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dem mit einer mittelmäßigen Aufführung zufriedengewesen, daher er auch, als die Königin dereinst vonseinem Hause gesagt, es sei) zu klein vor ihn , geant-wortet : das Haus wäre an sich selbst für ihn nichtzu klein; aber ihre Genadc habe ihn vor dasselbe zugroß gemacht. HL.
BACO (Robertus), ein Bruder oder Vetter des her-nach folgend.n Rogcrii Lacouis , aus dem Domi-nicaner-Orden , war ein cngclländischer Priester, Do-ctor und Professor Theologiä auf der Universität Ox-ford, im 13 Seculo. Er ist G. Edmundi Schülergewesen, und soll den Pabst Cleiircutem IV bewogenhaben , daß er auf dem Concilio zu Vienne die Cle-mentinam Je profeíFonbus linguarum edirt. SeineSchrifften sind gloilb: in s. Scripturas; lectiones or-dinarix; Commeatarii über die Psalmen ; Sermones,und ciste Lebeus-Deschreibling des heiligen Eomuiiöi.von Cantelberg, welche in Smü Act. Sanct. stehet, in;gleichen syncategoremata , und starb 1248- Per.Wo. C. Fa Ech.
BACO (Roberras), ein Engellander, und Socius indem Cvllegio Corvoris Christi zu Oxford, predigtezu Bußlcton und Windsor, und starb 1636, 4 Nov.tut 75 Jahr, nachdem er des Roberti Gell Opera posthu-ma edirt. W, J. II.
BACO (Rogerlus) , ein Barfüsser ; Mönch in Engel-land, war in der Graffchafft Sommcrfet aus einemansehnlichen Geschlecht An. 1214 gebohren, studirtezu Oxford und Paris, nahm auch zu Paris zugleichden Titel eines Doctons Theologiä au. Als er vondar wiederum nach Engelland gekommen , trat erjn den Minorité» -Orden; wiewohl andere meinen,daß er solches schon vorher zu Paris gethan , undtrieb sodann mit einem sonderbaren Fleiße die mathe-matischen und philosophische» Wisscnschafftcn, wobei)er iroch das Griechische, Hebräische und Arabischeerlernte, um die verschiedenen Meinungen der altenund neuern Scribeuten desto besser einzusehen. Nichtweniger brachte er auf seine Kosten viel auserleseneMauuscripca zusammen, mit deren Hülffe er die Feh-ler grostentheils entdeckte und verbesserte, welchedurch die schlechten Abschrifften bisher eingeführetworden, machte anbey viel nützliche Natur-Versu-che, und verfertigte von seiner eigenen Erfindung un-terschiedliche mathematische Instrumente, welche vonden Kennern in hohem Werth gehalten wurdeir. Mitseinem Ruhme wuchs die Eifersucht insonderheit beyallen Ordens - Brudern, so daß ihm endlich seineObern bey schwerer Strafe verboteir, von seinenSchrifften etwas bekannt zu machen. Da aber dernachmahlige Pabst Clemens I V ihn in einem Schrei-ben selber angelegen, daß er ihm von seinen Lehre»,und Erfindungen Nachricht ertheilen möchte; so wag-te ers, nachdem derselbe zur pabstlichen Würde warerhoben worden, und schrieb sein so genanntes opusmajus , welches er durch eine» seiner Schüler nachRom überschickte. Indessen kam er bey den Mön-
chen immer in grösscrn Verdacht, und wurde, weiler sich auch in die Medicin, Chymie rmd Astrolo-giam judiciariäm cingclanen,' nicht nur der Magiebeschuldiget, sondern auch so gar An. 1278 zu Parisin ein Gefängniß eingeschlossen. Als der bisherigeGeneral seines Ordens chiorouymus s'Ascoli An.1288 unter dem Nahmen Nacoláí IV Pabst worden,wolte ihn derselbe noch in engere Verwahrung brin-gen lassen, gab ihn aber dennpch endlich, weil ver-schiedene Grossen die nachdrücklichsten Vorbitten vorihn eingelegt, wieder los; da denn Baco alsbald nachseinem Vaterlande zurück kehrte, lind zu Oxford Air.1294 ungefehr im 78 Jahre seines Alters starb. Die-jenigen, so bishero von seinen Schrifften Nachrichtgebeir wollen, haben deren Anzahl allzu sehr gehauftfet, indem zum öfftern einerley Merck unter gantzverschiedenen Titeln vorkömmt; so sind auch etlicheArtickcl als besondere Tractate angegeben worden,welche doch nur Stücke aus seinem opere majorisind. Dieses letzteWercke hat Gam.Icbb An. 1733zu Londcn endlich gantz vollständig an das Licht ge-stcllct. Die übrigen Schrifften sind: spécula mu-the,natica & perfpectiva ; spéculum alchemix; epi-stola: Je arse chemiœ; de mirabili potestate artis 8cnaturx & nullitate magix ; de retardandis ienectu-rls accidentibus & seniibus consirmandis ; compen-dium studii theologici ; libri communium natura-lium;opus de utilitate lcientiarum; epistolaadCle-mentem IV; epistola de virtutibus magneticis; deoperibus naturx occukis ; anridotarium vitx hu-manes; de loch stellarum; de iluxu 8c refluxu marisbritannici. Viel von seinen Werckcn liegen annochin Engelland in Mannscript. B. Na. Pir. Wa. Fa.
BACO (Thomas), siehe Sourhu-ell.
de B A C ON E (Franc.), sieheBachane.
BAC 0 NE (Leo), siehe Bacovius.
BACONIA (Anna), eine gelehrte Engelländerin mit-ten im löten Seculo, schrieb Apologiam JohannisJuelli. AE.
BACON TU ORPE (Johannes), siehe Baco (Joh.).
B A C O N U S (TJiom.), siehe Southwell.
B A C O R U S, ein Gcvgraphus, aus der Insel Rhodus,hat unterschiedliche geographische Wercke verfertiget.Meurs. inRliodo.
BACOVIUS, oder Bacone ( Leo ), ein Varfüsser-Mönch, von Casteljaloux, in Nieder -Guienne bürtig,ward 1672 Bifchoff zu Glandeve, und kanr von da168; nach Pamicrs, wandte sich zur Zeit Königesfbudovici XIV von der rcformirtcn zur catholiftlstüReligion,und gab 1670 zuThculouse Delphinum feuprima principis insticurione libros VI in gebUNdkllckSchreib-Art heraus. B.jour.
BACQUET (Johann), ein königlicher Advocat vwlder Schatzkammer zu Paris, verfertigte einige Schrimten, darunter die vornehmsten sind du droit deba» r 'diß i du droit de desberance ; de la chambre du