ARNOLD
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ältesten Herren Söhnen an; welche er annahm/unddarauf von feinem Herrn zum Hofrath gemacht, undmit He m Graf Georgen in gewissen Angelegenheitten nach Hamburg geschickt wurde. Auf dieser Reisegeneth er d eymal auf der Elbe in Lebens-Gefahr,kam mit guter Verrichtung zurück, und wohnetenachher mit seinem jungen Herrn Grafen derKayser-Wahl Joseph! zu Franckfurt bey. Nachhero wurdeer Vice. Berg-Hauptmann, und starb den iz Dec.1718 zu Srollberg. Er hat eine Dist'. juridic. gehab-ten de rneru Lc dolo.
ARNOLD (Johann George), ein Amtmann ZU Roch-lttz, kam 1558 zu Chemnitz, allwo sein Vater Burge-meister gewest, auf die Welt, siudirte n Jahre zuWictenberg, würd 1588 Stadt-Schreiber zu Marien-berg, 1592 chur-sächsischer Cammcr - Secretarius zuDreßden, 1592 Amts Verwalter in seiner Geburrs-Stadt,und endlich 1597 churfürstl. Witthums-Amts-Derwalter zu Rochlitz, allwo er auch 1612, 6 Maystarb. Er übersetzte seines Vetters D. George Ar-nolde lateinisch geschriebenes Leben Hertzog Moritzenzu Sachsen ins Deutsche, und dedicirte es dem Chur-fürsten : welche Version sich in der menckischen Bi-bliothek im MSc. befunden; ließ auch 1605 Lrunn-qvcll der politischen Weisheit zu Dreßden in 8 dru-cken, woriune er die Gute der Natur, die Wissen-fchafft der Kunst, und die Uebung und Erfahrung zudenen 3 Hauptstücken eines geschickten Menschen ma-chet. -Heinens Rochlitzische Chronick.
ARNOLD (Laurentius), ein Juriste aus Freystadt inSchlesien und Cantzlcr des Musischen Bischoffs,im Anfange des 17 Seculi, hat einen Tractat derorruriz ; eine jurisprudentiarn erhicarn; expo-iitionem carminum phocylideorum ; collationeinphilosophke moralLs cum jure scripto ; peinlicheGerichts Handlung rc. geschrieben. K.
ARNOLD (Martin), ein evangelischer Lehrer vonGrünberg, war sehr armer Leuten Kind, siudirte zuFranckfurt an der Oder, ward zu Fraustadt in Poh-len bey der Schule Baccalaureus/Cantor und Rector,hernach 1562 Diaconus, und endlich Pastor daselbst,hob den sel.Val. Herderger aus der Tauffe, machteviele gute Ailstaltcn in seiner Gemeine, davon die Kir-chcu-Agenda zu Fraustadt noch ietzo ein Zeugniß ab-legen kau; ließ sich keine Mühe verdriesscn, die Ju-gend zu uliterweise», wagte 1568 zur Pest-ZeitseinLeben, edirke Troycnvorffs Rofen-Lüchlein, schriebauch kurye Frag-Gtücke von der Beichte und Heil.Abendmahl; wurde 1589 abgesetzt, und rauft« beyHerr» Gigmuird von Rechenberg zu Pirschkau einenPrivat-Präceptorem abgeben. Er starb 160Ü an derPest. Laut.
ARNOLD (Nicolaus), einreformirterTheologus,ge-bohrt« zu Lissa in Pohlen, 1618, 17 Deeembr. waranfangs 1639 Rector der Schule zu Jablonow inPodesten, wurde darauf Prediger bey einem gewissengrossen Herr», besähe nach diesem Groningen, Leiden,
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Utrecht, Franecker und Engelland, hörte zu Frane-cker Maccovium und Loccejum; und wurde, nach-dem er zu Franecker eine Zeitlang gepredigt, nachBretgum zu einem Prediger-Dienst; endlich aber 1651an Locceji Etat, als Doctor und Professor Theolo-gia zu Franecker beruffen, darzu 1654 noch die Fun-ctiön eines academischen Predigers kam. Er starb1632, 1; Oct. und hinterließ resurarionern careohi-fmi racoviani ; (inen anti-bidellum ; anci-eckardum ;
einen Commentarium über die Epistel an die Ebräer ,contra Jo. Am. Comenii lucem in tenebris ; theq-logiam philosophix dominam ; edirte auch jo. Mac-covium redivivum, s. ejus Opera posthuma; NNd ebendesselben locos communes rheologicos mit einer Vor-rede. B. Vr.
Arnold (Tobiis), ein Jesilite, von Schamberg inMähren bärtig, hat des Martini de Roa Buch vomZustand der Seelen im Fegefeuer ins Deutsche über-setzt, und ist 1645, i2 Dec. im 48 Jahr gestorben.W, d. AI.
ARNOLDI (Barth.), siehe de Ulingen.
ARNOLDI (Bernardus), siehe Bernardi.
ARNOLDI (Caspar), ein Medicus von Hallenschle-ben bürtig, wurde zu Helmstädt An. 1594 MedicinäDoctor, erhielt auch in eben diesem Jahre auf gedach-ter Académie die Prvfeßionem physiologicam , starbaber nicht lange hernach 1626, nachdem er einentraft, de natura hominis ex sentencia Hippocratiîherauck gehen lassen. Ke.
ARNOLDI (Dan.), ein Magister der Philosophie vonBergerdorf im Hamburgischen Gebiete, gebohren 2lJun. 1595, ward 1623 Conrector und 1641 Rectoran der Schule zu Hamburg, auch 163 iPrabendariusan der Cathédral -Kirche daselbst, schrieb scntentia*proverbiales, und starb 18 Jun. 1651. Mol.
ARNOLDI (Henr.), ein Sachse, war erst Notariusauf dem Bastler Concilio, wurde hernach ein Carthau-str-Mönch, auch Prior der Carthause zu Basel. & cflorirte von 1440 bis 14S2, und schrieb orationes, st-
historias de diveriis sanftis; Sermones; concordan-tiam Evangelistarum de paifione Domini ; de Imma-culata conceptione S. Maria:; de Novitiorum ist'structione; dialogos; de commendatione chari raris,welches in bibliorh. ascec. Dorn. VI stehet 'medirationes de vira Christi; dialogum inter Jesum& Mariam, it. inrerMargaretham & ejus servulumde exerciciis spiritualibus ; de cruce ; in Lombard!sententias; chronicon Carthusiense. T. Vo. Fa.
ARNOLDI (Jo. Conr.), ein lutherischer Theologsts,zu Trarbach an der Mosel, woselbst sein VaterJustu« anfänglich Rector, nachmahls aber Predigerund des Ministerii Senior gewesen, den 1 Nov. Aw1658 gebohren, siudirte zu Giessen,woselbst er Am 1 679die Würde eines Magistri erlangte,ingleichcn zu Sk>îbürg, Tübingen und Altorff, that sodann An.^lbs 4eine Reist nach Franckreich, da er sich um derstsp^.che willen ein halb Jahr lang verweilete. Hlee« ^