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APION APOLLINARIS 4 6§
plici bapti/mo discipulomm Ephesinoram ; de ju-cundistìma & omnium facillima methodo tradendilogicam; de eo, an liceat brutorum animalium cor-pora mutL1 are, de nimio eoque noxio historia: litte»raris studio ; de quibusdam nondum editis epistolisJoachimi Camerarii ; de variis discendi methodìsmemorice cau/Ta inventis ; historia naturalis de vert-räte Scriptural sacras teffimonium perhibens ; obser-vatio de loricis linteis veterum, welche irr den Mi-fcellaneis Lipsientibus stehet ; eine Leich-ReVe «us ÎE>.Gerhards Witwe ; »nvorgreifliche Gedancken, wieman sowohl alte als neue Disscrt. «cavemicas mitNuyen s«mmlen,u»d einen guten Indicem darüberhalten soll; meditatio de incremento physices permedicos facto ; Unterricht die griechische Spracheauf eine leichte Art zu lernen und zu lehren; Scnd-Schreiben an Herrn 5D. Leporinum, wie die Hi-storia virorum eruditorum um ein mcrcklichcs könnebefördert werden; gründliche Erörterung einernoch niemahls also ausgeführten Gewiffens-Frage:ob diejenigen, welche ausser dem Ehestand mit im-merwährenden und unhintertreibiichen Versuchun-gen geplaget sind, aber dabey so viel Jahre und Ge-schicklichkeit haben, eine Frau mit Verstand)» regie-ren und zu versorgen, nicht in ihrem Gewissen ver-bunden zu Herrathen, ob sie gleich noch auf Dien-ste warten, und der Welt Urtheil darüber ausstehenmüssen; vernünftiges Studenten-Leben; gramma-tikalisches Lcxicon; Beschreibung der Stadt undFestung Gibraltar; vit* professorum philosophiealtorfiensium; Glossarium novum ud xvi hujus sta-tum adornatum; unmaßgebliche Einleitung, wie manSie Bildnisse berühmter Leute mir Nutzen samm-lcn soll. Er gab mich heraus Grynai epistolas fami-liäres XVI adjulium, cum Grynoei vita; 'Job. Ludov.Jpini fasciculum dtst'ertationum academicarum ;Facciotati orationes X de aptimis studiis ; StanislaiVON Minsk logicam memorativam ; Scbwarzii carmi-na collecta. Herr Prof.Reusch ließ 1732 Commen-tattonern de vita & obitu Apini, lind Herr Roth-sthokye in eben diesem Jahre libellorurn ab Apinoeditorum indicem drucken.
APION, ein Grammaticus und Redner von Oasisin Eghpten bürtig, mit dem Zunahmen r*ur»wf,ebet Pofidonii, oder Grammaticus, oder Alexandri-nus; hat;ur Zeit des Kayfers Tibcrii zu Rom dieRhetorik gclehret, auch sich zu Alexandrin eine Zeit-lang auf schalten; von dar er nebst andern nach Romgeschickt worden, die Juden zu verklagen. Er wurdevon Tiberio cymbalum mundi qctmuuf, schrieb eineigen Büch wider die Juden, welches Iosephus inseiner Schrifft contra Apionern widerleget; verfer-tigte auch mgyptiacvruna libros V; librum de Apiciiluxu; de Metallica disciplina; de lingua romana,deren GeUius, Clemens Alexandrin»« und Athenausgedenckm. Er war fo begierig zu wissen, wo-HomeriLatcrlayd gewest, daß er auch dessen Seele zauberi-
scher Weise citirct, um von derselben zu erfahren, woer gebohren worden. L. Plin.
APION, mit dem Zunahmen ein alter griechi-scher Grammaticus, ist des Didymi Schüler und desAntcrotis Lehrmeister gewesen, hat also unter demKayser Claudio gelebt, und Commentarios über denHomerum geschrieben, welche verlvhrcn gegangen.
Pa. Ion.
A?l ON, sonst auch Appins, aber unrecht also genannt,ein Kirchen-Scribent im 2 Seculo,hat, wie Eusebiusund Hieronymus melden, in hexacrneron geschrieben,welches Merck aber verlohren gangen, Ea.
A?l 8, von Argos hat seinen Lands-Leuten Gesetze ge-geben. Theodorims üb. 9 curat. gr. affect.
APISTINÜS (Germanus Philalethes) , siehe ab As-sumtione (Carolus).
APLARA, siehe Lehn.
APOEM ante S, ein griechischer Artzt, pflichteteden Lehrsätzen des Erasistratus bey, und ist allemAnsehen nach desselben Zuhörer gewesen, indem Ga-lenus, wenn er seiner crwehnet, zugleich auch vondem Grraton redet, welcher letztere aber unter desErasistratus Schüler eigentlich gehöret. Rest.
APOGAEÜS, siehe Hecker (Const.Gabr.).
de APOLDIA (Theodoricus), siehe Theodoricus.
APOLLINARIS, ein Mathematicus, dessen Achil-les Tatius, Paulus Alexandrin, und Porphyrius ge-dencken, hat mgì />-->»,jJa/* k*t» t» im»n»ra geschrieben. Ea.
APOLLINARIS der ältere, tin Grammaticus vonAlexandrien, hat zu Berntus und Laodicea, allwo erein Priester worden, um 362 gclehret, die BücherMosis in heroische, und die übrigen Bücher altes Te-stamentes in griechische Verse übersetzet; auch Comö-dien und Tragödien nach Anleitung der heil. Sclssifftverfertiget. Wir haben von ihm noch eine metapbra-stn pfalmorum, welche einige seinem Sohne beylegen;inglcichen eine Tragödie unter dem Titel.- Christuspatiens, welche andere Gregorio Nazianzeno zueig-nen. C. S. Sozomenus. Soc.
APOLLINARIS, ein Sohn des vorigen, von Lao-dicea in Syrien gebürtig, war ein guter Grammati-cus und Poet, darneben ein grosser Philosophus undNhekor, lehrte auch eine Zeitlang die Rhetorik in sei-ner Vaterstadt, wurde sodann Lector der Kirche da-selbst und endlich nach Theodore und Géorgie garBischoff. Von ihm hat die Secte der Apollinaristenihren Ursprung. Er lebte zur Zeit des KaystesValcntiniani ums Jahr 370, schrieb 30 Bücher wider, den Porphyrium, brachte die Evangelia und Schrill-ten der Apostel in Dialogos See. &c. ; statuiere, daßChristus keine Seele, sondern nur einen Leib gehabt,die Gottheit aber die Stelle der Seele vertreten; ja,daß er diesen Leib mit vom Himmel gebracht, und nachder Gottheit gelitten ; weshalben er auf dem Concuiozu Rom An. 378, und auf dem Concilio zu Consta>ptinopel An. zZi verdammet worden, und endlich