ALBERTUS
ALBERTUS
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ipp ALBERTO
Jugend, da er noch in die Schule gieng, verfertigetworden. Schul.
.ALBERTO ( Alphonsus deS. ), ein spanischer Car-mc'iter-MT.ch, war wegen seiner Gelehrsamkeit undstrengen Lebensart berühmt, und starb 1632, nach-dem - r einen Band Predigten von der Mutter Mariageschrieben. Am.
ALBERTO (DominLcus de S.), ein Carmeliter im17 Seculo, und Vicarius provincialis von Rennes,schrieb exercirationem spirirualem monachorum Car-mekrarumin novitiatu rhedonenlt degentium, so jUParis 16;o heraus gekommen. Car.Hend.
ALBERTONI (Alexander), ein italiänischer Rechts-gelehrter im >6Asecuko, hat rechtliche Erklärungenund Al'.stèsrmgen in 20 Büchern geschrieben, so zuVenedig 1585 in sol. heraus gekommen. Mo.
ALBERTÜCCI de Borsellis ( Hieronymus ), einDominicaner von Bologna, war ein beredter Predi-ger und guter Historiens, starb 1497 den 2; Novembr.und ve.'l.eß verschiedene Schriffcen, als: Annale; Ot-duiis Prcedicatorum ; Chronicon s. epitomen gesto-rum ab O. C. ad annum 1497 ; annales cœnobii bo-nonieniis ab inilauratione vitae regularis ad suam
usque aeratem; tabulam de generahbus magistris or-dinis PraeJicatoruin ; tabulam deDoctonbus asteve-ranttbus, B. martern original! peccato aliquandofuiil'e obnoxiam ; tabulam de vins illustribus Ord.Pr.cdic. ; HistoriamPontificumRom. a S. Petro adAlexandrum VI ; welche» Leand. Alberti de vir. il-lustr. p. 274 annoch folgende, als Ononicon Leu de-lctiptionem plurium Itali« civitatum; Chroniconcivitatis bononienüs NNd Sermones beygefüget, die
sich zu Balvgna bey den Dominicanern in MS. befin-den. Ech. Ea.
ALBERTUS, Ertz-Hertzog von Oesterreich, KaysersMaximilians II Sohn und Kaysers Rudolphs IIBruder, gebohren zu Madrit den 30 Nov. i;;y,ward in seinem arten Jahr Cardinal, verwaltete 10Jahr dasAint eines pabstlichen Legaten in Portugall,wurde Ertz - Bischoff von Toledo , und -Gouverneurvon den Niederlanden, ließ den geistlichen Stand fah-ren, und vermählte sich mit Königs Philipps II inSpanien Tochter, Jfabella Clara Eugcnia, stiffteteviele Kirchen und Kloster, starb den 13 Jul. 1621ohne Erben, und ward zu Brüssel in einem Francisca-ncr-Habit begraben. Er hat verschiedene Briefe anden Pabst pro immaculata conceptione B. V. M.geschrieben. Ol.
ALBERTUS II, Cardinal Priester, Churfürst undErtz-Bischoff zu Mayntz und Magdeburg, ein SohnJohannis, Churfürsten zu Brandenburg, gebohrenden 28 Zun. 1490, wurde von Jugend auf dem geist-lichen Stande gewiedmet, und zum Studiren ange-halten, erlangte auch noch sehr jung zu Mayntz undTrier Canonicate. An. 151; den 31 Aug. wurde erErtz-Bischoff zu Magdiburg und Administrator zuHalberstadt, 1514 Ertz-Bischoff zu Mayntz. Leo X
willigte in diese letztere Wahl, ob es gleich bisher inDeutschland noch nicht war erhört worden, daß einer2 Ertzrißthümcr zugleich verwaltet hatte. Weil aberAlbertus die 30000 Ducaten zu Lösung des Palliinicht alsbald aufbringen konnte, so schössen die Fug-ger unterdessen selbige vor; und damit diese wiedermochten befriedigt werden, gab Leo dem AlbertoMacht, Ablaß zu verkauft» ; worauf dieser JohannTeyeln, einen Dominicaner-Mönch, damit ausschick-te, welchem sich An. 1517 Marti» Luther widersetzte.Luther» Beginnen hinderte Albertus so viel als mög-lich; deswegen ihm auch der Pabst aus eigener Bewe-gung An. 151 s den 1 Aug. auf dem Reichs - Tage zuAugspurg, durch den Cardinal Lajctairum und Lan-gmm, den Cardinals-Hut aufsetzen, und eingeweihe-tes «schwerdt überreiche» ließ. Anfangs bekam erden Titel 8 . Chrysogoni, der aber hernach mit demS. Porti ad vincuia verwechselt wurde. Als die Strei-tigkeiten mit Luther» mehr und mehr überhand nah-men, schrieb Albertus an ihn, und nahm sich der Bk-schützung der catholischen Kirche sehr an, muste aberendlich doch den Einwohnern im Magdcburgischen undHalberstädtischcn das freye Exercitium der Religionverstatten, welches auch die zu Halle einführten. Erwar sehr zum Frieden geneigt, und ließ sich oft ange-legen seyn die Protestirenden wieder zu vereinigen.Er verrichtete fleißig den Gottesdienst, und hielt vielauf Verehrung der Reliquien, ingleichen auf Zierlich-keit und Pracht der Kirchen, daher er oft zu sagenpflegte: Dilexi decorem domus Dei. Ueber dieseswar er von sonderbarer Beredtsamkeit, und ein gros-ser Liebhaber der Gelehrten; deswegen Erasmu« Bo-terooamus nnd Ulrich von Hütten sich sonderlich ha-ben angelegen seyn lassen, seinen Ruhm auszubreiten.An. 1506 stifftete er nebst seinem Bruder, ChurfürstJoachim, die Universität zu Franckfurt an der Oder,und eben dergleichen war er zu Halle aufzurichten wil-lens; wie er denn bereitsAn. 1531 vorn Elemente VIIdie Privilégia erhalten; allein die damahlige Unruhein Deutschland hat dieses verhindert. Die Jesiiiten, de-ren Societät damahls gestifftet worden, hat Albertuszuerst in Deutschland ausgenommen und beschützet.Im Sleivano findet man zwey schöne lateinische Re-den, davon er die eine zu Franckfurt, und die anderezu Augspurg gehalten. Er starh zu Mayntz den 24Sept. 1345. 'LrithcmAûPt. S. Maxim. Brajcbius deArchiep. & Epifc. Uerm. Seck. Pratorii Marchia litte-rata. Scriptor. rerum mogunt.
ALBERTUS, Patriarch zu Jerusalem , soll vonAmiens aus der Picardie gebürtig, und ein UrenckelPetri Hermitä gewesen seyn. Einige nieinen, daß erderselbe Bischoff zu Bethlehem sey, von dem Gvil.Tyrius gedruckt,daß er ihn auf das Concilium im La-teran An.iai; begleitet,und daß er hernachBischoffznVercelli in Piémont worden: andere aber glauben,daßes der Bischoff von Ascalon gewesen. So viel istge-wiß, daß er derKirche zu Jerusalem ungefehr 23 Jahrvorgestanden, daß ihm die Griechen Dosicheum ent-gegen