ARENA
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AREND
517 ARELLIUS
mono, y compendio da historias ; antiguedad del con-lento de la SS. Trinidad de Sevilla; origen y princi-pio de la S. imagen de N. S.de los DesconJ'olados ; wie-wohl dieses Merck mit keiner rechten Gewißheit ihmbeygeleget Wird; UNd de reliquiis SS. Justae ik Rufini& de miraculis illarum ebenfalls in spanischer Spra-che. Ant.
ARELLIUS Fufcus, ein griechischer und lateinischerRedner, hat zu Augusti Zeiten gelebct, und den Mvi-dium Nasonem zum Zuhörer gehabt. K.
ARE LLUS (Thomas), siehe Salerniranus.
de AREMBERG (Carolus), aus Brüssel , hat Boresseraphicos, oder viras virorum illustriuin ex ordineCapucmorumtH2Tomis, und zwar den ersten 1640*den andern aber 1641 zuCöln in fol. mit Figuren edi-ret. H.
AREMOTICUS (Yvo Vibliornarus),stehe Scaliger(Joseph.).
de A R E N A (Antonios), war von Souliers, aus derDiöces von Toulon in Provence bürtig, lebte im ibtenSeculo, und war anfangs ein berühmter Rechts-Gc-lehrter, daher er auch einige juristische Bücher, wie-wohl obscur, verfertiget hat; legte steh hernach aufdie Poesie, machte sich durch seine Verse bekannt, wieer denn noch als ein Student zu Avignon in einemMischmasch von lat. und frantzösischcn Wörtern einBuch ad iuos compagnones studiantes, qui laut depersona friantes, bassas dansas in galanti stilo biso-gnatas, cum guerra Rf mana, totum ad longum sinerequire, 8c cum guerra neapolitana, 8c cum revolu-ta genuensi 8c guerra avenionensi, & epistolam adfalotiffimam garsampro passando lo tempus geschrie-ben , verfertigte auch Opus de bello masliliensi , undstarb 1544. Cr. Fa.
de ARENA (Henr.), ein Engelländer aus Norwich,war ein Carmeliter und Provincial seines Ordens,schrieb ordinationes conventuum ; Sermones ; For-mulas epistolarum, und starb 1299. dlegre Paradis.Carmelit. Fa.
de ARE NA, oder Harena, (Jac.), ein Juriste aus Par-ma, hat um 1300 zu Padua docirt, und in Digesta &codicem, verschiedene Disputationes, als de commis-sariis vel executoribus ultimarum voluncatum ; depositionibus s. interrogatoriis ; de expensis, qux in ju-diciofiuntjde sequestrationibus & sequestris, welcher
Tractat auch der neuen Edition Anvr.Lludii rr. de jurelequestrationis beygefügt worden;de excuüione bono-rurn; de exulibus s. banniris, welcher Traktat auchin Franc. Modii praxi rerum criminalium Franckf.l?87 steht; de qusstiombus ; de ceffione astionis ;librum de excusationibus ac dilationibus und com-pendium feudorum geschrieben. T. Panz. Pap. Fa.ARena (Sanctius), ein Dominicaner aus Florentz,war ein berühmter Theologus und Prediger, schrieb
UNd edirte prima & seconda ßrata del giardit/o fpi-rituale contro la pertinace contura keretica, ließ auch
nod) andere Schrifftrn, und starb 1576 oder 1574 zuPorto Ercole. Ech.
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de ARENA (Siffridus), siehe Siffridus.
de A R E N A (Siffrid.), ein Dominicaner , welcherum 1270 berühmt, und einiger Meinung nach einJtaliäncr gewesen, hat super tres nocturnos psalte-rii Und super canticum magnificat geschrieben. Ecli.
ARENAiUS, ein griechischer Poet, f)ûí Epigrammatsgeschrieben , von denen eines auf ein frey und frechsich aufführendes Weib in der Amhologia stehet. Fa.
AREN!) (Balth.), ein Sohn Last,von Glückstadt,stu-dirtezuJena, Leipzig, Giessen, Straßburgund Lei-den, wie auch zu Coppenhagen , wurde um 1668 zuDelmenhorst, und 1676 zu Beerben in Ost-FriesslandPastor, schrieb geistlichen Rrieg das Himmelreichmir Gewalt zu stürmen; geistlichen Frieden mitGott/ beydes in verschiedenen Predigten; fürbitten-des und dancksagendes Delmenhorst; Leichen-Pre-digten, gab auch jfoh. Val. Andrea vocem libérantheraus, und starb 1687. Im MS. hinterließ er Chra-nicon Ostfrisite ; topographiam JHarlingensem undexilium mords. Mol.
AREND (Cajus) , ein lutherischer Prediger, gebohreu1614 den i Dec. zuHanrove, km Holsteinische», wosein Vater Georg Schloß-Verwalter und königlicherPrätor war,siudirte zu Rostock und Greiffswalde,undthat darauf i6;6 eineReise nach Coppenhagen,da erunterwegs mit einem Bürger aus Gothcnburg be-kannt wurde, von dem er sich bereden ließ, daß er ;Jahr lang seine Kinder informiren wolte. Es gefielihm auch allda sowohl, daß er nicht wieder von daweg wolte, sondern sich 1639 mit eines dasigen Raths-Herrn Tochter verheyrathete, und den ihm angetra-genen doppelten Dienst an der deutschen Kirche undSchule anzunehmen resolvirte. Allein, als er vorherder Erbschaft halben »ach Hause reisete, muste er aufseiner Mutter und anderer Zureden da bleiben, dar-auf er noch 1639 Pfarrer zu Neudorff in Stormarii,und 1654 Diaconus zu Glückstadt, 1661 aber kö-niglicher Schloß-Prediger und 1678 Probst und Pa-stor primarins zu Mcldorff worden/ allwo er amStein den 14 Mertz 1691 mit Tode abgangcn. Sei»Symbolum war: Gedult feist den Teufel. Manhat von ihm einen Wegweiser christlicher Commu-nicante» ; Goldhaus gesegneter Ehefrauen; Uebungdes kleinen Catechifmi durch Frage und Antwortvor die Rinder; Gebetlein auf die fürnehmste»Stücke der Pasiions-Historie ; Trost-Predigten vornholdseligen Rrafft-Nahmen Jesu; Handleitung zurtäglichen Prüfung sein selbst nach dem Catéchisme ;Leichen - und andere Predigten; geistreiche Anmer-kungen über seinen eigenen Leichen-Text aus Job.XIX, 25 - 27, welche er in seinem Leben aufgesetzt,worauf sie der ihm gehaltenen Lcich-Prcdigt nach sei-nem Begehren beygedruckt worden. Mol.
AREND (Petr.), ein Hollsteiner aus der andern Helf-te des i7Seculi, gab 2 nützliche Tractatlein, nemlichSententias Schuppianas , und Biblia sacra metrico-mnemonica heraus. Ob er aber mit petr. Arnds, derKk 2 von