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phus, dcisen Eusebìus hist. 6,19 gedenckct, und der sonstnicht bekannt ist.
APOLLOPHANES, ein griechischer Poet und Co-médien Schreiber von Athen,scheinet umdie9;Olym-piade gelebt zu haben. Svivas nennet 5 von seinenComödien. Fulgenrius gcdencket eines griechischenPoeten dieses Nahmens, welcher heroische Verse ge-schrieben, der aber vielleicht von diesem nnterschiedenist. S.Fa.
APOLLOPHANES ,ein stoischer Philofophus.zu denZeiten Ptolemai Evergetis,aus Mesopotamien, warein Schüler Ariftonis Lhii, voir dem er auch eine be-sondere Schrifft aufgesetzet hat, deren TertuUianus ge-dencket. Er kehrete, daß nur eine Tugend, nemlichdie Klugheit, sey, und theilte die menschliche Seele in9 Theile. Reinesius meinet, dieser Apollophaneswäre eben der Medicus Apollophanes, welcher andem Hofe des syrischen Königs Antiochi I beliebt ge-wesen, woran hingegen Ionsius zweifelt. Jon. Laert.Fa.
APOLLOPHANES von Seleucia, ein Anhängerdes Erasistratu«, stund bey dem Könige AntiochoSoterc als Leib-Medicus in Bedienung, und fcheinetnach dieses Königes Tode den Grund zu derinSmyr-na nachmahls so berühmt gewordenen Schola medi-ca gelegt zu haben. Sein malagma aä larerum do-lore§, ist sowohl von Lelso als andern angezogen wor-den. Die von Smyrna haben ihm zu Ehren 2 num-mos schlagen lasten, welche man in Rich.Mead diiT.de nummis in medicorum honorem cusis beschriebensindet. Von ihm hat dasErnplastrurn Apollophaniurnden Nahmen, welches Activ« beschreibet. Pa.Ar.Xe.APOLLOTHEMIS, ein Historiens, wie aus demplutarcho zu ersehen. Pin.
AP OMASAR, ein alter Scribent, welcher Apote-lelrnara verfertiget. X,
APONA, o&crde Yano, (Eartholomseus), ein Mi-ttönt , welcher um die Mitte des r; Seculi florirt,nnd das meiste darzu bengetragen, daß Ioh. paläo-%us und der Patriarch von Constantinopel Jose-phu« 1438 dem Concilio zu Florentz in Person mitbeygewohnet haben, hat summam casimm conscien-tlx und incerrogatorium pro confesl'oribus geschrie-bcn. Wa. Fa.
^ONIUS, ein gelehrter Mann, so zu Ende des 7îcculi gelebt, hat eine allegorische Auslegung überdasHohdicd Salomonis, nach der Ucbersetzung der£° Dollmetscher, in 6 Büchern geschrieben, welcheFabri zu Friburg 1538 in Folio heraus gcge-xe», worauf sie in der Eibl.patrum Platz bekommen.
^ P O K O ( Per.), siehe Petrus de Apono.e ^^NTE (Petrus), ein Spanier aus dem Orden^kdenipt. SS. Trinit. war anfangs Jnqvisitorapo-' vlicns von Aragonicn und auf den balkarischen Jn-'m, hernach Bischoss zu Majcrca. Er lebte zuAn-"g des 16 Seculi, und schrieb auf F>conis X Ver-
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langen Ereviarium ordinis redemptorum SS. Trinit.welches 1519 zu Valentin gedruckt worden. Ant.deAPONTE (Petr. Hieran.), ein spanischer Historiensund Généalogiste in der andern Hclffte des 16 Sccu-li, war ein Notarius zu Granada, und schrieb einBuch unser den; Titel .* Lucero de noblega oder Lu-ciferum Hiipanicac nobilitatis, welches der Bischofsvon Avila, Ganc. Bustus ve Villcgas vermehrethat. Cs ist aber noch nicht im Druck erschienen. Ant.de APONTE (Vafcus /Egidius), eil! Spanier ausGallicien, lebte zu Anfang des 17 Seculi, iznd warbey Franyen, dem letzten Grafen von Andrada, inDiensten. Er schrieb Linages de Galida, welchesBuch in verschiedenen Bibliotheckcn imMS. liegt. Ant.deAPOSTOLIS (Petrus), ein spanischer Carmelitvon Scvllla, lebte zu Ende des 16 Seculi, und schriebin italiänischer Sprache das Leben des Bischoffs vonFiesoli, Andreas Lorsini; im lateinischen aber Xa-lendarium perpetuum ord. Carmelitarum, Und, wie-wohl ohne Vorsehung seines Nahmens, Gererno-niale ejusdemOrdinis, welches Jlt Rom 1626 gedrucktworden. Ant. Hend.
APOSTOLIUS ( Aristobulus) , war MichaelisSohn und Diaconus zu Rom ; und gab die Galeo-myomachiam oder den Streit der Katzen und Mäusemit einer Vorrede heraus Fa.
APOSTOLIUS (Joh. Franc.), eilt italiänischer Poet,hat einige Gannina hinterlassen, welche in den Deliciispoëturum Italix stehen.
APOSTOLIUS (Michael), ein gelehrter Grieche,retirirte sich aus seiner Geburts-Stadt Constantino-pel, als dieselbe an die Türcken übergieng, nach Rom,daselbst genoß er von dem Cardinal Bessarion langeZeit seinen nothdürfftigen Unterhalt, recommendirtesich aber bey demselben sehr übel, weil er anfieng,inseinen Schrifften auf die vornehmsten Gelehrten sel-biger Zeit zu schmähen. Derohalben verließ er Rom,und begab sich auf die Insel Creta,woselbst er mit Bü-cher-Schreiben und Unterweisung der Kinder seinBrot verdienen muste. Hier schrieb er einen Tractatwider die auf dem Concilio zu Florentz vorgetrageneLehre der lateinischen .Kirche, den le Moine herausgegeben, und einen andern de proceslu Spiritus S.adversus Plethonem; ingleichcn apologiarn pro Ge-misto Plethone ; dialoguai de SS. Trinitate ; Episteln;de poeticis tropis 6c grammaticis iiguris ; viele Ge-dichte auf die Sonu-und Fest-Tage rc. Sonst istauch seine Sammlung von griechischen Sprichwör-tern bekannt, welche Santinus mit Anmerckungenerläutert, und Daniel -Heinsius auflegen lasten. Fa.
du Pin.
APPEL, (floh.) ein lutherischer Theologus, gebohrenzu Ulrichstein in Ober-Hessen 6 Jan. 1640, wurde1660 Hof-Diaconus bey dem Grafen von Leiningenund Pastor zn Zinswciler und Grumprechtshofen,1662 Pastor zu Mansheim und Wachenheim, allwoer vielen Verdruß erlitten, indem zwischen dem Chur-fürst zu Pfaltz und dem Grafen zu Leininge», wegen