Band 
Erster Theil A - C.
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645-646
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64? AUGUST INUS AUGUSTUS

de secretis agriculture , œconomiœ rurariœ & pa-storida; edirtes Werck ins Casiilianische übersetzt undmit dem 5 Buch vermehrt, auch einem Indice von 6Sprachen 1626 in 4 wieder auflegen. Ant.

AUGUSTINUS (Nicolaus), ein portugiesischerGeifllicher, gab 1614 zu Evora fimario da vida doTeotonio deBraganza heraus. Ant.

AUGUSTINUS (Paulus), von Genua, gebohren1645, den 22 Oct. war erst ein Mönch des Klostersin Monte Caßino, hernach Dicarius generalis da-selbst und endlich Prior und Abt zu Cervarià, allwoer 1679 den 14 Mertz gestorben. Er war in derArithnutic und Cosmographie wohl erfahren, undgab heraus: S. Ber.ediiü regùlam ex membranismonaiierii cafmeniis, cum variis lectionibus 8 c notis.Cattula bist. abbar. casinens.

de AUGUSTIS (Quiricus), ein Artzt, so unter dieLatino-Barbaros gerechnet wird, war von Tortonaburrtg, und lebte zu Ausgange des 15 Seculi. Erschrieb ein lumen Apotbecadorurn, welches biß Man.In de Bosco lumini majori beygedruckt, und etlichemahl aufgeleget, am besten aber von ÏTic. Mutons. h,raus gegeben worden, bi. Ke.

AUGUSTUS ( Octavius Ctefar) , der ct'fîe römischeKayftr, ein Sohn des Gctavri und der Accia, ge- ^.bohren A. U. 691, starb im 14 Jahr nach Christi Ge-burt , im 76 Jahre; war ein grosser Freundund Beschützer der Gelehrten, schrieb auch selbst li-bros 13 de vita iua ; breviarium totius Imperii; H-brum epistolarum -, Codicillos; edicta; bortationesad pbilosophiam ; orationes funèbres ; carinína) man-data de administranda republica ; commentaria adAgrippam & Mx'cenatem ; rationarium imperii ; te-stamentum Lee. deren Gvetonius, Pîutar chus undcldvintiliairus gcdenclen. Die-Ueberbleibsale dieserEchrifften hat Rutgerstus in seinen variis lectioni-bus gcsammlct. Script, bist. Augustse. Fa.

AU GUSTUS, ein Hcrtzog zu Draunschweig undLü-ncburg, gebohren 1579, den io April auf dem Schlos-se Danneberg, legte sich mit grossem Eifer zu Rostock,dahin er 1594 gieng, und allda dreymahl öffentlichperorirt, Tübingen und Straßburg, aus die Etudia;nahm an allen z Orten das Rectorat, auch in demsetzten ein Canonicat in dem hohen Dom-Stifft aufsich, disputirte zu Straßburg öffentlich sine Präside,that darauf eine Reise nach Italien, Sicilien, Mal-ta, den Niederlanden, Engclland und Franckrcich;legte 1604 zu Hizacker die vvrtrefliche Bibliotheck an,tvclche hernach 164; nach Wolffenbuttel gebracht wor-den, und machte mit eigener Hand weitläufftige Ca-talogos darüber ; gab ein Buch vorn Schach- oder Rö-crpptograpbi« 8 : steganographix libros

oder geheime Schrcibc-Kunst unter dem NahmenGustav: Seleni , ingleichen Antonü Bonfinii Sympo-iutn trimetrum ; Bart. Fontiic ommentarium inPer-ium ; eine evangelische T\ irchcn.Harnionie , bar-

t,llie er sich einen Liebhaber des Herrn Jesu, und des

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heiligen Wortes nennet: ingleichen -Harmonie dervier Evangelisten in Ver Paßions - -Historie heraus.Er hat das Wort: Fxpende , alles mit Leöacht,zum Symbolo gehabt, in der Frucht-bringenden Ge-sellschafft den Nahmen, des Ernehrenüen, geführt,und ist 1666, 17 Sept. gestorben, da er in zoJah-ren von keiner Kranckheit gewust. Vo>r seinem Le-ben und Schrifften hat Martin Gosky in dem Vo-lum. so er unter dem Titel Vita öc Fama divi Augu-st! 1663 ausgehen lassen, und hernach 1693 zuFranckfurt in fol. aufgelegt worden, Nachricht gege-ben. Rechmepers braunschweigische Chronist.Pap.

AUGUSTUS Rudolphus, siehe Rudolpbus.

AUGUSTUS, oder d’Aoust, (Hieron.), ein Fran-zose, welcher von einigen falsch vor einen Dominica-ner ausgegeben wird , hielt sich um 1584, da er 26Jahr alt war, zu Paris auf, und übersetzte verschie-dene Wercke ins Frantzösische, wie er denn auch diemeisten Schrifften des Ludovici Granatensis in diefrantzösische Sprache vertiret hat. Leb.

AUGUSTUS (Hieron. Oliv.) , gebohren zu Berga-mo 1509, schrieb de partidone orbis, wie auch Epi«grammata imb Dialogos, und starb 1558. K,

AUGUSTUS (Jo.Steph.), ein sehr geschickter lyri-scher Poetin der andern Helftc des i7Seculi, aus Li-gurien gcbürtigchat 1L60 zu Genua libmm lydcorumetruFcorum heraus gegeben. Ol.

AUGUSTUS (Leonardus), eilt Medieus von Berga-mo bürtig, lebte und practicirte als Physicus zu Cre-mona in derMitte des 13Seculi, und schrieb de ori-gine Cenomanorum ; de modo curandi insirmos.; râ-per tori um de peste. Man muß diesen Mcdicum miteinem andern Bcrgamcscr gleiches Nahmens, der einFeind derAertzte gewesen, auch wider sclbigcciu Buchunter dem Titel T andmedicina zu Bergamo 1654-heraus gegeben, und endlich als ein Mitglied der Ex-citatorum in seiner Geburts - Stadt 1660 gestorben,nicht vermischen. Ar. Ke.

A U H A D I Maragah, ein persianischer Poet, war einSchüler des Schchahedvin Gmar Schaharuardi,und trachtete mit Fleiß, den grosten Männern in demgeistlichenLcbcn nachzuahmen, übersetzte auch in per-sianische Verse das Buch Giam giam, rmdschrieb einenpoetischen Divan. Er soll bis in sein 6otes Jahr inArmut gclebet haben, endlich aber ist ihm das Glückgünstiger worden. Er starb imJahr derHcgirä697.Her.

ab AVIANO ( Marcus ), ein wegen seiner Heiligkeitberühmter Capuciner zuWicuausJtalieu bürtig, hatsich durch sein exemplarisches Leben und eifriges Pre-digen in grosses Ansehen gebracht, und bey demKay-fer íLeopclûo so beliebt gemacht, daß der Kayser selbstbey seinem Tode mit geweffihm die Augen zugedrückt,und sein Epitaphium verfertiget. Er starb 1699 den3 Aug. im 68tcn Jahre, nachdem erJlammcnScvgöttlichen Liebe ediret. Er gab auch 1632 ein See-S s 2 Icn-