Band 
Erster Theil A - C.
Seite
515-516
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<íj ARDIZZONI ARDUENNAS

ARDIZZONI (Jac.), ein JCtus von Verona ttt derMitte des 14 Seculi, studirte mit Albcrico oesäte zu einerley Zeit, lehrte hernach zu Pavia und Pe-rugia die Rechte, wurde sodann zu Avignon Consisto-rial-Advocat, und schrieb Summam feudorum , die inLehns - Sachen wohl zu gebrauchen und in grossemWerth ist. Pap. Panz.

ARDIZZONI ( Jo. Greg. ), Bischofs zu Ajazzo inCorsica, vorheroAbt und des Cardiuals Lorravi vonFerrara Ober-Cänimerling, von Taggia gebürtig, flo-rirte in der andern Helste des 17 Seculi, und schriebunter andern syllabum virorum illustrium patri®sux, sonochimMS. liegt. 01.

ARDIZZONI (Paul. Maria), ein Genueser aus ei-ner ansehnlichen Familie, wurde in dem 6 Monat nachseiner Geburt blind, ließ aber eine so grosse Fähigkeitvon sich spüren, daß er nach Bologna auf die Univer-sität gethan', und allda Doctor wurde, begab sich her-nach in seinem 25 Jahr in den geistlichen Orden, lehrtedie Philosophie und Theologie schier bey die ;o Jahr,

■ starb zu Genua den 10 Jan. 1628, über 70 Jahr alt,und hinterließ viele gelehrte Wercke, von denen aberNur brevis concionandi modus s. Rhetorica ecclesia-stica und im Italiänischen meditationes de vira Lccruciatibus Christi Domini gedruckt worden. Ol.ARDIZZONI (Thom. Elias), ein Dominicaner vonTaggia, docirte die Theologie erst zu Wien, hernach inPrag, wo er sich dergestalt hervorthat, daß er von sei-nem Orden zum Präfecto provinciali erwehlet ward,in welcher Würde er 1670 zu Rom mit gewesen. NachseinerZurückkunft ward er zu Bologna Rector, undstarb nach rühmlicher Verwaltung des Priorats da-selbst und auch zu Genua 1682. Er hinterließ com-mentaria in uni verkam S. Thom® summam, wie auchCarmina. Sein Comment, in cap. 1 Joannis ist JltRom 1656 gedruckt. Ech. Po. 01 .

A R D O Smaragdus, siehe Smaragdus.

ARDOINA (AnnaMaria), ein adeliches Frauenzim-mer von Meßina, hat sich zu Rom aufgehalten, undnicht nur die Music und Mahler-Kunst trefflich verstan-den, sondern auch die Philosophie, Rhetorik undPoesie excoliret, und unterschiedene Gedichte nebst an-dern Schrifften in lateinischer und italiänischer Spra-che heraus gehen lassen, worauf sie 1700, 29 Dec. zuNcapoli gestorben. M.

ARDONO (Benjamin), siehe Meardono.

ARDORE, stehe Smaragdus.

ARDOYNUS, oder deArduinis, ( Santés), ein Phi-losophus undMedicus von Pescaro, hat in der Mittedes 16 Seculi florirt, zu Venedig practicirt, und de

venenis; de odoratione ; de prolificatione UNd an-ders mehr geschrieben. T. Wolfg. Jusius chronol.me-dic. Fa, Li.

ARDUENNAS Remaclus, ein niederländischer Poetaus dem Luxemburgischen im Anfange des 16 Seculi,hatte den Zunahmen von seinem Vaterlande, undschrieb ausser einem Gedichte, das er Palamedes beti-

ARDUINIS ARELLANO 5 lá

feit, pbemata sacra , welche zu Paris gedruckt wor-den. Sw.

de ARDUINIS, siehe Ardoz-nus.ab AREA Jlaudoza, stehe ßaudozianus.de AREANEA (Vincentius) , ein Prediger - Mönchvon Citta di Muro in dem Neapolitanischen, schrieb

triumphum sanctorum dominic» religionis ; de Jesu&: Maria; diversorium scripturale Mariale Beat®Virginis ; quadragesimale, welche Dinge noch imliegcn. Er starb 1628. Do.Ech.de ARE DA (Didacus), ein portugiesischer Jesuit voxArrayolos, gebohreit r;ü8, lehrte die Philosophie zuLissabon, die Theologie aber zu Coimbra bey die 20Jahr. Er las die Bibel und die Schrifften der Kir-chen-Vater ungemein fleißig, und starb zu Lissabonden iaDee. 1641. Man hat von ihm verschiedenePredigten in portugiesischer Sprache, als bey Beerdi-gung desDischossS vonAlgarbi.cn, Ferd. Mascarcniä' und als Francisca de la Lerva Profcß thäte, nebstz andern Reden de memorabili eventu S. Engra-tiae &c. AI.

de AREDA (Did.), ein Enckel des vorigen, auch ausArrayolos, gebohren isyy, trat ebenfalls in die So-cietät Jesu, wurde darauf einMißionarius in Indien,lehrte zu Goa die Theologie, wurde zweymahl nachPortugall zurück geschickt, und starb zu Lissabon den18 Dec. 1671. Er hat in seiner Mutter-Sprache et-liche Reden geschrieben, als contra Judœoruin persi*diam ; de S. Thoma apostolo und in exequiis Infan-tis Eduardi. AI.

de AREILZ A (Gregorius), ein sicilianischerDomini-caner-Mönch aus Ventotiene, wurde, nachdem ernebst andern Bedienungen i erst Vicarius gcneralisund hernach Prior provincialis in Sicilien undApulien gewesen, von seinem Ordens - General zuwGehülffen angenommen, und zum Provincial des ge-lobten Landes gemacht. Es trug ihm König Larl Uin Spanien i687das Bißthum Ariano an, welches eraber nicht annahm. Er starb 1591 den 4 Febr. J ltNeapolis. Seine Schrifften sind: gli siimoli delljt

sacra svlitudine ; il tesuro tmscuflo ; la spofizione dePater «oà, welches letztere noch im Manuskript liegt'Ech.

AREEA1 (Nicolaus), steheNicolaus(joh.).

A R E L I U S (Mutius), siehe Aurelius.de ARELLANO, stehe Gomez (Mich.),de ARELLANO (Hier. Ramirez), ein spaniMFranciscaner aus. dem Anfange des 17 Seculi, gab '"seiner Muttersprache einen Commentarium überXIII zuAlcala 1606 in 4 heraus,wolte auchderepuo •Ebrxorum schreiben. Ant. . ,

de ARELLANO (Jo.Ramirez), ein spanischer -V 'manist im i6Seculo, hat Suma de la ortugrafia caß ellana geschrieben, so zu Antwerpen gedruckt istde ARELLANO (Jo.Salvator Bapt.), ein spawlFrauciscaner - Mönch am Anfange des iptcu See^schrieb antiguedades y excelencias de la villa de >