APOLLONIUS
A P O L. L O X í U S
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wand, ber Lchrmcister müsse nicht zn dem Schüler,sondern der Schüler zum Lchrmcister gehen, antwor-tete der Kayser lachend: Apollcnio wäre es leichtergewesen, von Chalcis nach Rom, als aus seiner Her-berge in den kaiserlichen Pallast zu kommen. Nachder Zeit stund er bey Antoniuo in gutem Ansehen.Jul. Capitol, jon.
APOLLONIUS Dyscolus, wurde also wegen sei-ner Dürfftigkeit ;ugcnannt,war ein griechischer Eram-maticus von Alexandrin gebürtig, lebte im andernScculo, unter N 7 . Anlonino, und schrieb de Fyntaxi
partium orationis üb. 4; de conjunctionibus; deadverbiis; de pronominibus ; xsp x.atTi 4 'ivué>y{ irt-fi*s. Seine andern Schafften, als de partitionepartium orationis lib. 4; de verbo lib. nebst vie-len andern mehr sind vcrlohren gangen. Sein SohnHerovianus war ebenfalls ein grosser Grammaticus.8. Fa.
APOLLONIUS, ein Bischoff zn Ephesus, lebte zuAusgange des andern und Anfange des dritten Secu-li, unter der Regierung Lommovi und Severi. Erschrieb ein gelehrtes Merck wider die Montanisten,davon man noch etwas bey dem Euscblo findet.Tertullianus, nachdem er sich zudenMontanistcn ge-wendet, schrieb 7 Tractate zn Vertheidigung seinerSecte, in deren letztem er insonderheit dem Apollo-nio zu antworten suchte. Lull C. Fa.APOLLONIUS Glaucus, einMedicns, dessen <EoI.Aurelianus gedeitchct, hat de interioribus morbis ge-schrieben. Ar. Fa.
APOLLONIUS Ueropbileus, siehe ApolloniusAn-tin cbenus.
APOLLONIUS, ein Mathcmaticus von Laodicea,hat xrçï ux>T(íuí clfiga* lib. 5 geschrieben, darinnc erden egyptischen Astrologis viele Fehler vorrücket. Mantrifft solch Merck in der königlichen Bibliotsi.eck zu Pa-ris im MS. an. Fa.
APOLLONIUS von Molon, siehe Apollonius vonAlabanda.
APOLLONIUS, mit dem Beynahmen Mus, warvon Erythräa gebürtig, hatte nebst seinem Lands-manne, dem Heraclide Erythrao, die Artzneykunstbey dem Lhrpsermus gclcrnet,und pflichtete den Lehr-sätzen des -Herophilus bey. Er florirtc zu den Zeitendes Strado, und hat viele Bücher de Secta Herophi-li geschrieben, die aber so wenig als seine libri de me-dicamentorum compoiitione vorhanden sind. Ga-lenus.
APOLLONIUS Myndius, ein wohl erfahrnerPhy-siologns, hat von Comctcn geschrieben.. Seneca.APOLLONIUS' Naucratires , ein Sophiste , wirdvon phllostrato angeführet. Pbi.
APOLLONIUS Nyüeus , ein Stoicus und Discipcldes jüngern panälihhat von der Philosophie der Wei-der geschrieben. Sttabo. Pho.Jon.
A P o l ; o N I U S, mit dem Beynahmen PergXus, weilkr von Perga einer Stadt in Pamphilim gebürtig
war, lebte um die 134 Olympiade zu den Zeiten desKöniges Ptolomái Evcrgerá, und machte sich durchsein • Wistnschafk in der Makhesi einen grossen Ruf.Man hat noch eine Schriffr de Leklionibus Loiiicisvon ihm übrig, davon Poy. Laptista Mcrnus undLridcricus Commairdinus nur die ersten 4 Bücherim 16 Scculo mit einer Uebersctznng cdirct, bis manAn. 1658 das;te in der Bibliothcek zu Floreni; ge-funden, worauf es Abraham Ecchellensis zum Druckbefördert. Die zwey letztem, welche man noch nie ingriechischer Sprache gesehen, als das 6 und 7» hat2 ibulfvUus nebst dem zten ins Arabische, und aus sol-cher Sprache Borellus dieselben ins Lateinische über-setzt. Seine andern Schrisstcn, als de d'ererminarasestione; de seíHone rationis f. proporrionis libri 2,
die arabisch zu Oxford im AIS. befindlich; de incli-
natione; de locis planis; de spatii iectione; de nu-meris inrer fe multiplicandis &c. sind meist verloh-ren gangen. Er soll einen Sohn gleiches Nahniensgehabt haben, der auch ein guter Gcomctra gewesen.IL PL. Srrabo.
APOLLONIUS, vonPergamo, ein Medicns, dessenpliniuü und clU'lbastus gedencken. Mau weiß nicht,wenn er gelebt. Varro nnd Lolumella setzen ihn un-ter die Scriprores rei rullica;. Einige haie. II ihn mitApollo,N0 Antiochcno für eine Person, welcherß'-T’Xuj>y ingleichcn mp tZ> ìvxopçmtpx.piáy.ui geichrie-ben, welcher BüchcrLIicanvri Sebolialles und Galc-nuü gedencken. Fa.
APOLLONIUS Pitaneus, ein Medicns, wird vomplinio und Athcnäo angeführet.
APOLLONIUS Ubodius, wurde also genennct, weiler langeZcit in dieferStadt gclehret, ob er gleich sonstursprünglich von Alexandrie» war. Er war einSchüler Lallimachi, welcher sich über seine Undanckrbarkeit beschwerte, und ihm daher den Nahmen Ibisgab. Apollonius lebte in der i;/ Olympiade unterder Regierung ptolcmar Lvcrgctis. Er schrieb einGedichte in 4 Büchern von den Argonauten, welchenoch übrig sind; ein Buch von dem Arebilocbo ; ei-nes von dem Ursprünge der Städte, insonderheit aberAlexandrie», Gnidus rc. deren sich Virgilius,Llaccus,Lucamis und andere wohl bedienet; von denen aus-ser dem ersten, welches mit Jer. -Höltzlini lateinischerVersion und Commentario, auch mit Luc. HolstcnüNoten zu Leiden 1641 in 8 heraus gekommen, nichtsmehr übrig ist. Nach Eratosthene ward er Biblio-thecarius zu Alexandrie». PL. 8. Vo. Fa.
APOLLONIUS, ein Rathsherr zu Rom, wiewohlsolches von einigen in Zweifel gezogen wird, lebte imandern Seculo, und litte unter dem Kayser Lommo-do den Märtyrer-Tod. Er hat in lateinischer Spra-che eine Schutz-Schrifft vor die Christen hinterlassen,welche Eusebius seiner Märtyrer - Historie griechischeinverleibet hatte, die aber nicht mehr vorhanden ist.Fuß Hie. Fa.
APOLLONIUS Stratomus zngenannt, ein Sohndes Strato, war von Memphis gebürtig, und lebteGg z kurtz