zckz AMYRUTA AN ARC H ARS IS
sermons de la Nature eftendu'é, Neccffité dispenfathe<fcs Efficace de V Evangile; de la Justification, contreles opinions de Milletaire; Specimen.animadverlionumin Frid. Spanhemii emendationes de gratia univerfa-li ; diejenigen thèses théologien:, die j« Sanmurun-ter seinem Präsidio abgehandelt worden, hat inan1664 nebst des Lud. Casteüi und Jo. Placai ihren zuSauniur in 4 zusaminen gedruckt. Mr. du Bofc hatunter sein Bild die Verse gemacht:
A Mosc ad Mosen par Moil non fuit ullusMore, ore & calamo, mirus uterque fuit.
B. Hend.
AMYRUTA, siehe Amyruzes.
AM YR UZ ES, oder Amyruta, ein peripatetischerPhilosophus vonTrapezunt, in der Mitten des 1;Seculi, stund bey dem Kayser Johann Pallrologoin grossen Gnaden, that mit ihm eine Reise nach Ita-lien, begleitete hernach den Kayser David nach Con-stantinopel, schrieb wider die Scl>lüsse des florentini-schen Concilii, und trat mit seinen Kindern zur maho-metallischen Religion, wodurch er seinen Ruhm garsehr vcrdunckelt, aber dey Mahomet II wohl gelittengewesen. Allât. C. B.
AM YS (Petr,), Herr von Ponceau, gebürtig von Oli-vernähe bey Chatean-Gonticr in Anjou, war ein SohnSalomons, Parlaments-Raths in Bretagne, undwurde, nachdem er eine Zeitlang sein Glück im Krie-ge versucht, Gesandschafsts-Secretarius bey deinmünsterischen Fricdens-Schluß 1648. Man hat von
ihm discours de la noblesse , qui V acquerre par la pour-pre des Bariamens de ce Royaume.
AN ABI, ist der Beynahme des Mohammed benLas-scm, welcher auch dein al Mcschaich, d. i. die Zierdeder Scheichs oder Lehrer des Gesetzes betitelt wird.Er hat eine Erklärung der Nahmen GOttes unter demTitel afna iil Schavhal Ffma geschrieben, und ist imJahr der Hegirä 586, oder im Jahr Christi! 190 gefsterben. Her.
A N A C H A R S IS, du fci;f t)i jci)Ci' Philosophus, ausköniglichem Geblüte, welcher sich im ersten Jahre der47 Olympiade nach Athen begeben, und daselbst durchfleißigen Ünigaug mit dem Solo» sehr zugenoulmen,ein strenges Leben gcsühret, und von den Sitten derGriechen und der Scythen in eine,» griechischen Hel-dcn-Gedichte von 200 Versen, welches Laerrins an-führet; von Krieges-Sachen; wie auch von derSchwachheit des menschlichen Lebens geschrieben. Erist von seinem Bruder, dem König, erschossen wor-den, welcher nicht leiden wollte) daß Anacharsts akhe-niensiscbe Sitten, Gottesdienst und Gesetze unter sei-nen Lgndes-Lcuten aufbrachte. Man sagt, er habeden Zunder, den Anckcr und die Töpferkunst zuerst er-funden; es hat aber wenigstens das letztere keinenGrund, indem schon -Homcrus der Töpfer-Scheibengcdencket, der doch' weit alter, als Anarcharsis ist.Sonst sind auch einige Dencksprüche von ihm bekannt,als z. E. daß die Gesetze dem Spinncngewebe gleich-ten, in welchem die kleine Fliegen hängen blieben, die
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grossen aber durchficlen; daß der Weinstock 3 Früch-te trüge: Wollust, Trunckcnheit und Reue, u. s. w.Man hat nichts von ihm übrig, als etliche schöneSententien, welche Laertius und Lucianus aufge-zeichnet. Die ihm zugeschriebenen noch übrigen 9Briefe hat Ellh. Lubinus nebst ander» Briefen desEuripiois, Theanug rc. 1601 zn Hepdclberg in 8 cdirt.Seine denckwürdigcn Sprüche aber findet man auch inErasmi apophthegmatibus beysammen. Er soll einesehr garstige Frau gehabt haben, und sein Bildnißsteyt in Gronovii TheJuuro T, II. Laertius. Lucia-nus. Fa.
ANACLETUS III, ein Sohn Hetvl Leonis, ward1 i?o gegen Innoccntium II zumPabst erwehlet,undmachte Rogerium zum König über Sicilien und Apu-lie», ward aber 1132 vorn Kayser Lothario III ver-trieben, und starb 1138. Er hat einige Briese geschrie-ben, welche Christ. Lupus 1682 mit Anmerckungcnedirt. Baronius ad annuin 1130.
ANACREON, ein lyrischer Poet von Tcjus in Io-nien, hat in der 62 Olympiade zur Zeit polpcratis undHipparehi gelcbet; der fleischlichen Wollust und demTruncke dcrmasscn nachgehangen, daß man seinerStatue zn Athen die Gestalt eines Lrunckcnen gege-ben ; unterschiedliche verliebte und Sauff-Gcdichteverfertiget, und ist an einem Kern von Weinbeerenim 85 Jahr ersticket. Von seinen Gedichten sind nocheinige übrig, welche rinter andern -Henr. Stephan.1556 zu Paris heraus gegeben. Man crzchlec daßihm polycrates einsmahls 3000 Cronen geschcncket,welche ihn aber so unruhig gemacht, daß er nicht schla-fen können : weswegen er solche nach einiger Zeit demFürsten wieder zugeschicket. B. Ludanus. Fa. S.
ANAGALLIS, siehe Agallis.
ANAGLA, siehe Agallis.
de ANxAGNIA (Jo. Lothar.), siehe Innocentais III.
ANAGNIUS (Andr.), fi(()C Andreas.
ANAGNOSTES, siehe Theodorus.
ANAGRITUS, siehe Ansgarius.
ANALYTÍCOPHILUS (Nomicus Pacemutus),siehe Placcius. (Vincent.). '
A N A M, oder Anan, ben David, ein Rabbine, im 8 Sc-culo, welcher den Sadduaeifmum einzuführensucht. H.
de A N A N I A (Joli.), ein Archidiaconus, aus Bologna, ^woselbst er auch Professor Juris Canonici gcwest/starb 1458 oder 1455, und ließ einen Commentariusl 1in decretales; volumen conliiiorum; qusestiones jU'ridicas ; lecturam super decretum ; de révocationne feudi alienati ; wie auch ein Buch de jure Patro-nátus. Fielt. Panz. Fa.
ANANIAS, ein griechischer Poet, Hat zu HipponactioZeiten gelebt, und das Carmen Scazonticum erfiuCden. Àt. Fa.
ANANIAS (Jo. Lanrentins), ein THeologus undGeo-graphus von Taverna aus dem Neapolitanischen, HutAlt. 15/6 universale fabrica del tnondo , und 1^89 G
Venedig