Band 
Erster Theil A - C.
Seite
753-754
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den; nach seinem Tode aber hat man seine gekünstel-te mid zum Theil sehr hyperbolische Ausdrückungcnmit Recht getadelt, und daß er einem jeden Perivdo seingewisses Maß, und einen oratorischen Ton gegeben,ob gleich die Sachen und Gedanchen selber gantz ge-mein und niedrig waren, daher auch schon Salma-siuü, der sonst ein guter Freund von ihm war, seineSchreibart des sottises harmonieuses zu nennen pflegte.Seine Schrisstcn find: le Prince; Discours fur uneTragédie intitulée: Herodes Infanticida, wider Dan.Heinfium ; œuvres diverses ; carmina larina & episto-lje ieléâiE ; entretiens; le Barbon; lettres cboijtes;lettres à Mr.Conrart ; lettres à Mr. Chapelain; Arijlip-pe, sfc. welche An. 1665 ;u Paris mit einer Vorrededes Abts Castagnes, in 2 Fol. und auch in Hollandin ; Voll. in 12 zusammen heraus gegeben worden.Pe. B. Nie.

BALZARANÜS (Jo. Paul), ein JCtus, aus einemadelichen Geschlechte von Neapolis, lebte um das En-de des 16 und den Anfang des rzEeculi, undgab her-aus Commeutaria all constirutiones utriusque Sici-lix; interprerationes luculeutiffimas all libros ftu-doru n. To.

del BALZO ( Carolus) , ein Clericus rcgularis vonNeapolis, in dem 17 Scculo, gab Zacbari* Vij'contecomplementum artis exorcisticx, nebst ttntTO T«a-, état de modo inteürogandi Dsmonem ab Exorcistaheraus j und schrieb Praxin Confesl’ariorum ; trasta-tum de judicio universali; selecta casuum conicien-tix. To.

BAMBAC \ RIU S (Ostavius), ein Doctor Juris vonNcapo i, war in hen vornehmsten neapolitanischen Ge-richten Advocatlls, verfertigte Coininentarza feudalia,lind starb 1612, 28 Fcbr. Ts.

B A M B A '4 (Hartwig), ein lutherischer Prediger, stu-dirtc zu Witrenbcrg, ward Diaconus zu St. Petriund Paul« in Hamburg, schrieb Apparatum entu/me-inatico-exegecicum in 2 Theilen,: picnsiischen Late-

chismum: Vertheidigung seines pietistischcn Late-cl)!jnu gegen Larrholdum Feind ; merkwürdigeHistorien in den Religions -Streitigkeiten mir denReformirtcn; ist auch vermuthlich der unter demBuchstaben H. B. angedeutete Verfasser der Trig*animadverlionum ad Cataloguai Bibliorh. rheolog.reimannianx, und starb 1742. Mas.Neub. MoJ.

BAMBAM (joh.), von Ottcrndorff im Hadelcr-Lande,ein Sohn -Hartwigi, der Rechten Doctoris und der12 Männer zu Hamburg Secretarii, studirte zu Kiel,und nahm daselbst 167; die Doctor-Würde in denRechten an, practicirte hernach zu Hamburg, undstarb daselbst 1699. Seine Schrifften sind conside-

rationes logicx & metaphysicce ; biga tentaminumpoliticorum: fchedialma de inlignibus alefeldianisjCorn. Taciti Princepssolus facrorum arbiter & '/in-dex ipfe fui interpres Tacitus; apotlieosis Princi-pum luperstitum ; Status Itnperii R. G. quidvç in aovalidum, quid aegrum; Taciti amnestia; Taciti de-wlogus; Pontif. religio 2 c poefis paradoxa ; Laurea-Gelehrt. Lexic. T. 1 .

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ta statua Wilhelmo III regi Brit. poiita ; justa dii*manibus 1 ). Alari.r, AI, Brit. augustas, faíla a Tacito.MdI.

BAAlBAM (Mart.), s)slt 1648 tyrocinium ethicumaristoreücum, und 1652 Ethicam ciceronianam zuStettin tu 12 heraus gegeben. K.

BAMBERG (Daniel), war Pastor primarrus l«dAr-speetor zu Hcttstadt, und hernach Prediger in Eißle-ben,starb iü8c>, und schrieb Profolliam larinL linguaj;quatuor noviíîuna. Leb.

BAMAÍACARIUS siehe Bambacarius.

BAMPTON (Jo.), ein Engcllanderaus dem Carme-liter-Orden, lehrte um 1340 zu Cambridge die Philo-sophie und Theologie, und schrieb lecturas scholasti-cas théologie, wie auch eilt Buch oder VIII quÄstia-nes de veritate propolitionum. Ale. Le. Pß. Fa.

B ANGEL (Lud.), ein Dominicaner von Valence inDauphine, trat zu Avignon in den Orden, und thatsich so weit hervor, daß er bereits, ehe er noch zumPriester eingeweihet worden, die Philosophie, und i»seinem 24 Jahre die Theologie daselbst zu lehren be-stellet wurde. Er erhielt 1654 die erste Proseßion derTheologie, und das Amt eines Synodal-Epanuiiatorsin der gangen Diöces von Avignon, war auch ein sogrosser Redner, daß er nur 2 Stunden zur Predigtnöthig hatte. Er schrieb de miliria angeiica S. Tho-nne; moralem D. Thonvx tu 2Î0Uué; curfum uni-verfe theologioe tarn moralis quam scholasticae in 6Tomis, ließ auch verschiedenes im MS. und starb zuAvignon 22 Dec. 1685, etwa im 57 Jahr, an derWassersucht. Ecb.

BANCHELLI (Séraphin), ein Dominicaner vouFlorentz, welcher seiner Gelehrsamkeit und guten Jn-gcnii wegen berühmt war, und im i; oder 16 Secu-lo fioriret, hat rheoiemata varia super totam Aristo-telis philofophiam geschrieben, welche noch im MSt.liegen. Ech.

BANCHELLI (Vinc.), ein Florentiner von Prato,trat daselbst in den Dominicaner-Orden, wurde Re-gens zu Perugia, florirte um 1540, und schrieb quod-libetum de péccato originali, so zu Perugia vielleichtim MSt. aufbehalten wird. Ech.

BANCHEMIUS (Jo.), ein Juriste , suprcmäCuriaPräses und Curator der Académie zu Leiden, woselbster 1540 gebühren ist, hat zu Löven siudirt, und zu An-gers in Doctorem promoviret, «vorauf er 1621, 29Nov. gestorben. Ad.

ANCHERIUS (Adrianus), eilt 2 i 6 f, hat 1612 ge-lebet, und unterschiedene «nusicalische Sack)en verfer-tiget. K.

ANCHI (Séraphin.), ein Dorninicaner von Florentz,trat zu Ficsoli in den Orden, studirte zu Paris ausKosten der Kö«igin Maria de Medicis, begab sichnach deren Tod in sein Vaterland zurück, und erlang-te des Großhertzogs Gnade, der ihn in feinen Ange-legenheiten wieder nach Franckreich schickte. Untcr-B b b «vegs