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Rector, und 1602 Prediger zu Lüncburg, 1621 aberpro emerito erkläret, und starb 1628, nachdem er1593 Exercitat. philosoph. centurias tres heraus ge-geben. Bert.
de BACHONE oder Bacons (Franc.), ein spanischerCarmcliter-Mönch von Girona in der Mitte des 15Seculi, schrieb Repertorium prredicantium und su-per sententias libros IV. Alegre Paradis. Carmelic.Ant.
BACHOT (Caspar), ein frantzösischer Medicus, gab1626 zu Lion in 8 Erreurs populaires touchant la tue*decìne heraus.
BACHOT (Joann.), ein Frantzose von Sens, warCurio zu Mormant, und in der Literatur wohl erfah-ren. Er florirtc in der Mitte des 17 Seculi, undschrieb Noctes mormantinas, welche zu Paris 1650in 4 heraus gekommen; ingleichen rr. de prirny mu-ra. Car.
BACHOT (Petr.), ein frantzösischer Dominicaner zuBuys in Dauphine, florirtc im 17 Seculo, war Do-ktor Theologiä, und schrieb cursum philosophi*. Ech.
BACHOV V0N Echt (Reinerus oder Reinhardus),ein Rcchtsgclehrtcr, gebohren zu Cöln am Rhein 1544,legre sich in der Jugend auf die Kauffmaunschafft, zuwelchem Ende er sich zu Leipzig niederließ, und da-selbst 1570 heyrathete; hatte sich aber doch dabeyauch der Studien beflissen, und nebst der frantzösischendie lateinische, griechische und hebräische Sprachewohlbegriffen. Weil er aber wegen des Calvinismi inVerdacht war, konte er anfänglich zu keiner Ehren-Stelle gelangen, allein zu der letzten Zeit der Regie-rung des Churfürsten Augusti wurde er erst Raths-Herr, bald darauf 1585 im Anfange der RegierungChristian: I Echoppe, und 1588 Bürgermeister.Nachdem der Churfürst Christian I Au. 1591 gestor-ben, verlangte man von ihm, daß er sich fortan gutlutherisch erklären solte, und da er solches nicht thunwolte, muste er die Bürgermeister-wie auch die Schöp-pen-Stelle niederlegen. Als hierauf An. 159g zuLeipzig ein Tumult des Pöbels, der Religion halberentstand, gieng er nicht ohne grossen Verlust sei-ner Güter, erstlich nach Zerbst, von bannen aberAn. 1594 nach Heydelberg, woselbst ihn der Chur-fürst wohl aufnahm, und mit ansehnlichen Ehren-Etellen versähe, denen er auch bis an sein Ende vor-gestanden, welches er den 7 §ebr. An..1614 erreichet.Er hat eine Lchrifft hinterlassen, unter dem Titel:
- catechelis Palatinatus testimoniis scriptur* ac sen-centiis patrum, qui primis 500 a C. N. annis in ec-clelia claruerunt, exornata. Ad. B.Fr.
BACHOV (Reinhard ober Reinerus), ein Sohn desvorigen, gebohren gegen 157; zu Leipzig, war anfangszu Heidelberg Professor Politices, von i6ig aberProfessor Juris, nachdem er bereits 1599 dieDoctor-würdc angenommen. Als in der böhmischen Unruhedie Pfaltz verlohrcn gegangen, begab er sich zwar An.1622 nach Heilbronn, kani aber in dem folgenden
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Jahre wieder zurück nach Heidelberg , und brachtealldmwcil die Universität gantz eingegangen, seine Zeitmit Studiren und Verfertigung einiger Bücher zu.An. 1626 bekam er Hoffnung, in Franecker einePro-feßionem Juris zu erlangen, welches aber MarcusLpclama, damahliger Curator dieser Académie, hin-tertrieben, weil seine libri IV Benedictorum von L'N-dpovio vor einiger Zeit überaus scharffcritisiret wor-den. Nach diesem suchte er in Straßburg seinen Un-terhalt mit Lesen zu verdienen, und brachte auf derHin- und Rückreise ; gantze Monate zu, welches ihm sogrosse Kosten machte, daß er vermuthlich wohl nurdeswegen zu der römischen Religion getreten. Er er-hielt nach dieser Religions-Aenderung seine Professionzu Heidelberg, und die dazu gehörigen Befoldungen. von dem Churfürsten Maximilians von Bayern wie-der. Als An. i6z; Heidelberg von den Schweden er-obert worden, bekannte er sich auf dem Kranckcn-Bettc vor Notarien und Zeugen, und weil er von der-selben Kranckhcit genesen, hernach au dem Sonntagevon dem verlohrnen Schäflein öffentlich in der Kirchezu der lutherischen Lehre. Das Jahr feines Todes istunbekannt. Seine Schrifftcn sind: Dilputationuntde variis juris civilis materiis liber unus ; nota: inParatitla Wefimbeccii super Pandectas ; examen ra-tionalium Fabri ; de actionibus ; de pignoribus &hypothecis ; exercitationes ad Fabrum de erroribusInrerpretum juris ; commentarius ad instiruta ; com-mentarius ad ngwru. ff; annotationes ad Treutleri dii-putat. leleíl.is ad jus justinianeum ; obiervationesad so. Paponii corpus juris francici; disli de exce-ptionibus, de quali contractibus in genere & in spe-cie ; de solutione indebiti ; de institutionibus hœre-dum Lee. Gundlingii Otia.
BACHUS (Jehuda), ben Senalki, ein Rabbine KNAnfang des 6 Seculi, hat Commentariúm in Maso-ram geschrieben, welcher zu Prag 1610 in 8 gedrucktworden. IV.
BACHYLLUS, Bischofs zu Corinth, lebte gegen den-Ausgang des 2 Scculi, und schrieb ein schön Buch, decelebratione paschafis, weil zur Zeit des römsichenBischoffs Vicroris, ein Streit deswegen entstandenwar. Das Buch ist verlohren gangen, wird abernur als eine Epistel angegeben. Er scheinet mit den»Bacchviivcs, besten Euscbüis gedeuckkt, einerley »useyn. Hie. Fa. Eu.
BACILLERIUS, siehe Baccillerius.
B ACILLERIUS (Thom.), ffa Philosophlls V0NBologna, lehrte daselbst, wie auch zu Padua undvia mit vielem Ruhm, und starb 1521. Fa.
BACK (Ernestus), ein Sohn. Reinhard! Lack"/ ß**bohren 1633 den 22 Januar, zu Grimma, studirttzWittenberg, allda Magister und Adjunctus v 'cultat. philos sodenn erstlich Diaconus zu 'bürg, nachgehends zu Wittenberg Doctor ^yeo/logia, wie «„ich 1663 Pastor, 1675 SeniorGymnasiarcha zu Magdeburg. Er schrieb