ARNKIEL
ARNO
ARNOLD
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wieder zurück, sondern starb zu Coppenhagen 1636,
nachdem er de jure majelìatis; de translatione im-jperii romani ; de jure connubiorum ; doctrinam po-liticam in genuinam methodum reductram ; obser-vationes & çontroverfias anacomicas ; de automateprincipum in populum iemper inviolabili; relectio-nes poiiticas ; de fubjectione & exemcione clerico-rum; de potestate temporali pontificis in princi-pes; de republica; de partus humani legitimister-minis; de lue venerea ;de prxfervatione pestis, ferner ;Epitomen metaphysices ; Epitomen dostrin® physi-ex ; notas in Fortunati Crelliiilagogen logicam ge-schrieben. Seine opéra politica sind 1633 zu Leip-zig, und 1648 zu Straßburg in 2 Qvartantcn zusam-men gedruckt worden. Ba.B.Be.
ARNKIEL (Frider.), des hernach folgenden TrogilliSohn, vonAppenrade, studirte anfangs die Theolo-gie, hernach die Rechte, und gab sodann in seinerVaterstadt einen Advocaten ab, wurde 1723 Bür-germeister daselbst, und schrieb Rettung des erstennordischen Christenthums wider Arnolden, wie-wohl von einigen noch gezweifelt wird, ob er derwahre Verfasser davon sey. .Mol.
ARNKIEL (Trogillus), ein lutherischer Theologus,gebohren zu Tollstedk in dem Amte Appenrade inHollstein, wäre in seiner Kindheit ertrnncken, wennihn nicht der Vater, der von ungefehr dazugekom-men, annoch gerettet hatte, studirte zu Lübeck, Leip-zig, Dörpt und Kiel, nahm auch 1670 an dem letzter»Orte die MagistewWürdc an, und wurde darauf eineZeitlangPredrgcr in dem dasigen Kloster, 1672 aberPa-stor und Probst zu Appenrade. Weiler 1684 dem Köni-ge von Dännemarck in damahligem Kriege aus Ge-fälligkeit gegen seinen Landesherrn nicht huldigenwolte, warb er abgesetzt, dagegen aber vom Hertzogzum General-Superintendenten in Hollstein ernen-net, und i68y nach erfolgtem Frieden in seine vo-rigen Aemter wieder eingesetzt. Er schrieb tr. de phi-lofophia & fchola Epicuri : himmlische îVeihuacht-Gedancken bey der Rrippc Christi in gebundenerRede: theologische Betrachtung des grossen schreck-hafften Comeren i68ound 1681: das güldene Horn,so 1639 bey Tundern gefunden worden: Catcchis-mu-i-Lchre in 3 Theilen: Carechismus-Fragen:cimbrischc Heiden Religion: Haupt.Summa christ-licher Religion: christliche Confirmation der Ca-techumenen von der Apostel- seiten bis hiehcr:8oliloguiabiblioa : Christi zweyfache« Mittler-oderErlösimgs-Amt: der uralten mitternächtischen Völ-ker Leben, Thaten und Bekehrung in 4 Theilen:gründliche Prüfung , ob die heutigen Reformistennicht beynahe mir den Lutheranern übereinstim-men in dem Artickel von der Gnaden wahl: Lei-chen-Predigteu, hinterließ im M8. tlleatrum theolo-gicum : rheatrum pansophicum : cimbrische Bir-chen-Geschichte aus 8 Theilen bestehend: deutscheTheologie: Catechismus- Lehre der ersten Chri-sten ; Büchlein von den vrrgöyeten Heiligen .der
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Papisten, in deutsche Reimen verfasset: die ange-fochtene Confirmation, darinue die Historie desStreites, den er deswegen mit seinem Diacono Lnvr.Lorvino gehabt, weitläufftig enthalten ist, und starb1713. Mol.
ARNO, ein Augustiner - Mönch, war Dechant undPrior der Abtey Reichersperg in Bayern, schriebScutum canonicorum regularium, welches Eayrn.Duellius seinen Misceüaneis einverleibet, inglkichennebst seinem Bruder Gerhoho, dem er 1169 in vdge-dachter Prälatw succediret, ein weitläufftiges Merckde eucharistia, welches Wider den Probst Folmar zuTrieffenstein, in Francken unterhalb Würtzburg gele-gen, ist gerichtet gewesen, und starb 1175. Chroni-conReichersberg. Hund. metrop. Salisburg. Fa.
ARNO, oder Aquila, ein Bischoff zu Saltzbrirg, zurZeit Laroli m. bey dem er auch in grossen Gnadenstund, und in Gesandtschafft an den päbstlichen Stuhl,zu Bekck-rung der Hunnen, wie auch in die wendischenLänder, die Einwohner zum christlichen Glauben zubringen, gesandt worden. Er starb 822, 22 Jan.und hinterließ einen Tractat de donis ducum Bava-nte , íaltzburgeníi eccleii* datis, welcher in CanifiiT. III antiq. lest. stehet.
ARNOBIUS', der altere, ein Lehrmeister des Lactan-tii, welcher zu Lüde des dritten Seculi zu Sicca ve-nerca in Numidien die Nhctoric gclehrct, und sich durchAnreitzung eines Traums zu der christlichen Reli-gion bekennet z daher er auch 7 Bücher wider die Hey-den geschrieben, in welchen sich doch noch unterschied-liche Irrthümer befinden. Er ist wie insgemein da-vor gehalten wird, bald nach dem Jahre 326 gestor-ben. Die beste Auflage ist diejenige, welche Salma-sius 1657 zu Leiden heraus gegeben. Er hat auch ei-nen Commentarium darüber schreiben wollen, ist aberzu zeitig gestorben 3 und I. Alb. Fabricius hat das-jenige, was davon fertig gewest, mit Hippolyti Wer-ken drucken lassen. B. PB. Fa.
ARNOBIUS, der jüngere, aus Franckreich, florirteim 5 Secnlo ums Jahr 460, schrieb einen Lommemtarium über die Psalmen, wie auch Anmerckr.nge"über gewisse Oerter der Evangelisten. Einige mache''ihn auch zu dem Autore des Gesprächs zwischen A r £ 0 'bio und S'erapíone von der Einigkeit, Orcyfaltigkelund zweyen Wesen iir Christo. Allein es ist msswahrscheinlich, daß er solches verfasset, indem er c"Semipelagianer gewest. Seine Wercke hat Framciscus Fevardenr 159; zu Cöln heraus gegeben ; wo ^auf man solche in die BibliothecamPatrum gezogn"'c. o.
ARNOLD, siehe Arnolf.
ARNOLDUS Alostanus, siehe Mermannus. - (
ARNOLD, einBenedictiner-Mönch tu dem Kl l ^Altaham in Bayern, war zuvor Cauonicus zuvelden, lebte um das Jahr 1030, und schrieb daoben St. Godehardi, welches in Brruvoeri îGprmanix Syderibus und unter Molfherri NüY ^
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