l '128 Perrcgaux I?et 1 rio xrlncipii
rrics illusercr cic Viaiice, qni onr parii etc. penckant uv sie-dle etc. (kai-is 1696 — 1700. 2 Voll. lol., mir Bildnissen undNachher 12.). Die Herausgabe der (Fontes kle Nike ttiei'6 I'Oze !(1697, V.vis g.), für deren Verfasser er selbst gehalten wird, hat krhm den Namen des Erfinders der französischen Feenmahrch-n 1(s. d. Art.) vielleicht mit Unrecht verschafft. Indessen sind dieseErzählungen sowohl im Original, als auch in vielen Übersetzn»- . !gen mit großem Beifall gelesen worden. — v. !
P crregaux (Gras), der erste Banquier Frankreichs, um >
ter der weltberühmten Firma I-ei rcAaeix, Oalürtc er llomn- in >
Paris; Präsident der Ban? von Frankreich, Senator, Comman« ,
heur der Ehrenlegion. Aus einer angesehenen Familie herstam-mend, wußte er, ein zweiter Necker, durch klug- Operation» ,
nnd Benutzung der Umstände sich nicht nur ein unermeßliches Ver- - 1möge» .zu erwerben, sondern auch einen großen politischen Ei"' l
fluß zu erhalten. Er entging allen Stürmen der Revolution >
glücklich, auch damals, als der Tod aller Reichen an der LaaeS.vrdnung war, um, wie es hieß , auf dem RevolutionSplatze (um .ter der Guillotine) Münze zu schlage». Nach, dem iZten Bru-maire machte Napoleon ihn zum Senator. Von ihm gingen dieEntwürfe zur Errichtung und Organisation der französischen Bark'aus, deren erster Präsident er wurde. Seine Lochten ist mit demMarschall Marm 0 nt, und sein Sohn mit der Tochter dct Mal'schalls Macdonald vermählt.
Perthes (Friedrich), ist, so viel man weiß, aut Thürin-gen gebürtig, heirathete in Hamburg die Tochter des trefflich»Claudius, dessen edle und heitere Frömmigkeit sich in der ganz»Familie wiederfindet. Perthes hat einen sehr gebildeten, regt»Geist, ungemeine Thätigkeit. Seine Buchhandlung ist ein Mu-ster in großartiger und zweckmäßiger Führung dieses Geschäfts.
Die Grafen Stolbcrg, Friedrich Heinrich Jakobi, Niebuhr u. «-solche ausgezeichnete Männer sind mit ihm durch Freundschaft ver-bunden. Sein Wirken in der Kricgszeit igiZ in Hamburg lstin mehreren Schriften geschildert. Er gehörte unter die von de"Franzosen Geächteten, und mußte seine ganze bürgerliche Existenzzusammenstürzen sehen. Doch war er »„ermüdet thätig,"»""wußte in eigner Bcdrängntß noch immer für Andere Hülfe zu flo-hen, Für die vertriebenen Hamburger hat er eifrig gewirkt, U"dseine Bemühungen für die hanseatische Legion und Hamburg selbstin den Hauptquartieren des Kronprinzen von Schweden, desGenerals Wallmoden und der verbündeten Herrscher blieb "ist"ohne wohlthätigen Einfluß. Nach der Befreiung Hamburgs M"er mit eifrigem Fleiß sein buchhändlerisches' Geschäft wieder hebund hatte sich der allgemeinen Theilnahme zu erfreuen. 3 "Bürgerschaft ist ex sehr angesehen, und verdient Las allgeM"'Zutrallew durch seine strenge RechtsLaffenheit, kluge Mäßig""»und große Einsicht. s In Friedrich Trillers schleswig - holst«"'-schem Kalender für 1815 steht eine Schilderung von ihm, nMV'abgedruckt in Hormayrs Archiv (Wien) in dem Aufsätze; die»"'gcx Hamburgs.) > ^ . «...
Vetirio rl» civil, Erschlelchung, Erbcttelung des gr-weises, ist in der Logik derjenige Fehler im Schließen und Btwsen, wenn mqn etwas aus Gründen oder Principien beweg -hie ebenfalls ungewiß oder falsch sind.