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gegen gesetzt haben, und daß er ums Jahr 1234 ge-storben, nachdem er wegen seines Glaubens viel aus-gestanden. Er verfertigte verschiedene Schrifften,sonderlich ein Buch von dem Zustande des heiligen Lan-des , welches er Innocenno III zueignete. Er ließsich angelegen seyn, die Eremiten, so auf dem BergeCarmel wohneten, zusammen zu bringen, und ihnenOrdens-Regel» zu geben, die aus Sr. Lasilii seinengezogen waren; welches der Ursprung des Carmcliter-Ordens gewesen, wiewohl ihn Albertus selbst nicht,wie man sonst geglaubet hat,angenommen. Diese Or-dens-Regel steht in den AS. mense Aprili. Poslev.
ALBERTUS III dieses Nahmens, BischoffzuHal-bcrstadk, eines Bauern Sohn von Rickmersdorf imHalberstädtischen, wurde zu Prag Magister und zuParisDoctor, woselbst er öffentlich die Rechte undWcltweisheit gelehret. Er soll eine Logic geschriebenhaben: und da er nebst Hertzog Magno von Braun-schwelg den Bischoff von Hildesheim Gcrharvum,welches ein treflicherOrator war, bekriegte, von die-sem aber überwunden wurde, entstand das Sprich-wort: Rang überwand den Klang, d. i. die Rheroricaüberwand die Logicam. Er starb 1 390. T. Sagitta-rius in histor. HaiberOad.
ALBERTUS, ein Medicus zu Constantinopel, dessentN Ciäcconii Bibliotheca univerlali gedacht wird, hatäe medicina vererinaria geschrieben. Fa.
ALBERT, ein frantzösifcher Barfüßer-Augustiner undberühmter Ankiqvarins, erwarb sich grossen Ruhmdurch die Kenntniß alter Müntzen, deren er eine gros-se Menge besaß, jammlete viel Antiqvitäten von Ertztund Marmor, deren verschiedene in der Sammlungdes P. Monrfaucons abgezeichnet worden, hatte einengrossen Schatz von Kupfern, Muscheln rc.und starb zuParis in dem Convent de la Place de St. Victor 172;den 26 Mäh, da er eben das 7^ Jahr zurücke ge-legt. Leb.
ALBERTUS, ein Mönch, war einvortrefficherChro-nologist, dafür ihn der Anonymus meUicenßs c. 77 aus-siebt, und schrieb ein schönWerckgcn -le computi re-gulis. Fa.
Albertus, ein Cremite, aus der Mitten des I2tenEeculi, war ein Schüler Wilhelmi, der aus einemHerzoge von Gvicnnc ein berühmter Eremite worden,und 1137 gestorben, dessen Leben er auch beschriebenhat, welches in den Astis SS. 10 Febr. stehet. Fa.
Albertus, oder Aiderions Aqnensts , erhielt die-sen Zunahmen, weil er in der Mitten des zwölftenEeculi Canonicus und -Sacrifia zu Aix in Provencetvar, schrieb aus denen Nachrichten derer, welche mitdabey gewesen, eine accurate Historie vondemCreutz-Zuge Gottfried Louillons und anderer Fürsten insgelobte Land, welche ausiaBüchern bestehet, und vontoy; bis ri2i reichet. Es hat solches Wcrck Keinerus^einecciu« mit Henr. Meibcmii Chronologie zuHelmstadt 1584 ÌN4 unter der Aufschriet: Chroniconbeeroioi^miranum äe beiio 5 acro zuerst heraus gege-
ben, aber dabey den Nahmen des Autoris nicht mitgemeldet, worauf es mir Beyfügung seines Nahmensin des liongarfii gestis Dei perFrancos unter dem Ti-tel historia expeditionis Jiierofolymitan* iub Gode-frido Bullionœo 8 c aliis Principibus gekommen. O.Vo. Fa.
ALBERTUS, Argentinensis genannt,weil erDoctoroder Priester zu Straßburg gewesen, lebte im 14 Se-culo, ward von dem Bischoff zu Straßburg unter derRegierung Königs Ludovici IV nach Avignon ge-schickt, und schrieb eine Chronicke von den Zeiten Kay-sers Audolphi I bis auf Larolum IV, das ist, von1270 bis 1378; historiain Bertholdi e comitibus aBucheck Epifcopi argentinensis , welche SchrifftenUrßißus Tom. II leriprorum rerum germ. publiciret.C. Vo. Fa.
ALBERTUS Bibius, siehe Bibius.
ALBERTUS de Brixia, ein italiänischer Theologusund beyder Rechten Doctor, hatte den Zunahmen vonseiner Vater-Stadt in der Lombardey, und florirte zuEnde des 13 und zu Anfang des 14 Scculi. Er hatden Thonms von Aqvino zu seinem Lehrmeister ge-habt, ist, wie Leand. Alberti de vir. ijlustr. O. P. mel-det, 1314 gestorben, und hat unter ander» folgendeSchrifften hinterlassen , als Summam cafiium con-scientke; instructionem sacerdotum ; Sermones detempore, quadrageiimales 8c de sanstis virginequeDeipara; Comm. super 4 libros senrentiarum. Ro-vetta Bibl. illustr. vir. O.P. PofTev. Fa.
ALBERTUS Campeniis , schrieb unter andern Leste-ra intorno le cofi di Moscuvta , welche in Ioh. Bapt.RamusiiSammlung italiänischer Reise-BeschreibungTom. II stehet.
ALBERTUS Castellanns, siehe Castel 1 anus.
ALBERTUS, ein gelehrter Bischoff zu Freisingen inBayern, im 14 Seculo, aus dem Hause der Grafenvon Hoenberg, war Doctor Decretorum und Cano-nicus zu Costnitz, soll auch unterschiedene Schrifftenverfertiget haben, als das Leben S. Kiliani,Colomanniund Totnani, welche in den Ast. s. wie auch in Luderroigs Scripror. wurcrburg. lind Canifii lest. antiqu.
stehen ; wiewohl ermeldteräanisius den Mönch Egil-warSum, der S.Burchardl Leben beschrieben, vor denVerfasser hält. Er überließ dasBißthumWürtzburgdem Grafen von Hohenlohe, Alberto, welchen er inBesitz faud, als solcher von dem Dom-Capitel erwch-let worden, obgleich der Padst Clemens der VI ihmselbst die Stimme gegeben hatte, und starb 1359. HL,Fa.
ALBERTUS de Horto Christi, ein Carthäuser-Mönch, schrieb auf Anhalten àwaldi, der HertzogErnftens Rath gewesen, einen Tractat de rnarrimo-nio, inglcichen Sermone; de rempore & Sanstis, wel-cher Schrifften pc; Anecdor. T. III gedenckct. Fa.
ALBERTUS de Janua, ein Dominicaner, von seinerVater-Stadt zugenannt, hieß feiner Familie nachLlavarus, wurde Lector Theologiä zu Montpellierund endlich 1300 Ordens-General, starb aber «och
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