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tiones Je iride, de loco Jes. LIII contra IlugonemGrorium 8cc. gab seines Vaters Schrisstcn heraus,und starb 1679 den 8 Sept. im 47 Jahre seines Al-ters. W, d. XsCUnci'S Cierus Joanneus magdeb.BACK (Jacobus), ein Medicus zu Rotterdam , flo-rirte um die Mitte des 17 Seculi, schrieb Diíìêrta-tionem de corde, qua agitur de nullitate fpiritmim,de hsematosi & de viventium calore, vertheidigte desGalcmis Meinung von der Sanguiücatione hepatis,und gerieth deswegen mit Larchcüno in einige ana-tomische Streitigkeiten. Li. Ke.
BACK (Reinhard), ein lutherischer Theologus, geboh-ren 4 May 1587 zu Magdeburg, woselbst sein Vaterein Sattler war, freqventirte unter dem berühmtenRoUenhagen, nachher in Böhmen zu Comedau bei-den Jesuiten, von dar er aber i6oz wegen Religions-Gefahr nach Hannover kam, zog 1606 nach Witten-berg, 1610 ward er erstlich Diaconus zu St. Ulrichin Magdeburg,hernach i6i6Dom>Predigcr daselbst;da er denn auf Kosten des Capitels zu Jena Doctorward, nachdem tt verschiedene Vocakioncs nach Halle,Jcvern, und Elsleben ausgeschlagcn. Als Magde-burg zerstöret wurde, wendete er sich nach Grimme,gieng aber, weil man ihn daselbst nicht wohl tractir-re, wieder nach Magdeburg in seine vorige Station.
Er cdirte explicationem evangcliorum dominicali-um; commentarium in Plalmos; mortis spectacu-lum, oder etliche christliche Lcich-predigten; Ju-bel-predigten über die augspurgischc Lonfesiion;und ließ im MSt. Comment, über die Bücher Samue-lis; über das hohe Lied ^alomonis; Papologiamst. viras Ponriiicum; Seculum Evangeliciim Lee. Erhatte sich folgendes Epitaphium in sein Gebet-Buchgeschrieben: Perverse valsa; munde: migrât ad Chri-stum anima mea, spiritus meus in Paruditum. Sepe-lite corpus mortuum peccato ; valete mel sangui-nei. Fr. Leb.
BACK (Theodorus), hat ein Florilegium etl>ico-po-liticum geschrieben, welches 1678 zu Franckfurt in8 heraus gekommen.
BACKER, sieye Baker.
de B ACKER (Francisais), sonst pisiorins oder Ar-topöus, oder Francisena tslensm genannt, ein Eano-uicus regularis und Supprior des Augustiner-Or-dens ink Kloster St. Agnetcnberg genannt, bey Zwoliin Ober-Assel, war von Tol aus Seeland, florirte um1576, und schrieb dialogos; erationes; homilias deS. Gertrude ; de ilde, pudicitia ac virrute foemineifi^xus; poemara, übersetzte auch Thomä a Xsempis
Sucher von der Nachfolge Christi ins Lateinische,
bw. A.
ß ACKHUS (Am.), ein Poete und Philologns von«.ubeck, lebte gegen die Mitte des 17 Seculi, undwolte verschiedene philologische Werckgcn, ingleichen«me Lebens-Beschreibuug des lübcckischcn Philologi,à)an. Gulielmi und dessen Carmina und epistoliakollliuma, die er zusammen getragen, aus Licht stel-
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len, schrieb auch verschiedene Gedichte und Epignm-mata. Ob er aber mit dem 2iro. Lackhusio, welchercfaviculam ad Lamb. Schçnckelii gazophylaciumartis memoriœ geschrieben, dessen m©d>off Polyhist,gedencket, einerley sey, ist annsch unbekannt. Alal.
BACKFIGSEN ( Conrad Heinrich) , gebohren zllDettmold 1678, freqventirte anfangs die Schulen zuPaderborn und Halberstadt, begab sich aber 1701 nachFranckfurt an der Oder zu Loccejo, wurde lyo/zumProfessore Juris extraord. bey dem foachrmsthali-iischcn Gymnasio, und 1714 zum Rectore der frie-drichswerderischcn Schule zu Berlin bestellet; wobeyer eine und andere Vocation nach andern Orten aus-geschlagen. Er war sehr fleißig und brachte ausserden ordentlichen Informationen gantze Wochen aufder königlichen Bibliothek zu. Seine Schriffteu sind-historischeNachrichten von Johanne Calvins; Anim-adversiones historien ad Papirii Maflbnis vitam Cai-vini ; Nachricht von den malabarifchen Heyde» inJafnapatnam ; Exerciratio de Saxonia , an tiqua liveWestphalia contra Meinder/Ium ; Paçiíiei ,Veriniarnica collatio de gracia parriculari, contra Volck-manni dieses ' Theologias marchic* ; Gesprächzwischen Hanns Rnsrrcn und Benedict Hab recht,wider Larthold Holyfusi zuLranckfurt. Seine Po-sitiones Juris Nat. ; Nota: ad Coçceji Juj publicumund andere Tratate liegen noch im A 48 r, Er starbi7Z2 an der Wassersucht.
BACKHUS (Samuel), ein Magister Philosophiâ, làte zu Leipzig, und gab daselbst 1653 heraus discur-
sum philologicum generilpm nobiiiíîîmce poëdcçsiixtrr.?4/iv exhibentem.
BAC KING TON (Thomas), ein englischer Bischsjfzu Bath im 1; Seculo, hat wider das ftantzösischesalische Gesetz , geschrieben. Ben,
LAGhdEISTER (Henr.), ei» Sohn des älternSLxicb Bgckmeisters, gebohren 5» Rostock den 1 Febr.1584, wurde 1615 zu Tübingen Doctor Juris, her-nach Consuleut der Stadt Lüneburg und Probst 5»St. Johann allda, hielt sich össters und lange zu Lü-beck, wo er auch grhcyrathct hatte, auf, und starb1629. Man hat von ihm Tabellen über die Institu.
tiones juris. MoJ.
BACMEISTER (Henr.), der jüngere von Lübeck,dessen Vater gleiches Nahmens, ein Rechtsgelehrterund der Republick Lüneburg Rath war, gebohren1618, studirte zu Cölln, Leiden, Utrecht, Oxford, Pa-ris, Orléans, Saumur und Sora, diente darauf 6Jahr miter den Schweden in Deutschland, und beklel-. bete gar ansehnliche Ehren-Stelley. Nachdem er sol-che niedergelegt, wandte er sich wieder zu dem Studi-ren, ward hertzoglich-würte'nbergischer Amtmann erstzu Nenpyrg, hernach zu Heidenhcim,und nach seinesBruders Lucä Tode, Secretarius der Universität zuTübingen und bald darauf hertzoglich - würtenbcrgi-scher Rath, auch 1671 der Rechten Doctor. Er leb-te noch 1676 und in den folgenden, da er als hertzog-
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