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phiam live elementa chymiae; collestanea medicinaspractrica:; historiam medicinae, Welche hernach 172gvermehrter unter dem Titel Dissemtiones 2; de me-dicinx origine & progreíTu aufgelegt IDOfbeitj com-pendium ratiocinii chemici more geometrarum con-cinnatum, und starb 2 Octob. 172z. Bur.BARCRDADSEisl (kderrnan), ein lutherischer Theo-logus, czebohren 21 Oct. 1629 zu Herford/ siudirte zuHelmstädt und Jena, wurde an dem letzter»Orte 1655Magister, 1656 Rector zu Lcmgo, 1660 Professor Phi-lofophiä moralis zu Rinteln, difputirte daselbst 1662pro Licencia, wurde 166; Profest. Theol. Ord. aberauch in eben dem Jahre Ober-Hof-Prediger, Consisto-rial-Rath und Superintcndcnü zu Oßnabrück, 1677zugleich Superintendens der Graffchafft Diepholt,gieng 1682 als Ober-Hof-Prcdigcr und Consistorial-Rath nach Hannover, wurde General-Superintcn-dens von Calcnberg und Göttingen, schrieb düierat.de religione ; den kleinen ostnabrückischen L«te-chifmum, und starb 19 April 1694 zu Hannover.Leb.
BARCLAJUS, siehe Barklay.
BARCLAY (Ludovicus) , ein Magister Philosophie,ward 1679 Archidiaconus in seiner Gcburts - StadtRostock, hat verschiedene Leichen-Predigten heraus ge-geben, und ist 8 April i 687 / im 39 Jahr gestorben,w, d.
BARCLAY (Wilhelm), ein berühmter Rechts-Ge-lehrter im 16 Scculo, von Aberdcen in Schottland.Er stund zwar bey der Königin Maria in Schottlandwohl, aber nicht bey ihrenr Sohn und Nachfolger:daher er sich An. 1573 nach Franckreich begab, undsich zu Bourges auf die Rechts-Gelehrsamkeit legte,ob er gleich schon 30 Jahr alt war. Der Herßog vonLothringen machte ihn zum vornehmsten ProfessorJu-ris zu Pont a Mousson, und zu seinem Hof-Rcqvetcn-Meister. Weil die Jesuiten dessen Sohn Iohannemwegen seines ungenteinen Jngenii in ihre Societät zuziehen suchten, der Vater aber durchaus nicht dareinwilligen wvlte, wurde er endlich gezwungen, Lothrin-gen zu verlassen. Er begab sich derowegen nach Lan-den zu dem Könige Jacobs, bey welchem er eine an-ständige Stelle und Besoldung erhalten können, wenner sich zu der englischen Kirche hätte bekennen wollen.Er gieng aber An. 1624 wieder nach Franckreich, wur-de Professor Juris auf der Universität zu Angers, undstarb daselbst An. 1605.
'ie Barco (Ferdin.) , ein spanischer Carmeliter-Mönchund Laroli V Hof-Prediger, von Avila bürtig, hatüber das neue Testament commentirt. Am.
Barco (.so.) , ein Franciscaner-Mönch aus Ca-stilicn im 16 Scculo, hat Sermones geschrieben z ob'st aber im Druck erschienen, ist unbekannt. Wa.Anr.
iel barco Centenera (Martin.), ein spanischer Of-ycicr im Anfange des 17 Seculi, war von Logrosanîn der Diöces Placentia, hatte bey den Silber -Berg-
BARCOS LARVE 7F2wcrcken in Indien seine Bestallung, und schrieb elde.
J'enganno del mundo , ingleichm argmtina y conquistadel Rio de la Plata y Tucuman y otros Çttcestbs del Piru,
letzteres aber in Versen. Ant.de BARCOS (Martin.), ein frantzösifcher Abt zuBayonne, aus einer der ansehnlichsten Familien gcboh-ren, studirte zu Lövcn unter dem berühmten Iansc-nio, worauf er bey seiner Mutter Bruder, Ioh. Vcr-gicr de Hauvanne, die Bedienung eines Sccretarii er-langte. Um diese Zeit geschahe es, daß er mit Ant.Arnaldo eine sehr vertraute Freundschafft stifftetc,u»ddahero auch nachgehends in die Streitigkeiten von deröfftcrn Communion mit ihm verwickelt wurde. Erfolgte auch nachgehends An. 1644 seinem vorgedach-ten Vetter in der Würde eines Abts von St.jCyran,verwaltete dieselbe bis ins 35 Jahr mit einem sonder-baren Ruhm, und starb darauf im August An. 1678.Man hat von ihm verschiedene Schrifftcn, als Censu-re du Pradestinatusdu P. Sirmond; tr. de V autorité deS. Pierre & de S. Paul ; la grandeur de Veglij'e Romai-ne établie fur Pautorité de S. Pierre & de S. Paul;qux íìt auctoritas S. AuguiKni in Eccleiia, wider bcitHerrn pereyret, daran aber auch D. Guillebert mitHand anlegen helssen z de la foi ; de l’ejperance, & dela charité, ou explication de Symbole etyc. exposttion dela foi de l'eglife Romaine touchant la grâce & la préde-stination ; U. a. M. 8a.
de B A R I) A XI (Franc.), ein Professor der lateinischenSprache zu Valentia in Spanien, hat 1566 fyntaxlnlatinam, de confcribendis epistolis &c. heraus gege-ben. Ant.
de BARDA XI (Ibandus) , ein arragonischer Rechts-Gelehrter im 16 Scculo, lehrte um 1590 zu Sara-gossa, und schrieb Comment, in Fora Arragonkev deofficio gubernatoris. Ant.
de BARDAXI (Joseph.) , ein spanischer Theologus,war aus einer vornehmen Fanrilie zu Saragossa ent-sprossen, wurde Doctor Theol. und Probst zu St. An-geli in Barcellona, starb 4 Aug. 1626, und verließ vielPredigten. Ant.
de la BARDE (Dionysius), ciir Bruder der beyden fol-genden Iohannis und Leonori , und frantzösifcherBifchoff zu St. Brieux, florirte um die Mitte des 16Seculi, und nahm sich des berühmten Antonii 2lr-naldi so viel möglich an. Man hat von ihm eine Lei-chen-Rede auf den Ertz-Bischoff von Bourdeaux infrantzösifcher Sprache, welche zu Paris 1646 in 4 ge-druckt worden. Car. B.
de la BARDE, oder Labardxus, (soll.) , ein McAqvisvon Marottes an der Seine, Staats-Rath und fran-zösischer Ambassadeur in der Schweitz, unter dem Kö-nige Ludovic» XIV, gebohren 1602, schrieb de rebusgallicis lnstoriarum libros decem, vom Tode des Kö- 'nigs Ludovici XIII an, bis . auf das Jahr 1652, un-tersuchte die Streitigkeiten vom heiligen Abendmahlmit dem grösten Eifer, und schrieb davon ein grossesMerck, welches er aber hernach in das Feuergeworffen,und 1692 gestorben. B.
de la