Band 
Erster Theil A - C.
Seite
465-466
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API8US

A PIN

405 APHTHONIÜS APÍARIUS

A P M.T H O NIU S, ein Sophist und Redner von An-' tioch-.en, im 2 Lcculo, schrieb progymnafmata in stlie-rorica.n und arce.n 11er,nngen>8, brachte auch AesopiFabeln in schön Gricchi ch; welche Arbeit die Jcsi icenzuletzt 1648 zu Pans griechisch und lateinisch druckentasten. Fa. S.

A l’HTRO D (David), ein Rabbinc im Anfange des18 Scculi, nur dc-stn Lominenrario das Buchzu Franckfurt ani Mayn 1724 iti 4 heraus gekom-men. W.

API ANUS (Otto), ein naher Anverwandter des fol-genden pctuí Aplani, war zu Frcydcrg Prorektor,folglich Acctor, und endlich) Pastor, starb 1670, undschrieb 24 predigte» über die Haßion.

API ANUS (Pt.-rru-i), oder Lrcnewltz, ein berühmterMathcmükicus und Professor Mathescos zu Jugol-stabt, nannte sich von den Bienen Apianum, ist zuGolcschen, einem Dorfe bey Lcißnig in Meisten, 149;gcbohren, ward zu Rochlitz erzogen, und gieng in dasi-gc Schule, bis er nach Ingvljtabt kann Er hat Kay-ser Cavoluin V in Astrvnomicis unterwiesen, und istzu Ingolstadt 1551 den 21 April am Nieren-Steingestorben. Er schrieb eine cofmographiam -, geogra-phicam instructionem f. astronomicum ctefareum,

welches er Kapscr Carolo V dediciret, der ihn dafürin den Adel-Stand erhoben, ihm auch nebst den Un-kosten, 3002 Dukaten gesichcnckct; quadranrem uni-versalem , und astronomicum inilrumentum. Erhat auch nebst seinem College» Darth Amancio eineCollection alter Jnstriptioncn g-sammlet, welche zuIngolstadt i;z4 herausgekommen. Paar. Ad. Lo.

Ilontl.

APIANUS (Philipp), ein Sohn des vorhergehendenPétri Aplani, gedohren zu Ingolstadt den 14 Sept.1531, gieng 1339 nach Straßbnrg, besuchte im fol'gcnden Jahre die berühmtesten Universitäten inFbanck-rerch, und als sein Vater An. 1552 starb, folgte erihm m derProfeßione Matheseos;n Ingolstadt. Weiler aber von keiner guten Leibes Constitution war, leg-te er sich auf die Artzncy Kunst, that deshalben An.1557 eine Reise > ach Italien, und hörte die berühmte-sten Mcdicos daseid,t. An. 1564 gieng er nochmahlsnach Italien, und wurde zu Bologna Doctor Medi-cinä. Als er von da wieder nach Hause kanr gab er1567 eine Beschreibung von Bayern heraus, wovorer von Alberto, Hcrtzoge zu Bayern 2520 Ducakenbekommen, edirte auch einen Tractat -lo umbri? ; in-gleichcn de cylindri' urilirare; equum wurcenfem,

und verfertigte noch andere Schriffren, die noch nichtgedruckt sind. Als er sich aber An. 1568 zur lutheri-schen Religion bekannte, muste erIngolstadt verlassen;begab sich also nach Wien, allwo ihn MaximilianusH wohl cmpfieng. Er hielt sich 3 Monate daselbstauf, wurde An. 1569 Professor Mathescos zu Tübin-gen, und starb An. i;8y. A-I. kr.

AklALlUS ()o.),cin evangelischer Prediger in Oester-reich,.von Breßla» bürtig, gab 1617 zu Äugspurg ri-

Gclehrt. Lexic. T.l.

4.66

neu Tractat de informarione juvenmtis schotasticxheraus. So trat auch -614 zu Breßlau eine Ant-wort auf Christoph Ungcrsdorfs anuchristlstheGlàckwànfchung an das richt, welche vielleicht voneben diesem Verfasser ist. ttemi.

ab A P I B U S, siehe Hracciolinus (Franc.).

APICLUUA (Luca^ iVlattha-uI, ein neapolitanischer

JCtus, gab 1621 heraus turamen pauperum, feutractatum de dilatione quinquennali, qus ex justifiadicitur moratoria principis remistione debitorum accestione bonorum. To.

APICI US (VT. O.clius), eilt römischer Scribent ausden ersten Secuiis, von dem man nicht recht weiß,wenn er gelebt, scheinet mit demGeschlechts-Nahmc»CxciUm, und mit dem Zunahmen Apicius benennetzu seyn. Er schrieb 10 Bücher de opibnns & condi-menm , oder de arte culinaria, ivelche Theobor.Jansou ab Almcloveen zuletzt 1709 zu Amsterdamheraus gegeben. Fab.

AP IN (Joh. Friedrich), siehe Apin (Job. Lud.).

APIN (Johann Ludwig), ei« Mcdicus zu Altorss, gc-bohren zu Oehringen 1668, 20 Novcmb. Der Vaterwar Johann hricSrich Apin, Pfarrer iu O.hringcn inFransten, wegen dessin baldigen Absterben er nachAitorff gieng, und anfänglich Corrcctor in der may-rischen Druckerey wurde, hernach aber sich auf dieMedicin legte; worinnc er auch 1691 die Doctor-Würde erlangte,, de Syncope disputirtc, n.:d ix Jahrin dem Srädtlein Hersbruck practicirke. LucasSchröckiurr, Präses des Colicgii Natnrä Curiosorum,nahm ihn darauf iu die Societät; 1697 wurde erLeib-Mcdicus des Fürsten von Sultzbach; 1694 kamer' in die nürnbergische Societät der Mrdicorum;1722 wurde er nach Alrorss alsPhysiologia und Chi-rurgin Professor bcruffen, weist,c Functiou er mit ei-ner Oration de ssemperamenris antrat. Er starb172;, 28 Octobr. und schrieb tebri- evldemic-v 40.1694 & 95 in Noricüeditionis oppido Hersbrucceniigrustari deprehensae historicun rela'rionem, {teilte NN-tcrschicdeiic Dislertariones an das Licht, die zuAltorss 17x8, 8 zusammen gedruckt worden, hinter-ließ Collestanea de febribus und Observariones rat-dico-chimicas iiiMS’r. Bei er biograph. Pros. Altorf.Pro.

APIN (Sigismund Jacob), ein Schulmann, JohannLuvewigs Sohn, gcbohren zu Hersbruck bey Nürn-berg 1693, 7 Jun. studirte zu Altorss, wurde daselbst171z Magister, hielt sich daraus ein Jahr lang zuJena auf, wurde -720 Inspector der nürubergischeuAlnmnorum und der Oeronomie zu Altorss, 1722 zuNürnberg in dem Gymnasio Logices unb Mctaphysi-ces Professor, 1726 ein Mitglied der Acadcmià Ra-tura Cnriosorum, und 1729 Rector der Schule zuSt. Aegldii zu Brannschwcig, allwo er auch 1732,24 Martii gestorben. Seine Schrifftcn smd: Dillér-tationes de intelleäu puro ; de régula lesbia ; deingeniorum tardiorum felicitate in docendo; de du-G g pü'ci