Band 
Supplementbald zum Conversations-Lexicon.
Seite
1122
JPEG-Download
 

1I2L

Oirtotheolog?« Orgelpunkt

gcnheitcn, wo seine umfassende Kenntniß geschichtlicher und stsats-wirthschastlicher Gegenstände, so wie seine richtige Anficht beiDinge und seine große Sprachfertigkeit ihn in den Stand setzen,nützlich zu wirken. Im I. igio erhielt er vom französischen No-tionalinstitute wegen seiner französischen Schrift über den EinfluSdes Mahomedanismus den Preis; sie ist von seinem Freunde Ein!auch tns Deutsche übersetzt worden.

Ontothcologie war sonst ein Zweig der. metaphysisch»oder natürlichen Theologie, die Lehre von Gott nach dem Begriffsdes vollkommensten Wesens (?-° ö'» schlechthin).

Opie (Mistreß), eine berühmte englische Dichterin, würd,zu Norwick 1771 geboren. Ihr Vater war Doctor Alderson, ei»in jener Stadt sehr geschätzter Arzt. In einem Alter, in wel-chem ander« junge Frauenzimmer noch der Erziehung bedürfe»,war sie dem Publicum schon als Verfasserin von Gedichten, Er-zählungen und dramatischen Stücken bekannt. Im I. is-ygverhkurathete sie sich mit dem berühmten Mahler Opie; nach scincuiTodt ehrte sie sein Andenken durch Herausgabe seiner Vorlesung»über die Mahlerkunst. Ihre eigenen Schriften sind folgende: stli»barster »nü OariAliter, , rals rn-ilkc orn«r piecos, g. —

ro riie IVkeinon ok rlie Oulre ok Leckkorä, 4. 1Z0L.—koems, 12. rstvL, 2. eüirioir, iZofi. — ^üeline fVlowiii^ 01riio lUmster anst Dautzsirer, » rate, Z Vol. 12. 1Z04.— 8imp!«sl'uhloo, 4 Vol. 12. 1Z06. —- DanAors of Lo-znerri^ (snoii)"rw«.,-«) , 2 Vol. 12. — Istis Wawiors Ilcniii, aiick oci-erkoein», g. Igog. — IVIoniolr ok ückr. Opie, pieüxeä to üi>ss.eeruie«, 4. iZvg. — Peniper, or äomestic Lcenes, L Ha-vel. z Vol- 12- 1gI2. — st'oles ok real I.ike, z Vol. IS.1817,. — Die letzter:, find unter dem Titel: Darstellung«»aus dem wirklichen Leben von Mrs. Opie, von Hen-riette Sckuba'rr ins Deutsche übersetzt im Zten und gcken BandederjB iblivthek neuerR 0 m,ane, Altcnburg 1815, und besonders-

Organisation in der Kunst, Seit einiger Zeit hat im«angefangen, die Werke der schönen Kunst als Organisationen j»betrachten, und macht an sie die Ansoderung, daß sie organisch»Natur seyn sollen. Dann setzt man den Organismus des Kunst'

Werks der mechanischen Komposition ungefähr so entgegen, wie in

der Naturgeschichte der Organismus dem Aggregate, die zufälligeAnhäufung einer in sich selbst begründeten und bedingten Bil-dung. Nur das, was in der darzustellenden ästhetischen Ideeliegt, soll aus derselben entwickelt werden, und zwar auf eineWeise, daß alles wie durch einander und für einander erzeugt er-scheint, alles sich wechselseitig verhalte wie Mittel zum Zwei-und nicht« getrennt werden könne, ohne das Ganze zu beeinträch-tigen, Daß auf solche Weise die höchste Zwcckmrlßkgkcir, die rei»-.ste Einheit, die vollkommenste Ganzheit erreicht werde, und einein sich selbst beschlossene Form entstehe, springt eben so bald l»die Augen, als daß eine solche Kunstbilduna nur aus der inner»Lebenskraft, dem eigenthümlichen Bildungstriebe dcS ästhetische»Genies, welches hier der Natur gleichartig wirkt, hervorgehe»könne. (S. Kunst.)

Oraelpunkt heißt eine Stelle am Schlüsse gewisser, be-sonders kirchlicher Tonstücke, wobei die obern Stimmen einige Zeitlaug sich zum Schlüsse fortbewegen, wahrend die Baßstimme sch»»

! d

! d,

u

-(s

st

u

a>

lc

A

E

O

b-

kc

l»

«!

ch

L'

S<

S>

ei

f°

gi

In

m

to

N!

u>

ci

de

gl

w

ar

r->

ge

th

tr