Band 
Erster Theil A - C.
Seite
587-588
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ASGIA

ASCLEPIADES

ASCLEPIADES

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gedruckt find ; compendium decisionum ; liber do-norum ; quaeílta & reí'ponsa unter dem Titel m’xwnuTOsii; ferner msoiri additiones oder annotatio-nes in tractatus talmudicos ; rranan consuetudines ;D ist', super elïato judxorum : Israel nuîli planet®'est subjectus , welche in der vaticauischcn, und com-mentât» super Joma,fo in der oppercheimerischcn Bi-bliorheck im Manuskript liegt. Noch verschiedene an-dere Schrifften, die er und Abraham den Dior hin-terlassen, stehen in der Collection , welche Galomoden Ichuda Löw zu Prag 1725 in 4 edirct hat.W. Bar,

ASCIA (Sempronius) , ein JCtus von Bari aus demNeapolitanischen, lebte im Anfange des 17 Seculi,

und schrieb interpretationcs verborum permutacio-nis Caroli II imtx cum rev. CapitoloS. Nicolai deBaro ; determinaciones in utroque jure ; tractatumde folurione. To.

ASCIANUS (Dorotheus), sieht Zimmermann (Mat-thias).

ASCLEPIADES, siehe Archelaus.

ASCLEPIADES, ein Philosophus von Phlius ausPcloponneso, ein Discipcl desGrilponis, lebte kurtzeFeit nach Alepandri Nlagni Tode, und war ein ver-trauter Freund des Mcnedcmi, befand sich abernebst demselben in solcher Armut, daß sie des Nachtsdurch Arbeiten in der Mühle ihrBrodt verdienen mu-sten, damit sie den Tag übcr siudiren kvutcn, daherihnen die Areopagiten, als sie solches erfuhren, 200Drachmes schenckcten. Sonst vcrlohr dieser Ascle-piadcs im Alter sein Gesicht. B. Laer.

ASCLEPIADES, ein Medicus von Ephcsus, wel-cher einen so grossen Ruhm erlanget, daß ihm Apule-jus die nechste Stelle nach dem Hippocrate zuerkannt,hat viele Schrifften, als de communibus adjutoriis ;irsht d’kwKçy.lv.s ; " - c l aV, yx/ rßv sripvy/uwv ; declysteribus ; libros definitionum J sXxSi; de fe-bribus periodicis ; in aphorismos Hippocraris; dehydrope; de lue; de medicis rebus ad Mithridat»m;libros parascevasticos ; de acutis pastionibus ; librossalutarium ; de tuenda sanitäre j ntg! sotxíixv : devini dations , hinterlassen, die aber nicht mehr vor-handen sind. Verschiedene darunter werden von an-dern dem Asclepiadi Philophysico beygelegt. Reimfiibist. Medicor. Fa.

ASCLEPIADES, ein griechischer Medicus,mit demZunahmen Philophysicus, von Prusia aus Bithy-nien gebürtig, lehrte anfangs zu Rom die Rhetoric,applicirte sich aber nachmahls zur Medicin, machtedarinne viele Neuerungen, und legte den Grund zuder sogenannten methodischen Secte , florirte zu denZeiten Pompeji Magni, hielt es in der Philosophiegröstentheils mit dem Epieuro, bey der Artzneykunstaber gab er einen Eclecticum ab. Daß er die Vo-mitive und Purgantzcn verworffen, auch überhauptvon dem innerlichen Gebrauch der Medicamentenkein sonderlicher Freund gewesen, sondern mehr auf

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die Dixteticam und Gymnasticam gehalten, hat £cLsus angemercket, auch zugleich erostuet, daß er sichvor den ersten ausgegeben, der den Nutzen deS Rei-bens bey den Patienten gewiesen, da doch-Herovieusihm längst zuvor, sowohl als Hippocrarcs, hicrinuedenWcg gebahnet,eben wie Lhrysippus bereits vor ihmdie Purgir r Mittel verachtet hatte. Er erlaubtezwar seinen Patienten den Gebrauch des Weins zumösslern, suchte sie auch bald mit spazierengchen,baldmit fahren, tragen, reiben und andern Bewegun-gen zu soulagiren , stellete aber zu anderer Zeit ei-nen rechten Kercker-Meister vor. Das mcrckwürdig-ste ist, daß ihm Löliun Aurelianus die Erfindungder Laryngotomie beygeleget. Von seinen vielenSchrifften, die von Lelso, Galcno, sonderlich abervon Lölio Aureliano am meisten citiret werden, istfast alles vcrlohren. Er soll in beständiger Gesund-heit gelebet, und sich endlich bey hohem Alter voneiner Stiege zu tode gefallen haben. Plin. B. Mo.Meur. Cle.

ASCLEPIADES, der jüngere, mit dem Zunahmen(pxi/*xx.iu>v , ein berühmter Medicus zu Ncroniü undDomitiani Zeiten,hat Bücher de compolitione me-

• dicamentorum , ferner theriaca und de morbis mu-liebribus geschrieben. Er wird von einigen fälschlichvor einerley mit dem Metrodoro gehalten, welcherbeym Galcno ausdrücklich von ihm umerscisteden undals des Asclcpiaöis Anhänger ausgegeben wird. lid-

tiejii bill. medicorum. Ea.

ASCLEPIADES, aus Egyptcn, hat Lieder auf dieägyptischen Götter, einen Commentarium von derUebereinstimmung aller Religionen; und eine ägypti-sche Historie de rebus ogygiis verfertiget. S.

ASCLEPIADES, ausAlcpandria, hat de prxtori-bus Arbenienliurn geschrieben. Jon. Vo.

ASCLEPIADES, von Anazarbo, schrieb de stuviis.See.

ASCLEPIADES, ein Sohn des Arei, hat zu! Zei-ten des Kayser 2 lugusti gelebet, und einen Commenra-rium über den Dememum Phalereum heraus gege-ben. Ar. Jon.

ASCLEPIADES, ein Historiens aus Eypern, hatzur Zeit des Königes Ppgmalionis gelebet, uiid eineHistorie von Eypern und Phénicien geschrieben. Meur-

stus in Cypro.

ASCLEPIADES Mendeiius, hat Theologumenaverfertiget. Sve.

ASCLEPIADES, ein Grammaticus von Myrlea,sonst auch dlicenus genannt, ist ein Sohn Diotin"gcwest, hat zur Zeit proiemsti Epiphanis gelebt, und

BiSvvtctxù' "fxóftvyfxct t?s O'ivaiTlixr mgìxäv xtçì <piho<sç(p<i>v ßißxiuv íiogôwTix-x geschrieben.IonsiuL macht alis diesem Asolepiade zwey Männer,welche zu unterschiedenen Zeiten gchbt. Jon- S. v°-

. Fa. -

ascle-