Band 
Erster Theil A - C.
Seite
653-654
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AVILES

AVINNONE

A VIO B

AULBER

6)Z

tm fîilb : Oeuvres d'Arcbiteêîure de Vincent de Scamoz-zi traduites de f Italien; Cours d’Arcbiteêîure qui com-prend les ordres de Vignole avec des commentaires f?plujieurs nouveaux Deffeins. Sein Lebe» steht fut bfC

, . neuen Auflage fcintß Cours d'Arcbiteêîure.

de AVILES ( Cafp. ), ein spanischer Benedictiner-Mönch vonOoiedo, florirte im Anfang des 17 Seen-Ít, und gab 1603 zu Daiiadolld muette cbrifiiana yavisos para bien morir j,, g heraus. Ant.

de AVILES (Franc.), ein spanischer Rcchtsgelchrtervon Monbeltran, florirte zu Ende des t6<Lcculi, be-kleidete verschiedene obrigkeitliche Chargen, und gab

novam, diligentem ac perutilem expolitionem ca-pitum feu legum Prœtorum ac Judicum fyndicatus

torius Hifpanias zu Salamanca 1571 in fol. heraus.Ant.

de AVILES (Ali eh. Alartiner), ein spanischer Kriegs-Officier im 16 Seculo, hat réglas militares geschrie-ben. Ant.

de AVILES (Tirfus), ein Spanier aus dem 16 Se-culo, soll vida de Diego Melendez de Valdes Itamado elValiente geschrieben haben. Ant.

AVILEZ (Petrus), ein Jésuite aus Corduba, hat ei-nen Cornmentarium über alle Theile der TheologieThomx Aquinatis, iuglcichcn eine Apologie vor seineSocietät wider Joh. vcl Espino heraus gegeben,undist 1664 dcn6Oct. über so Jahr alt, in seiner Vater-Stadt gestorben. AI.

AU IN (Euphrofyna), eine Poetin, gcbohrcn 1677 z»Colberg in Pommern, ailwo ihr Vater Stadt-Phy-sicus und Raths-Cämmerer war, hatte von Jugendan grosse Lust zum studiren, bediente sich zu denEn-de des Unterrichtes des Rcctoris Pascha, und Sub-rectoris Gottfr. Äncn, ihres Vaters Bruder. Sieerlangte in der lateinischen, griechischen und frantzö-sischen Sprache nngcmeiue Profectlis, und in derDichtkunst war sie so grübet, daß sie dem König ~Friedrich dem ersten in Preussen bey feiner Huldi-gung einen Panegyriclim in lateinischer Sprache ingebundener Rede zuschrieb, und selbigen mit einerzierlichen Rede übergab. Als die Königin mit demPrintzcn von Oranien entbunden wurde, verfertigtesie auf solche Geburt ein delttsches Gedichte- welchessie in Berlin selbst überreichte; wofür sie jedes mahlsehr gensdig angesehen und reichlich beschenckct wrir-de. Sie hat sich zweymahl vcrheyrathet : einmahlan einen Hanptmann Fritz, den sie nur fünf Lagegehabt; und hernach an Martin -HennicLen, Kauf-mann und Saltz-Dircckorem zu Colberg. Sie starb171; im 48 Jahre. Jae.

AViNNONE (Barthol.), ein spanischer Dominica-ner von Aragonicn, war DoctorTheologia, und 162;Procnrator seiner Provintz zu Rom, wo er dieCano-»isirung Lud. Lcrtrau« besorgte, dessen Leben er inPanifcher Sprache zu Rom 1623 in 8 heraus gab.Ech.

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AVI OB (Abr.), stehe Abiob.

AVIS, siehe Loifel.

d’ AVISSON (Wilhelm), siehe Davisson.

AVITABILE. (Corn.), ein stcilianischer Prediger-Mönch, war Doctor Theologiä, Dicariris gencralisder Congrégation della Sauita zu Rcapolis und Pro-vincial in Sicilien. Er starb in hohem'Alter i6z6,und schrieb della vera vita religioja. To.Ech.

AVITUS, ein spanischer Presbyter von Braga, lebtein dem Anfange des fünften Sccuii, und übersetzteLuciani, eines Presbyters zu Jerusalem, mrratio-nem de inventione fepulchri & reliquiarum corpo«ris S.Stephani aus dem Griechischen ins Lateinische,welche Uebcrfetzung Sursis den Act-. SS. 3 Aug. La-toníus Annal, ad an. 415, und Eombesisius der Bibl.concionat. einverleibet. Den Brief, welchen er anden Bischoff paleonium zu Braga , dem er auch diegedachten Reliqvien mit übcrschicket, vorangesetztchatMabillon. Analect. Tom. IV ülstnrt. Es Will ZwarBocbart. opp. T. I p. 1228 nicht viel von der obigenErzehlung halten, Auguftinus aber de civ. Dei, undGrotius ad Act. VIII, 2 zweissekuuicht daran. Gen. Fa.

AVITUS ( Alcimus Ecdicius) , Ertz-Bifchoff zu Viennein Dauphine, aus einem Patricien-Geschlecht in Au-vergne geb. war so wohl seiner Geburt als seiner Bered-samkeit und Heiligkeit wegen berühmt, wünschte An.496 dem Könige Llovoväo zn der angenommen Tauffein einem Briefe Glück,und brachte An. 499 auf demzu Lyon gehaltenen Concilio Gundobalvum, den Kö-nig der Burg»,rdier so weit,daß er gestand,er sey durchdie vorgebrachten Beweis-Gründe von der GottheitChristi überzeuget; habe aber das Hertz nicht, sichöffentlich zu dieser Lehre und der rechtgläubigen K irchezu bekennen; welches doch nach der Hand dessen SohnSrgismund gethan. Er starb endlich An. 52;, odernach anderer Meinung 525, den 5 Febr. Er warein grosser Liebhaber der Poesie, widersetzte sich sonstmit Lehren und Schreiben den Ketzern in Franckreich,und verfertigte refutationem Arianorum, Neftoria-norum , Eutychens Sc Pelagii ; libros IX Epistola-rum; homilias; carmina de mundi origine, pecca-torum origine, sententia Dei, Diluvio, tranlitumaris rubri & c. Die slttncd) von ihn; vorhandenenSchrifftcn sind alle zusammen von Jac. SitmonOoin seinen opusc.fac. 7, 11 An. 1643 zu Paris herausgegeben, und hernach tom. 9 Bibl. Patr. einverleibetworden. Einige davon sind auch in der collestionechrislianorum poetarum Fabriciana, inBaiuzii misc.UNd d’ Acberi fpicilegiv bcfindllch. Sa.. T, Sig. Fa,Sirmend in praefat.

AVITUS (Alphius), silchc Alphius.

AVITUS (Petrus), sieheDavitns. .

d’ A VITY (Petr.), siehe Davity.

AUL 7 EUS (chriiloph.), aus Erfurt, hat 1560gelebtnnd Gedichte geschrieben, davon einige in den Delídispoetarum german. stehe». K.

AULBER ( Joh. Christoph), ein würtenbergischerThcologus und Ur-Ur-Enckel des berühmten Mat-

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