Band 
Erster Theil A - C.
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5 8p ASCLEPIADES ASCONIUS

ASCLEPIADES, ein Discipel des Isocracks, vonTragila, hat in 6 Büchern r» geschrie-

ben, deren Achcnäus und -Harpocration gcdencken.Ste. Meurs.

ASCLEPIADES, eimBifchoff zu Tralles am Endedes ; Seculi, hat eine Epistel und io anathematl-smos contra Petruin Fullonem hinterlassen, die inden Gonciliis Ltìlïbci und Harduim stehen. Fa.

ASCLEPIODORUS, ein berühmter und in Kräu-tern, Gewach>en, Steinen und Mineralien sehr erfahr-ner Natur-Kündiger von Alexandrin, welcher in sei-ner Reise durch Syrien nicht über drey sittsame, ehr-bare und manierliche Menschen angetroffen. S. Fa.ASCLEPIODOTUS, ein lateinischer Hisioricn-Schrcibcr, welcher nach Vspisci Bericht, de vitaDio-cletiani geschrieben. Ob er und der gleiches Nah-mens gewesene Prafectus Prœtorio unter demKayser Lonstantis vor eine Person zu halten, ist un-gewiß. Seine Arbeit ist verlohren gegangen. Fa.ASCLEPIODOTUS, ein griechischerMedicus,flo-rirte zu Anfange des ; Seculi, hatte die Artzney-Kunst bey dem Jacobs pffchrcsts erlernet, führte dengantz vergessenen Gebrauch der weißen Niesewurtz zu-erst in der Medicin wieder ein, und verrichtete mitdiesem Medicamente in den hartnäckigsten und vorincurabel gehaltenen Kranckheiten die glücklichstenEuren. Fre.

ASCLEPIUS oder AEiculapius, ein pcripatetischerPhilosophus von Tralles in Lydien, Discipel des -Her-mecks Trismcgistl und Enckel des berühmten Äescu-lapil, hat des Nicomacbi Arithmeticam mit einemCommenrarlo erläutert, auch über des Aristotelis 6oder j erste Bücher metaphyilcorum eommentirt.ASCLEPIUS, der jüngere, ein Grammatieus undSophist, dessen Ulpianu« und andere gedencken. Fa.ASCLEPIUS, ein numidischer Bischoff aus dem ;Seeulo, soll wider die Arianer und Donatisten ge-schrieben und eine grosse Geschicklichkeit zu extemporisi-ren besessen haben. Uen. Fa.

A S c L E T A R I O N, ein Mathematicus, zur Zeit desKaysers Doinitiani, welchen Domckianus todten ließ,damit er nicht nach seiner Propheceyung von den Hun-den solte zerrigen werden, wiewohl doch solches erfül-let wurde. Sve.

AS CON, eilt pythagorischer Philosophus von Crotonoder dem heutigen Cortona in Calabrien, welchem ver-schiedene Schrifften beygelegt werden, davon abernichts mehr vor Handen ist. Lalle. Conti.ASconiuS Pedianus, ein Grammatieus von Pa-dua, starb A. C. 78, im 85 Jahr, und schrieb Com-Mentarios in Orationes Ciceroni?, V0N denen wir' Noch Fragmenta haben, so psggius Llsreminus, in-gleichen (15 e. ^abritius in seinen grammaticis vctcri-buz je proprietäre Sc differentia Fennonis latiniheraus gegeben; Comment, in Virgtlium; vitam C.^HulUi Cnipi, welche beyde Schrifften verlohren ge-

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gangen. Er ist im 71 Jahr blind worden, woraufer noch 12 Jahr gelebet. Einige machen aus diesemManne 2 Pevianos, und nennen einen Hjstorckum,den andern Eritieum. Scardeonius de Claris parave-nts. Fa.

A S CO U G H (Anna), siehe Askew.

ASCRAEUS, siehe Hesiodus.

ASCULANUS, siehe de Esculo.

ASCULANUS (stob.), siehe Johannes.ASCULANUS (Joh. Baptista), siehe Gratta Dei,de ASCULO (Nicolaus), siehe Nicolaus.ASELLIUS (Caspar), einMedicusuud geübterAna-tomicns von Eremona bürtig, lehrte zu Anfang des17 Seculi als Prof. Anatvmiä zu Pavia, entdeckteAn. 1622 in einem Hunde die vasalattea mesenterii,die zwar schon vom Erasistratus gesehen,aber nachmalsvergessen worden, und hinterließ Diillertartonem delacktbus, ll. lackeis venis, die nach feinem Tode 1627in 4 zu Mayland heraus gegeben und zum vfftcrnwieder ausgelegt ist. Ll. Ke.

ASH, oder Fraxinus (Simon), ein Eanom'cusam Domzu Hereford in Engelland, hat zu Ende des 12 c:e-culi flvrirt, und ist ein guter Freund S/w. Giraloigewesen, vor besten Spéculum Eccleüat er eine dop-pelte Apologie in Versen geschrieben, davon eine Pro-be bey so. Prince in iliulh'ibus devonieniibus fielet,daraus sie in die Aäa Erud. 1702 gezogen worden,allwo auch dessen übrige Schrifften, die aus Briefenund Derftn bestehen, nahmhafft gemachet sind. Fa.A S IIII 7 L U S (Richard), suche Thimbelbasus.

A S H A M (Roger), ein gelehrter Engelländer zu Kirby-Wilok, in der Provintz Uorck, um dasJadr 1515 ge?bohren, ward 1590 in das Collegium Divi JohannisEvangelistä zu Cambridge aufgenommen, 1594 Bac-calaureus, und kurtz hernach ein Mitglied gedachtenCvllegii, las hierauf über einige Auctores claßicos,erlangte 1597 die Magisier.Würde, lehrte als öffent-licher Professor die griechische Sprache, ward 1S44Orator der Académie, war in allerhand Wissenschaff-ten, vorncmlich in der griechischen und lateinischenSprache bewandert, und schrieb die in derselbe» Na-men abgehenden lateinischen Briefe. Hernach warder An. 1548 zur Unterweisung der königlichen Prin-zeßin Elisabeth deruffcn, wiewohl er sich nichts Jahrbey ihr aufgehalten und wieder nach Cambridge ge-kehrt, weil ihm das academifche Leben besser anstund,als der Hof. Jedoch ward er auch von hier baldwieder abgefordert, und An. 1550 mit der königlichenGesandtschafft als Secretarius an. den Kayser nachDeutschland geschickt, allwo er sich bis an des KönigsEduardi VI Tcd aufgehalten. Ob er nun gleich derprotestantischen Religion zugethan war, halff ihmdoch feine Wissenschafft in Humanioribus, daß er un-ter der Krnigin Maria turcs) Vorschub des Bi'choffsvon Winchester nicht nur die von den vorigen Köni-gen erhaltenen Jahr-Gelder behielt, sondern auch als

Secre-