AUGUSTINUS
AUGUSTINUS
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líppí IV Hof-Prediger , nach z Jahren Bischoff zuAlbarazin, und starb 1670 im 5z Jahr. Er hat
Carta pafloral0 Jumario de la vida del j'acerdoto JuanBaut. Beitran ; Epitome de la vida , virtudes , trabajos ,extajis y revelaciones del Domingo de Jesus Maria undidea de la conßancia chrißiana oder das Leben 8. Eu-charii aus dein Italiänischen übersetzt, heraus gege-ben. Ant.
AUGUSTINERS (Aurelius), ein Sohn des pütvl-eil und der Monic» , gebohren zu Tagasta in Numi-dien 354/ hatte von Jugend auf zu poetischen Fa-dein , Schauspielen und Comédien grosse Lust, für dergriechischen Sprache aber besondern Abscheu,und führ-te ein sehr liederliches Leben. Als er aber anficirgin sich zu gehen , und der Wahrheit genauer nach-zuforschen, fiel er in die Irrthümer des Manès. ZuTagasta, Carthago, Rom und Mayland lehrte er dieRhetorik, und wurde an dem letzten Orte durch et-liche Predigen desAmbrasii dergestalt gerühret, daßer sich bekehrte, und von Ambrolio die Tauffe 387annahm. Rechst diesem begab er sich in Africa aufsLand in die Einsamkeit, wurde aber wider seinenWillen zum Bischoff von Hchpon gemacht, welchemAmte er mit grossem Ruhme fürgestanden. Er schrieb
libtoz II retractationum libro-s XIII confeffionum;de beata vita; de civitate Dei ; de disciplina chriilianajCommentarios über viel biblische Bücher ; lermone; ;epistola;8cc.ingleichcn sehr viel Streit-Schriften wider
■ die Manichaer,Arianer^D Matchen und Pelagianer.Alle seine Wcrcke sind zuletzt von den Benetzictinern zuParis 1679 bis 170 t mit grossem Fleiß heraus gegeben,und in Holland, zuletzt aber nach geschehener Jusamen-halm-ig miteinem uralten (Indice aus derveronesischenBibstocheck zu Venedig 1733 in fol. nachgedruckt wor-den- Sonst hat Augustinus in seinen Schrifften dieLehre von der Natur und Gnade am ersten gründlichuntersucht, und deswegen in der christlichen Kirche bisauf diese Zeit zu vielen Streitigkeiten Anlaß gegeben.In seinem Büchern de civitate Del soll cr den Var-roncin ausgeschrieben haben, weswegen Pabst Gre-gorius VII des Vam> Wercke verbrennen lassen, da-mit Augustinus nicht des Plagn beschuldiget werdenmögte. Sonst hat er die gemeine Lehre von den 7freyen Künsten zuerst auf die Bahne gebracht, dieplatonische Philosophie am meisten hochgehalten, diePoesie aber auss äusserste gehaßt, ja gar einen Weinder Teuffel und Irrthums genennct, weswegen crauch vielleicht den pcrsium mag verbrannt haben.Als An. 169; den i Oct. in der Kirche S. Petri inCölo aureo zu Pavia ein Leichnam und Grabmahl mitder Aufschr:fft: Corpus Augustini, gefundn! wurde,entstund sogleich ein hefftiger Streit, ob solches derLeichnam dieses Bischoffes oder eines andern Augu-stini sey? Der Pabst Benevictus XIII aber hat end-lich durch den Bischoff zu Pavia Franc, permsati,dem er die Commißion aufgetragen,den 19 Jul. 1728den Ausspruch gethan, daß es der Leichnam des Bi-schoffs von Hippon und Kirchen-Vaters Augustini
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sey, und zugleich anbefohlen, daß derselbe zur öffent-lichen Verehrung söffe ausgesetzt werden; wiewohldem ohngeacht auch nach der Hand verschiedeneStreitschrifften in dieser Sache gewechselt worden.Der Abt zu Gottwich, Gothofredus Befiel, hat zweybishero ungedruckte epistola; Augustini, deren dieeine de natuta & origine animas, die andere aber depoeni; parvulorum, gui Eine baptilmo decedunt, han-delt, in seinem Kloster angetroffen, und dieselbe An.1732 in fol. besonders an den Tag gegeben. Er ist430 gestorben, und es.haben sein Leben Riviu«,Luv»ve Angelis in 6 Büchern, Aug. Molar!, Ant. Go-deau, Läfar Benvenuti, und sonderlich die Benedi-ktiner Blanckpein und Loustamweitläufftig beschrie-ben , und solches ihrer Auflage seiner Schrifften für-gcsetzet: Er selbst aber in den Übris consessionumvon seinem Leben, und in den libris retractationumvon seinen Schrifften gute Nachricht gegeben. C. Fa.PB. O. B.
AUGUSTINUS (stobfl, siehe Augustinus (Ant.).
AUGUSTINUS (joh.), ein genuesischer Abt im r6Seculo, hat die Kriege, welche in den christlichenWelt-Theilen von 1498 bis 1564 geführct worden,beschrieben, auch régula; arithmeticas und opusgeo*merricum heraus gegeben. Ol.
AUGUSTINUS (Josephus), ein Jesuit von Pa-'lermo bürtig, war Professor Philosophiä zu Rom,und Professor Theologiä zu Lion, Auvergne und Pa-lermo , ferner inquisitionis censor lind examinato'ssynodaiis,un& endlich Procurator provincializ -schriebunter dem Rahmen Decii Cyrilli, bre vem notiti rMeorum, qme leitn sunt necesläria confeiiionariis ;commentarium in parrem primam Thomas, und starb1643,29 May, im 69 Jahr. AI.
AUGUSTINUS (Leonardtis), ein in den Antigvita-ten, und sonderlich den Medaillen erfahrn r Politi-rus von Siena, lebte in der ersten Helffte des 17 Se-culi, und stand bey dem Groß Hertzog von Florentz,an dessen Hofe er lebte, in besondern Genadcn. Ergab des Phil. Partita numismata Sicüia; weit vermehr-ter unter dem Titel: Sicüia di Philippo Paruta deserd-ta con Medaglic , con aggittnta di Leonardo Agofii >i0zu Rom in fol. voller Kupfer heraus, welche Auflägefür sehr rar und kostbar gehalten wird. So edirtter auch Consiglierdi Pace zu Venedig in l2. Seinsgemma; & fculpturas an tiqua; Übersetzte jßt.novms aus dem Welschen ins Latein, und ließ f ltcum earum enarratione 1685511 Amsterdam i» zweyFolianten voller Kupffer sehr prächtig drucken. Ä
AUGUSTINUS ( Martin.) , ein Spanier all^dem Ende des 16 Seculi, war ein Bruder dcsvol?hcrstchcndcn Ant. 2 lugustinj, und ein Enckeldesg'" 1also bcnahmten Ertz-Bischoffs von TarraconachUschrieb von diesem letzter» eine Historie, welchenoch im MS. liegt. Ant. ,
AUGUSTINUS (Mich.) ,ein Spanier vonBanAles in Catalonien, war Prior des St. Johann»^Klosters zu Perpignan, und ließ daselbst seine