Band 
Erster Theil A - C.
Seite
243-244
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ALEFELD

-4Z ALEANDER ALEFELD

Ausuchung Urdünr VIII, und wurde bey besten Nc-pokcn, dem Cardinal Francisco Darberim, Secrfta-rius, welchen er auch 1625 nach Franckrcich beglei-tet, dahin er als Legatus a Lattre gleng. & warschwacher Natur, und starb 1631 zu Rom. Lasparve^òimeoníbus hat ihm den 31 25 «. 1631 zu Romeine Leichenrede gehalten, welche zu Paris An. 1636gedruckt worden. B, Cra. Gr. Nie. All.ALEANDER ( Hieronymus ), siehe Lando ( Hor-tensia-;).

A L E A R D U S, stehe de Pindemontibus.

AI EDRI8I, siehe Nuba. )

ALE. r u M E (jac.), einFrantzose, war Dom-Sängerund Canonicus an der Cathédral -Kirche zu Orléans,uttd gao dajelbst 1706 eine Leichen-Redc heraus, die erdem perstorbenen Cardinal und Bischoff von OrléansPeter duLambour de Loislin gehalten.

AEEEEED (Bened. ab), Erbherr aufGeltingen, ge-bohren 1506, studirte von 1519 bis 1524 zuWitten-berg, und wurde, als er bey nahe 70 Jahr alt war.Probst zu Prezen. Er starb den 13 April 1586, odernach anderer Meinung im Monat April 1587, undhint.rlicß ; nette lateinische Briefe an den hoüsieini-scheu Superintendenten, Paul von Ei yen, von denender erste wider die Trnnckcnheit, der 2 und 5 von derNothwendigkeit der guten Wcrcke, der 3 und 4 abervon Matlimonial-Sacheii handeln. Ob seine Décla-mation, deren er nebst andern Werckgen in angeführ-ter ersten Epistel gedencket , und die er aufAnrcgeil- ermeldten von Eiycn unter dem Titel vituperatioebrietaris herauszugeben versprochen, wircklich ansLicht getreten, ist unbekannt. Mol.

ALEFELD' (Bened. ab), Herr aufHaftldorf, studir-te zu Wittenberg, wurde nach seiner Znrückkuuft holl-stein - gottorfischer geh. Rath und Probst zu Prezen.Er stund in solchem Ansehen, daß keine Sache vonWichtigkeit im Staat ohne ihn vorgenommen undbeschlossen wurde, wie er denn auch die Grcntz-Strei-tigkeitcn mit Dänncmarck zur Endsehaft gebracht. Erhat nebst andern die schleßwig-hollsrcinische-hof-Gc-richrs-Okduung in deutscher Sprache machen helfen.

Mol.

ALEFELD (Christ-, Albert, ab), ein Hochreiner, lebteam Ende des 17 Scculi, war in der Machest wohl be-wandert, und gab zu Coppeuhagcn 1694 ein Buchunter dem Titel : Gebrauch Ors Proportions i Lir-kels heraus. Mol.

ALE FELD (Dethlev ab), ein Hollsteinischcr Edel-mann, aufHaftldorf, Haselov und Kagcn, kvniglich-. dänischer geh. und Landschafts-Räth, wir auch Ober-Amtmaun zu Flcnsburg «nd Ober-Kriegs-Commissa-rius, ingleichcn Obristcr über ein Dragoner - Regi-ment, danckte 1680 von diestn Acintern ab, »nid leb,te nach diesm zu Hamburg, wo er auch 1686 gestor-ben. Man hat von ihmLrieft u»o Vorrichtungenam brandenburgischcn -Hofe wogen des schwedi-schen Lrieges: BeSencLen, warum Friedrich Wil-helm, Ehurfnrst von Drandenburg, unerwartet

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der pohlnifchen und ungarischen Volcker,in Schwe-disch - Pommern einbrechen solte, welches in chunigseuropäischen Staats-Consilien'F.II n. 117 befindlichist: und im MS. verschiedene Volumina memoriarumhistoricarum, darunter auch ein deutscher Tractatvon Gespenstern, daraus 20 Erzehlungen in Per.Goldschmids Morpbeo inkernali stehen. . Alol.

ALEEELD (Erid.ab), ein Hollsteiner, HerrvonLan-geland und Rixingen, Freyherr von Mvrsburg :c.gebohren 162z, that, als ersieh in der Staats-Wis-senschaft und andern Studien gnugsan, fundiret, eineReise durch die vornehmsten Reiche in Europa, undwurde um 1663 Gouverneur im Hollsicinischcu, wieauch Ober-Amtmann von Steinburg und Dithmar-sen, und unter König Friedrich III Landschasts-undgeheimer Rath, der ihn auch 1668 in den Graftn-Stand erhob.. Nicht lange hernach machte ihn Kai-ser Leopold znm Reichs - Grafen, und König Lhri-stian V ertheilte ihm nicht nur den Elephanten-Or-den, sondern ernennte ihn auch 1671 zum Grafen vonLangeland, und 1676 znm dänischen Groß-ssantzler,wie auch zum geheimen Raths-und Staats -Eantzlcy-Präsideuteu, ingleichen zum Conservaror der Coppen-hagner Universität. AIS ihm 1682 durch einen gros-sen Brand sein Haus in die Asche gcricth, gieng zu-glcich seitie kostbare und rare Bibliotheck verlvhren,doch har er nach der Zeit eine andere zu Gravenstei»angelegt, und ist endlich zu Coppenhagcn den 7 Jnl.1686 gestorben. Sein vortrefiicher Gommenrariuz

über den Grotìum de jure belU & pacis, wie auch deveritate religionis christiance ist durch obgedachttlt

Brand mit im Rauch aufgegangen. Mol.

ALEFELD (Godíchalç. -ab) , eilt Bischofs zu Schleß-wig, ans Hollsiein bürtig, wiedmctt sich nach feinerEicern Willen dem geistlichen Staude, brachte es auchso weit, daß er Decretorum Dockor,nachgchrndsCa--nonicus und Probst an der Cathédral - Kirche zuSchleswig, auch hertzoglicher Cantzler, und endlich1527 Bischoff allda ward. Er verwaltete solch Amtmit grossem Ruhm, und tilgte die auf dcm Bißchumhaftenden 20000 rheinische Gülden hoch sich bclaufeiieSchulden. König Lhr-stíau II inDännentarck schick-te ihn 1514 nach Lintz und Brüssel, um die Heyrathmit der Psabella zu Stande zu bringen, wovor er1517 das Kloster Reinseiden erhielt. Er widersetzt^sich, als die catholische Religion in Däuncmarck undHochrein abgeschaffet wurde, nicht gar zu eifrig, undhatte davon den Vortheil, daß er auf seine Lcbzeicbey dem Bißthunr gelassen wurde, rmd alle dessen Ein-künfte ferner ungeschmälert genoß, dahingegen dieandern Bischösse abgesetzt und theils in Arrest gcnoiu-mcn wurden. Man hat von ihui eine Epistel an denspeyerischen Reichs-Cammcr - Gerichts - Präsidenten,Grafen von Dcrchling, das Pißlhnm zu Schleßwigbetreffend, 'die in Cyprai Annal, Slesvic. Episc. ste-het. Seine an obgedachte Braut gehaltene Gcsandt-schafts-Rcde ist noch nicht gedruckt. Auf stink Ver-anstaltung nnd BcsorgUNg kam auch Rosarium f. li-