Band 
Erster Theil A - C.
Seite
701-702
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BADE

BADECOMIUS

701 BACKTISHUA

B A DIA 703

sor; dn droit des Francsfiefs &c. Seine gesaMMteWercke sind zu Pans von Claude Vc Fcrricue mit An-merckungcn An. 1688 heraus gegeben worden. Erstarb im April 1597, und zwar, wie man sagt, ausBetrübniß, weil sein Schwiegcr-Sohn, Lharpcnüer,An. 1596 zu Paris gerädert worden. Cr. IÍL.

BACKTISHUA (Georgius oder Gabriel), ein india-nischer Medicus im achten Secrilo, bekannte sich zurchristlichen Religion, und wohnte zu Jondisabnr oderNistabur in Corasan, besaß eine grosse Wissenschafft,so wohl in der Artzncy - Kunst, als in der persischenund arabischen Sprache, daher er einst zuAlmansor IICalifa, aus dem Hause Adas, geholet wurde, der sichnicht allein in seiner Kranckhcit seines Raths bcdien-te, sondern auch, nachdem er von derselbigen genesen,einige medicinische Bücher von ihm übersetzen ließ, undihn endlich mit vieler Ehre und einer Belohnung voniqooo Goldgülden wiederum nach Hause schickte.Sein Sohn sowohl als auch seine Nachkommen sindebenfalls eine lange Zeit geschickte Medici gewesen, undhaben einige darunter viele Schrifften in das Syrischeund Arabische übersetzet. Fre.

de BACULETO (Mich.), ein Professor Theologia zuColn, in der andern Helste des ig Secnli, hat cknenTractat oder Sermon de stactamento altaris geschrie-ben. Fa.

BACZKO, öfter Glodzlaus, war Custos zu Posen, undalsderBischoff daselbst LoguphalusII imJahr 125zmit Tode abgegangen, nahm er sich vor, dessen ange-fangene pohlnische Chronick fortzusetzen, wovon ihnauch die wichtigen Geschaffte, so ihm das Capitel auf-trug, sonderlich aber die Reise,,so er 126; wegen strei-tig ausgefallener Bischoffs-Wahl nach Rom thunmn-ste, nicht abhielt. Man hat seine Arbeit, die sich bisaufdas Jahr 1271 erstreckt, und von der damahligenVerfassung des pohlnischenReiches und der angräntzeu-dcn Länder, ausführliche Nachricht giebt, fastvor ver-rohren geachtet, bis der Herr von Sommcbsberg sol-che imManuscript gefunden, und sie dem utenThei-le seiner icriptorum rerum sileiiacarum einverleibt.

®AD A (Dom.^loh. ), siehe Eabadie.

®AI)AGIUS (Ansclmu';),siehe Anselmus.

ASCHKI, ein persianifcher Po etc von Badackh-mian gebürtig, lebte unter der Regierung des CalifsrNoctast. Es ist von ihm ein Divan oder Auszug per-uanischer Gedichte übrig. Er hat auch Verse über dieemigen Hofherren erwehnten Caliss zugestoßenen Un-glucksfälle geschrieben. Her.

(Guiielm.), ein Carmelitcr-Mönch und op-î.^'°Wer Doctor der Theologie, warum ig8 o Bi-lchvsszu Arorchcster, und ließ Constitutiones synoda-e _ S > Wie auch ein Buch de pcenitentia und Sermones.ri t\ Fa.Ale.

(Wilhelm), cút röniisch-catholischcr Theolo-herms zu Coln caeechismum controverliarum

B ADECOMIUS, oder Batecombus ( Wilhelmus ),siehe Bathecombe.

BADEHORN ( Leonhardus), ein JCtus, gebohren1510 den6Nov. zu Meisten, ist zu Ännaberg 2 JahrSchnl-Rector gewest, hat aber hernach freywillig ab-gedanckt, und sich wieder nach Leipzig begeben, allwoer in die philosophische Facultät aufgenommen, unddarinne Decanus, auch 15Z7 Rector Academia ge-worden. Darauf gicng er nach Italien, wurde 1544zu Padua DoctorJuris, und nach seiner Zurückkunftzu Leipzig des kleinen Fürsten - Collegii Collégial, desSchvppenstuhls, der Juristen - Facultät, und desOber - Hof-Gerichts Assessor und Senior, wie auchBürgermeister, und 1552 chur-sächsischer Gesandterauf das Concilium zu Trident, allwo er eincweitläufttige Omion gegen das Pabstthum gehalten, woraufer 1587 den 1 Jul. zu Leipzig gestorben; da ihm D.Gelnecccr eine Leichen-Prcdtgt gehalten, worinne crviel besondere Dinge von ihm erzehlet. Von seinenvier Söhnen sind die zwey ältern als chur - sächsischegeheimbdeRäthe gestorben. WUijcb. incimibula An-nceberg. 81 .

BÀDEO (Reginaldus), ein deictschcr Dominicaner ausdem Bambergischen , bediente 1644 das Amt einesGeneral-Predigers in seinem Orden. Man hat von ihm

brevem instrustionem instituendi rosarium perpe-tuum pro agonizantibus aus dem Italiänischen Jo.Riccardi de Altamura übersetzt lind zn Bamberg 1641in 16 gedruckt. Feh.

BADER (Jo.), lebte in der ersten Helste des 16 Secu-

li und schrieb de vero cœm dominicœ ufu ; de px-dobaptiimo contra Anabaptistes , hielt auch mit demWiedertänffer Johann Dencken ein colloquium. Ot-tiut hist. Anabaptist.

BADER (Matthias), hak zu Ende des r6Seculi flo-ritt, und nornenclatorern latino - germanictim , derauch ins Frantzösische übersetzet worden, ingleichencornpendiurn proíodi-e , und nornenclatorern lecun-dnm praedicamenta geschrieben, auch eine Rheto-ric, die er aus Melanchthone und Lrusto zusammengetragen, und Hesiodi opéra §c dies heraus gegeben.Hend.

de BADETO (Arnald.), ein Dominicaner von Tou-louse, war Magister der Theologie, wurde Prior zuBourdeaux, und seit 1531 General - Jngvisitor vonToulouse , schrieb Breviarium de mirabilibus mundiejusque compoiitione secundum triplicem viamtheologorum, astrologorum & philosophorum ; mar-garitam virorum illustrium de sutura temporis dif-positione prxnoscenda; destrtictorium hxrelium , f»

zu Toulouse 1525 in 4 gedruckt worden, und starb um1536 JU ?ion. Ech.Fa.

B A D IA ( Thomas ) , ein Dominicaner von Modena,lehrte zu Ferrara, Venedig und Bologna die Theolo-gie, wurde Magister S. Palatii, wohnte 1540 demwormser Collogvio bey,erhielt 1-542 den Cardinalshut,schrieb guL-üiones phyíìcas de anima; metaphysicas

de