Band 
Erster Theil A - C.
Seite
387-388
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ANDREM

ANDREM

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ne ; Je jure vocandi ministros ecclefi® ; oratlo Jeinlt luratione studn theologiciin aeademia Witteber-g£nii lecundum doctrmam Lutheri; Bericht von. Der Einigkeit und Uneinigkeit Der «ugspurgischenLonfestions-verwanDren Theologen; Bericht, wel-chergestalt Sie -Herren- unD Jungfrauen-Alöster im.Hery glhum Braunschweig reformiret; Gesprächvon Der catholisch «postolijch-christlichen Lirche;Warnung für Der zu Neustadt an Der Hart nach-geDruckten Bibel Lutheri; gründliche ErklärungDreyer Haupt- 2 lrtickel christlicher Lehre; Gegen-Bericht von catholischer Communion; AbfertigungDes Vortrabs FriS. Srauhyli; Widerlegung DerVerzeichnisse Gregorii De Valentia; WiderlegungDer vermeinten Urjächen, warum etliche zum Pabst-thum gefallen; Trost Schrifft an die verfolgten»nid uni die Lehre leidenden Lhriften; Erinnerungvon etlichen Schrifften, so unter dem Nahmen2 lmbr. wolfii und L. Hestiandri heraus gekommen;Warnung für der calvinischen ;weybrückischen Er-klärung des Latechismi; Spiegel der offenbarencalvinischen Lügen und Lästerungen wider Chri-stum und die reine Lehre; Abfertigung Des unge-gründeten Gegen - Berichts derer zu Regenspurg1587 geurlaubeten Prediger; Bericht von der Ubi-gvitat ; Bericht von der Erb-SünDe; SenDbriefan,Matth. Flacium von Der Erb-Sünde; Abfer-tigung Lonr. Vetters; 2 intwort auf Po. SturmiiAnri-Pappurn quarrurn; 2 intwortauf Die krafftlöfeprotestation eines Laivinisten; Bericht auf Po.Stmunii Verantwortung; 23 Predigten von Denfürnehmsten Spaltungen der Theologen in Derchristlichen Religion von An. 1548 bis 157zin ; Theilen; 5 Predigten vom Wercke des

, LoneorDien-Buchs; Predigten über die HistorieDes Leidens und der 2 iuferstehu»g PEiü Christi;eine Predigt über« Evangelium am 25 Sonntagenach Trinitatis; vom Fronleichnams-Feste; vomgrossen 2 ibendmahl u. a. m. Sein Enckel Po. Val.Andre.: hat fomam Andre« reflorescentem geschrie-ben Job. Heerbrand oracia de vita Jac. Andre®.Ad. Hend. AE. Am.

ANDRERE (joach.), ein Pommer aus Stralsund,war beyder Rechten Doctor und seit i6iz ProfessorPhysices und Ethices, 1615 aber zugleich ProfessorJuris zu Franecker, wurde 1620 ein Mitglied deshohen frießlandischen Raths und 1646 Eurator er-meldeter Universität, endlich nachdem er verschiedeneGesandtschafftcu inDäncmarck, Schweden undPoh-len abgeleget, ein Deputirter zu der General-StaateNVersammlung, auch 1637 ausserordentlicher Qvästorin Frießland und Eqves auratus, und starb n May1655. Vr.

ANDRERE (Joh.), ein berühmter Juriste, gebohrcnzu Mugello in Florentinischen, hat sich sonderlich zuBologna aufs Ins Canonicum gelegt. Er wurdeumsonst Doctor, nach diesem zu Padua, ferner zu Pi-sa, und hernach zu Bologna Professor, allwo er 1348,

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7 Jul. an der Pest gestorben. Er ist sehr klein vonStatur gewest, un.d hat bey 20 Jahren auf der Erdeunter einer Bärenhaut geschlaffen, auch eine gelehrteFrau, Milanciam, und eine gelehrte Tochter, Novcl-lam, welche öffters an seiner Etat gelesen; wie auchnoch eine gelehrte Tochter, Bettinam, gehabt. Erwird in seiner Grabschrifft Rabbí doctomm, lux, cen-sor normaque morum, in seiner Tochter Grabschrifftarcbidokìor deererorum, und V0N Baldo, juris. canoni-ci fax & tuba gencnnet, schrieb glosias in Clementi-nas; Novellas, die er Von seiner Tochter benennet,oder Commentarium. in décrétâtes ; Mercuriales,oder Commentarium in régulas Sexti ; de confan-guinitate & affinitate ; feudales quoestiones ; defpon-lalibus & matrimoniis ; de filiis Presbytcrorum &c.gab auch des Durandi spéculum Vermehrt heraus,worbey er aber eines grossen Plagii aus des Oldradiconiilüs beschuldiget wird. Panz. B. GhiJ.Thom. Fa.

ANDRE2E (Job.), gebohrcn 1554,12 Mertz zu Eöp-pingen, war ein Sohn des Pacobi AnDreä, des lu-therischen Theologi, Diaconus, und hernach Jnspectorzu Herrenberg, endlich aber Abt in dem Kloster Ko-nigsbrunn. Er starb 1621, 9 Aug. und hinterließeinen Sohn, den berühmten Theologum PohanncmValentinum Andrea. Eeb.

ANDRE/E (Joh.), ein Doctor Medicina, von Ribnitzbürtig, hat zu Rostock und Reval practiciret, qu«stio-nes phyiico-medicas, diflertationcm de syncope, deCephaialgia &c. verstrtiget, und ist 1652, 2; Aprilim 60 Jahr seines Alters gestorben. W, d.

ANDRE/E (joh.), ein gekrönter kay,er!scher Poètevon Waldheim bürtig, im 17 Seculo, war anfangsEonrector zu Annaberg, nackgehends Prediger zu Eh-renfriedersdorff, ferner Berg - Prediger zu Äunaberg,hernach zu Cadan in Böhmen, und als man ihn vonbannen vertrieben, im Berg-Städrlein Geyer bey An-naberg Prediger, hat vate memoriaie ; exilium chri-stianorum ; meditationes propheticas ex Devter. 28,Psalm 76 & 87 &c. hinterlassen. Leb.

ANDRE/E (Joh. Valentinus) ein Theologus, PacobiAndre»: Enckel, gebohrcn 1586 den 17 August zu Her-renberg, allwo sein Vater Po. Andreä damahls Spe-cial-Superintendens und Stadt-Pfarrer war, studir-te von ióoi an zu Tübingen, legte sich nebst der Theo-logie, der Poesie, den Sprachen, worunter die f:an-zösische, italiänische und spanische war, auf die Ma-chest» und Mechanik, gieng 1627 auf die Reise nachStraßburg, Heydelberg und Franckfurt, ftrner miteinigen Untetgebenen in die Schweiß und Franckrcich-und sodenn nach Oesterreich, ward nach seiner Zurück^kunst 1614 Diaconus zu Vayhinzen, 1620 Speeial-Superintendens und Stadt-Pfarrer zu Cssw,

. Consisiorial-Rath und Hoff- Prediger zu Stntgard,1641 Doctor Theologiä, 1642 Hertzog Augusti zuBraunschweig Kirchen-Rath, welcher Hertzog inner-halb zwvlfJahren über 922 Briefe an ihn geschrieben/1646 ein Mitglied der fruchtbringeirden Gesellschaft/id;2 Abt zu Bedenhansen, wozu 1651 auch die