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und daselbst Concertationem eccleiias anglican®, it.de anti-christo geschrieben. Wo. AI.
AQUARIUS (Matthias), kill Dominicaner im 16Seculo, hatte den Zunahmen von seiner VaterstadtAgvaro, hieß sonst mit seinem Geschlechts-NahmenIvonus oder Ivone oder Se Gibdouis, wie er sichin der Borrede seiner hernach folgenden commen-tariorum selber nennet, trat zu Neapolis in den Or-den, wurde Doctor der Theologie und Professor derMetaphysik daselbst, lehrte auch die Theologie zuTntin, Venedig, Mayland und Rom, verwaltete da-neben verschiedene Ehren-Aemter feines Ordens,schriebOr. de excellentia rheologi® ; Lectionufri in pri-mant philosophiam principium, als er seine Pro-fcßion zu Neapolis antrat; dilucidationes s. comm.ist XII iibros prim® philosophie Arillocelis ; addi-tiones ad Franc. Silvestri comm. in Iibros phylico-rum Aristotelis ; de anima, de ideis Sc IV disputa-tiones ; formalisâtes juxta doctrinam angeiici Do-ctoris D. Thomas Aquinatis ; Comm. J. Cupreoli inIV Iibros sententiarum erläutert N»d Mit Anmerckuil-gcn, auch mit des Verfassers Leben r Conrroverlias
inrer D. Thomam & cseteros theoiogos ac phüofo-phos coliectas ; welche mit dem vorherstehcnden zuEnde des 4 Tomi gedruckt worden; eine Pojiilleüber die ra kleinen Propheten; verschiedenes über des
6. Thomas summam theologis; in IV sententiarum
Iibros See. welche letzteren aber noch im MS. liegen,und starb in seinem Profeß-Hause 1591. Ech.
deAQUA PUT RIDA (Francisons), ein Minoritaus Neap. lrs in der Mitten des 14 Seculi, brachtedie gantze Philosophie in ein Compendium conclu-sionum , und gab sie unter dem Titel heraus diade-ma philosophorum. To.
ab AQUA SPARTA, siehe Bentívengha Mn& Mat-thäus.
abAQUA SPARTA (Angeln s), siehe de Ceüs.
deAQUA VFTLRI (Joh.), suche Pal®onydorus.
ab AQUA VILLA (Nicolaus), ein Fraueiseanerim ^Anfange des 14 Eeeuli, schrieb Sermones de nativi-tate, de sanctis 8c de tempere per anni circulum.Wa. Fa.
d’AQÜAVIVA ( Andreas Matthxus), ein tapferrcr Kriegs - Mann und gelehrter Hertzog von Atriund Leramo in Neapolis, zu Ende des fnnfzehndcnund Anfang des i 6 tm Eeeuli, war im Kriege sehrunglücklich, wurde blcßirt und gefangen , da er dennzum Zeitvertreib eine encyclop®diam , einen Com-ment. über den Plutarcbum de virtute morali, undeinen Tractat de re equestri schrieb. Er starb zuConvcrfano 1528 im 72 Jahr. R.To.
AQüAVIVA (Belisarius) , ein Bruder des vorher-gehenden Andrea Match,/, durch deir er zum Studirenangeführet wurde, hat de venatlone & aueupio peraccipitres ; de principum liberis educandis ; de relirarijde guhernanda re familiär! geschrieben. R. To.
AQU.AVI VA (Claudius), ein General der Jesuiten,aus dem vorermeldten GeWecht der Hertzoge von
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Atri. Nachdem er sich in den geistlichen Stand be-geben , wurde er in Rom bald befördert, und vonpio V, der ihn sehr hoch schätzte, zu seinem Cammcr-Herrn gemacht. Ob ihm nun gleich die Thür zugrösser» Ehren-Stcllcn geöffnet war, begab er sichdoch An. 1567 inr 3; Jahre seines Alters in die So-cietät Jesu, und that sich bald so Herfür, daß manihn zum Provincial in Neapolis, und hernach in Romverordnete. Endlich wurde er An. iz8> zum Gene-ral der Societät erwählet. Er that sich bey demdamaligen noch neuen Streit über dir Lehre desMslina hervor, und wie er sahe. daß man wider sci-ncn Orden sehr erhitzt war, verbot er demselben,aufEinrathen Bcllarmmi, diese Lehren weiter öffentlichvorzutragen, so aber nicht lange gehalten worden.Er starb de» 71 Jan. An. 1615, und hinterließ un-terschiedene Wercke, als 16 Episteln, davon eine iegli-chc gleichsam einen eigenen Tractat ausnracht; di-
rectorium exercitiormn S. Ignatii ; meditationes inPsalm. 44 8c 113; Rutionem atque inilitutionemstudiorum Soc.Jesu; induitrias pro superioribus so-cietatis ad curandos animi niorbos; Or. de pallionsDomini. AI. To.
AQÜAVIVA (Octavius), ein Cardinal und Ertz-Bstichoff zu Neapolis, war ein Sohn Ich.^icrony->tit 2iqvaviva , Hertzügs von Atri, brachte es in sei-nen Studiis sehr weit, daher ihm Grxtus V sehrgünstig war,und ihn zum Referenda! io beyder Si Na-turen , wie auch zum Vice -Legaten im PatrimonioSt. Pctri machte. Gregorius XIV erncuntc ihtlzum Ober-Aufseher über fein Haus, und machte ihnAn. 1591 zum Cardinal. Unter Llemcnte VIII warer Legat in Campagna di Ronia, bekam auch dieLegation von Avignon, da er denn mit den sogenann-ten Hugenotten zu thun hatte. Leo XI hatte ihmdas Ertz-Bißthum Neapolis bestimmt, welches ihmPaulus V bestätigte. Er starb den 12 Sept. An.1612, im 52 Jahre seines Alters, und hatte sichsonderlich im Griechischen und in Lesung der Schriftten Thoma Aq vinatis geübt, dessen summ am rheclo-gicam er in einen epitomen gebracht, auch viel Briefeund einen Tractat de puriffima conceptione ß. Man®geschrieben. Ol.Ug.
AQÜAVI VA d’ Aragona (Thomas), ein vornehmetNeapolitaner, aus dein Stamm derer Hertzoge vonNardo, trat in den Dominicaner-Orden, ward Ma-gister der Theologie/und setzte sich zu Rom, wo erdes Magistri St. Palatii Gchülffe war, in solchesAnsehen, daß ihn Urban VIII zum Examinator Epüscoporum bestellte, und 1668 zum Bischofs von Dütonto ernennte. Er starb den 23 Aug. 1672, in seünem 80 Jahre. Man hat von ihm in seiner Mut-sprache eine Leichen-Rede auf den Tod Königs pichlippí IV in Spanien , welche zu Neapolis 16b; iu4 gedruckt worden. Leb. Ug.
AQUEMADA (Jo.), schrieb de hsreticis, 8c mque-sitoribus. K.
AQUENSIS (Albertus), fteÇ)e Albertus.