., 1797 (theils Auszüge und Übersetzun-gen aus arabischen, persischen, türkischen Handschristen u. s. w.theils Abhandlungen), Olosin'v^kions 011 sorns inestals anst
trastm^. iiirciiprions in lies leelilavi or ancionr persie,cnar»s»
tar > I8c>l, 4. n. a. (vergl. d. Art. Persische Literatur).