Band 
Erster Theil A - C.
Seite
553-554
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A RND

ARNDES

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geistliches Lrodt - Rorblein; Hgus - unS Hertz-Lirch ; Predigten von de» io ägyptischen Plagen,'Geheimniß der Bosheit; grosses Geheimniß derMenschwerdung Christi des ewigen Worts; vonder holdseligen Liebe Gottes und dem Glauben;richtige und in Gotres Wort wohlgegründetc Lehrein seinen 4 Lâcher» vom wahren Christenthum ent-halten; eine Vorrede vor Jo.Tauleri Postille verfer-tiget; auch Thema a Lempis deutsche Theologie undNachfolge Christi; und Alexandri a Suchten rr.-äovera medicinä, st Carmen de lapide philoibphonunheraus gegeben. Uebrigcns hat er den Armen viel mitge-theilet, daher auch einige fälschlich vorgegeben, alshabe er den lapidem philosophorum gehabt. SeinLeben stehet für seiner Evangelien - Posiill und inArnolds Leben der Gläubigen. J.F.Gauhe hat 1731eine völlige Historie diefesTheologi von 9 Bogen demandern Theile seines Gerberi norari beydrucken laf-

stU. Wm. Arn. Be. a. Wernsdorff. diili de Arndiivero christianismo. Apologetica Arndiana. Scbarfiisupplementum historix litisque Arndians.

ARND (Josua), ein lutherischer Theologus, war Sa-muel 2 lrnds, hcrtzoglich - Mecklenburg. Ober - Hof-Predigers und Superintendentens Sohn, und Chri-stian Arnds Bruder, gebohren zu Güstrov 1626 den9 Sept. gieng in feinem i6ten Jahre auf die Académienach Rostock, und ward im l8ten Jahre daselbst Ma-gister, kam 164; als Präceptor von Lundii Kindernnach Coppenhagen, allwo er sich drey Jahr aufhielt,gieng darauf nach Wittenberg zurücke, und solte da-selbst Professor Historiarum werden, begab sich aber,als fein Bruder Christian gestorben, nach Rostock,succedirte solchem 1653 in der Profeßione Logices,ward 1656 Prediger und Bibliothekar,us zu Güstrov,endlich aber bey dem Hertzog Gustav Adolph vonMecklenburg Hof-Prediger, und 1662 Kirchen-Rath.Erlegte sich nebst der Theologie sonderlich auf die Hi-storie, schrieb Lexicon antiquitatum eccleiiastica-rum; genealogiam Scaligerorum; exercitarionemde erroribus Claudii Salmasii inTheologia; manua-le legum mosaicarum; miscellanea sacra; diatribasphilologicas; dislert.de contemtu philosophie ; ob-lorv. ad Franc. VavasToris librum de forma Christi;a podixin theticam ; querelam de neutralitate sacra ;de mysterio trinitaris; memoriam Martini Lutheriearmine heroico celebratam; antiquitatum judaica-clavem ; demonstrationem theologicam anti-'^alenburgicam ; de una fide tractatum ; de frequen-communione ; tra&arum de superstitione ; Ducisy Roban trutinam statuum Europas; judicium deln guae latins studio; artificium oratorum; saty-poemata; pastionalia, oder Dispositione« über'b ganye Paßions - Historie; übersetzte auch des-7^ài Leben des Wallenstcin aus dem Italiänischenwb àtcin, und gab solches cum noris politicis zu1668 h^us, und starb 1687, 5 April. Pi.N DES (SrefFan.), ein Botanicus, gab 1492 ein^auter-Luch zu Lübeck in fol. heraus.

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ARNESIUS ( Roberms ), »on Normanvilla, hat1560 einen Tractat de justitia divina, & humana her-aus gehen lassen. X.

ARNGRIM (Jonas), ein Jßländer, war Prediger zuMelstadt und Coadjutor des Bißthums Hola in Jß-land, wolte aber nicht Bischofs werden, sondern batden König, er möchte diese Würde einem andern ge-ben, der nicht so viel Lust zum studiren hätte, als er.Er ward etliche 90 Jahr alt, hcyrathcte noch im ho-hen Alter ein jung Mädgen, schrieb anatomen bles-kenianam ; Chrymogxam feu commentarium de Is-landia ; specimen islandicum historicum ; vitamGudbrandi Thorlacii ; ideam veri magistratus 8cc,und starb 1649. B. Ba. Bayle nouvelles de la re-publ.des lettres.

ARNHEMIUS (Albert.), mit dem Beynahmen Xi-ver, ein Carthäuscr-Mönch zu Wesel, war seiner Auf-richtigkeit und erbaulichen Lebens-Art wegen berühmt,schrieb referendarium exemplorum, so zu Rüremondebey den Creutzträgern im Manuskript liegt, und starbden 17 May 1449, in dem Zoten Jahr seines Al-ters. Sw.

ARNIGIUS ( Bartholomsus) , ein Poete und Pro-fessor Medicinä zu Brcscia, allwo er auch gebohren,hat in der Jugend bey seinem Vater dasSchneider-Handwcrck bis in sein 18 Jahr getrieben, hernachzu Padua Medicinam studiret, ist aber in Prapi un-glücklich gewest, und deswegen fast gesteinigt worden,daher er sich aufs Lehren gelegt, und in italiänischerSprache unterschiedliche Bücher als Medicinä d'Amo-re ; Meteorologia ; Pronofiici ; Rime, le Veglie c.geschrieben. Er starb an der Pest 1577. Ghil.

ARNING (Henricus), ein Professor Oratoriä, wieauch Rcctsr und Jnfpector des Gymnasii zu Reval,und zuletzt Pastor zu St. Nicolai und Senior daselbst,aus Osnabrück, schrieb medullam variarum, earum-que in epistolis uliratiffimarum formularum ; inglei-chen medullam variarum , earumque in orationibusuiitatissimarum connexionum, und starb 1662,1 April,im 52 Jahr. W, d.

ARNISiEUS (Frider.), ein Doctor Medicinä undPracticus zu Coppenhagen, von Hillcrode aus See-land, ließ einen Tractat de melancholia hypochon-driaca,uni> starb 1654, 20 August im 33 Jahr. W,d.Li.

ARNIS/EUS (Henning.), ein Philo 'ophns und Me-dicus, gebohren zu Schlanstedt bey Halberstadt, übtesich nebst derArtzneykunst in der Historie und Politic,besuchte Franckrcich und Engelland, promovirte zuHelmstädt in Doctorem Medicinä, lehrte hierauf alsPros Moralium zu Franckfurt an der Oder, erhielt1613 eine medicinifche Profcßion in Helmstädt, giengaber 1620 als Rath und Leib-Medicus des Königesvon Däiinemarck, Lhristiani IV, nach Coppenhagen,.jedoch mit dem Beding, daß er seine Station zu Helm-siädt zu aller Zeit wieder antreten könte, wenn esihm in Norden nicht gefallen svktc, kam aber nichtMm; wieder