Band 
Erster Theil A - C.
Seite
207-208
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ALBERTUS

ALBERTUS

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alles falsch, in 2 oder 3 unterschiedene Personen chei-len, hat im Anfange des 14 Seculi floriret, und

Gomrnentar. in 1 ibj'os sententiarum ; quxstiones S.Script, enucleatas; Commentarios in posteriora Ari-stotelis; l'ophiimata ; super" octo libros phylicorum;super de cœlo Lc mundo ; super libros de generatio-ne & corruptione ; de anima, in parva naturalia, su-per X libros ethicorum; sécréta de herbis, lapidibus& mineralibus; Tr. de quatuor inconvenienttbuscirca varia propollta de generatione, de alreratione,de quantitate, de motu locali, prssertim de propor-tionibus ejus velocitatis; Tr. proportionum, undComm. super tabulas' Alphonsi régis ad judicia astro-nomie geschrieben, von denen das letztere zu Bolognain dem Collegio St. Dominici noch im MSt. liegt.Ech. Poslev. Fa. Gundulpb, de 200 scriptor. Augu-stin.

ALBERTUS, ein Bcnedictiner-Mönch in dem Klo-ster Sigcberg bey Colin, lebte in der Mitten des 15Seculi, und schrieb Commentaria 8 c glostarium inutrumque Testamentum, so auf der Universitäts-Bibliocheck zu Leipzig im Manuscript liegt; inglcichcnhistoriant Pontificum Rom. von Gregorio IX an bisauf Nieolaum V, welche ebenfalls noch ungedruckt

ist. Lam. O. Fa.

ALBERTUS de Sisteron, ein französischer Mathe-maticus und Comödienschrciber, war aus einem vor-nehmen italiänischen Geschlechte zu Sisteron in Pro-vence gebohren, florirte um 1290, und verfertigteeinige mathematische und poetische Schriften. Er.Ve.

ALBERTUS stadensis, ein Geschichtschreiber, von demman nicht eigentlich weiß, ob er ein Deutscher oderein Jtaliäucr gewest, trat in den Benedictiner-Orden,und wurde in solchem Prior, wie auch Abt in demMarien-Kloster bey Stade, daher er auch seinen Zu-nahmen erhalten; wiewol er An. 1240 seine Abteywegen des unordentlichen Wandels seiner Möncheniederlegte, und in das Franeiscaner-Kloster nachStade gieng, welches letzter» Ordens, er nach einigerMeinung, endlich gar General worden. Er schriebeine Chroniek in lateinischer Sprache vom Anfangeder Welt bis auf das Jahr 1250 oder 1256, zu wel-cher hernach Andreas Hoier ein Supplement von 60Jahren drucken lasten. Er'hat seine Vorgänger fieis-sig ausgeschrieben; gleichwie hernach Alb. Aranyiusgantze Stellen aus ihm abgeschrieben hat. RcincrusReineccius gab diese Chronick 1587 zuerst mitAnmerckungen zu Hclmstadt heraus; worauf erin Kulpifii icriptores rerum germanicarum gekom-men. Tobias Eckhard aber ließ 1726 zu GoßlarVif am Alberti stadentis Abbatis drucken. U. Vo.Wa.

ALBERTUS Subovius, war um ng^Decanns amDom-Capitel zu Oßnabrück, und schrieb Umnment.in hymnos Lauda Sion Salvatorem und Ave marisstella, Fa.

S. ALBERTUS, ein Carmeliter von Tropano in Si-cilien, welchen seine Eltern durch ein Gelübde wegenihrer Unfruchtbarkeit dem Kloster-Leben gewidmet;hat sich danneuhcro in ein Kloster, nahe bey Tropa-no, begeben, und durch Predigen hervorgethan, auchde piis moribus ; de timoré Dei ; de amore frater-no ; de patientiä; de contemtu mundi ; de faliaciisdiaboli instructiones sacras regulamque ordinis fui& de ejusdem progressu; homilias, geschrieben, NNdist 1307, 7 Aug. gestorben. Alegre paradis, carmelit.decoris M. Fa.

ALBERTUS Venetus, ein Dominicaner in derMitte des 16 Seculi, von seiner Geburts-Stadtzugenamt, wo er auch in den Orden getreten,hat ein Compendium de arte musices geschrieben.Ech.

ALBERTUS (Aloysius), stehe de Albertis.

ALBERTUS (Andreas), ci» Makhemctticus NN 17gccttlo zu Nürnberg, allwo er 167O in fol. 2 Bücherde perspekìiva & umbra herausgegeben.

ALBERTUS (Franc.), Herr von Rochefoucaud, da-her er auch den Zunahmen Rupefucaldius hat; eingelehrter Franzose, war anfangs Bischof zu Clcr-mont und Scnlis, hernach Cardinal, schrieb de ec-cleilae auftorirate ; de staju eccleiiartico ; vindiciaspro Clero Gallicano und contra schilmaticos libel-lum, und starb 1645, schier 90 Jahr alt. Ol.

ALBERTUS (Fulvius), hat 1631 gelebt, und einehistoriant B. Mariae virginis de fuccursu nuncupat«verfertiget. K.

ALBERTUS (Jac.), ein spanischer Jesuit von Besa-lu in Catalonicn, lehrte die Philosophie und Theolo-gie zu Calatayud und Barcelona, wurde Rector inden Collcgiis zu Huesca und Gandia, und starb amletzter» Orte den 26 Aug. 1638, in seinem 47 Jahre.Er hat in spanischer Sprache eine Predigt wider dieComédien, als eine Pest vieler Reiche, zu Lerida 1629,

Und Epistolam ad provinciam Aragonix de obituB. Josephi Catatayudi zu Saragossa 1637 in 4kdirt.

ALBERTUS ( Jacob. ), stehe Aubertus.

ALBERTUS (Joh.), ein Carmeliter von Harlem,war ein Doctor Theologia von Loven, schrieb Erklä-rungen über die 1 Epistel Johannis; Predigten;

quxstiones in magistrum fententiarum ; lecturas inecclesiasticu.n See. und starb Ul Mecheln 1496.A. Ale.

ALBERT (Johann.), ein Däne, gebohren 1525,ward Professor Lingvä gräcä, Dialecticä und Theolo-giä zu Coppenhagen, starb als Rector der Universi-tät 2; May 1569, im 44 Jahre. Don seinen Schrif-ten sind bekannt dispos, tiones concionum trium poe-nirentialiuin ex Hof. 14. R. pr.

ALBERTUS (Joh. Andr.), ein Jésuite und LecrorElogventiH von Nizza bürtig, predigte in den vor-nehmsten Städten in Italien, schrieb viras 8 c elogia

Patrum ;